Hey Tilda!

Wilde Hummel oder Hund? Man weiß es nicht…., aber zumindest hat sie einige Dutzend „Hummeln im Hintern“, die kleine Tilda.

Ein weiterer Hund musste her und klar war, dass dieser wieder aus dem Tierschutz sein sollte. Also wurde gesucht, Seiten durchkämmt und wieder einmal war es Liebe auf den ersten Blick. Die Tierschützer taten einiges, um sicher zu gehen, dass Tilda ihr Für-Immer-Zuhause findet und schickten vorab ein paar Videos. Und beim Betrachten dieser Filmchen und dem Wissen dabei, dass das Abspielen nicht in doppelter oder gar dreifacher Geschwindigkeit stattfand, war klar, langsam und langweilig? Das ging mit Tilda garantiert nicht.

Einen Tag vor Weihnachten vor nun fast drei Jahren war es dann so weit und Tilda setzte erste flotte Schritte in ihr neues Zuhause. Schnell erhielt sie dort ihren Spitznamen, TT (Tilda Tüpfelchen wegen der vielen schicken „Sommersprossen“) und freundet sich mit ihrem neuen Hundekumpel an. Diese Zweisamkeit liebt sie heiß und innig und beim gemeinsamen Ruhen (alternativ auch gerne mit einem der vielen Kuscheltiere) lädt sie ihren Akku wieder auf. Und zwar in einer Rekordgeschwindigkeit, auf das jedes Schnell-Ladegerät bzw. dessen Entwickler neidisch sein sollte. Überhaupt Energie…Tilda hat davon so viel, dass man locker die Hälfte abnehmen und ins lokale Stromnetz speisen könnte bzw. sollte. Schon wäre die Energiekrise um einiges weniger bedrohlich…

Stattdessen darf sie sich auspowern beim Dummytraining, wo sie mit größter Begeisterung sucht und apportiert. Und auch als Spürhund macht sie sich richtig super. Wie man auf den Fotos sehen kann, wurde ihre Rute kupiert. Warum weiß man nicht so genau. Wir allerdings haben so ein bisschen die Idee, dass das möglicherweise beim Rennen von Tilda passierte und ganz einfach der Geschwindigkeit geschuldet war. Wen wundert es, wenn so knapp vor Lichtgeschwindigkeit mal ein Stückchen Schwanz abfällt??? Selbstverständlich ist unsere Tilda nämlich auch eine begnadete Rennläuferin und hat hier schon zahlreiche Preise abgesahnt.

Garantiert hält sie ihre Familie und ihr Umfeld voll auf Trab und sorgt dafür, dass das Wort Langeweile keine Chance hat.

Weiter so, kleine Tilda!

Euer ForGen-Team

ForGen kann auch kleiner – hier kommt Joshi!

Heute haben wir mal etwas nach dem Motto „ein bisschen klein, aber sehr fein“!

Joshi kam im Alter von zwei Jahren aus dem Tierheim in seine neue Familie. Er sollte der Hundekumpel für den schon dort lebenden Cody werden und das hat einfach prächtig geklappt. Die beiden lieben sich heiß und innig und teilen fleißig Interessen, wie z.B. das Essen. Leckerlis sind einfach das Beste und erstens kann man davon gar nicht genug haben und zweitens kann man dafür auch tatsächlich mal ganz brav und ordentlich warten!

Glücklicherweise sind die beiden aber auch äußerst bewegungsfreudig und frönen begeistert dem Zughundesport.

Ansonsten ist Joshi unglaublich menschenverliebt – er mag einfach jeden. Trotzdem steckt in ihm ein großer Wachhund und er bellt fleißig und fröhlich hier und da und jede (vermeintliche) Gefahr einfach weg. Dabei ist ihm auch die Tageszeit ziemlich egal und noch versteht er nicht, warum um alles in der Welt Hund denn nachts nicht bellen sollte.

Nicht so wirklich begeistert ist er von Wasser und würde nie freiwillig in einen See springen. Nicht einmal so ein bisschen Regen von oben mag er tolerieren. Aber mal ehrlich, wir Frauen können ihn doch bestimmt gut verstehen? Würde ja auch seine wunderbare „Fellfrisur“ verhunzen…

Wir sind gespannt, was der kleine Kerl sich mit seinem Kumpel noch ausdenkt, und freuen uns über dieses quirlige Team, das sein Frauen ordentlich auf Trab hält.

Euer ForGen-Team

Minus x Minus macht ein Riesenplus: Hallo Coqui!

Tja, manchmal braucht es ein trauriges Ereignis verbunden mit einem kolossalen Versagen und schon beginnt dafür für einen kleinen, einsamen Vierbeiner ein wunderbares, neues Leben.

Unsere Familie musste sich traurigerweise von ihrem Pepe verabschieden, der nur sieben Jahre wurde. Davon allerdings verbrachte er immerhin die letzten drei Jahre bei seiner Familie. Diese war natürlich unfassbar traurig und etwas im Konflikt, was die Frage nach einem neuen Hund angeht. Einerseits gab es nämlich die bereits 13-jährige Hündin, Maggie, im Hause, die sich möglicherweise nicht mehr so gerne an einen neuen Mitbewohner gewöhnen möchte. Andererseits aber war das Leben mit zwei Hunden so viel toller und erfüllter. Ein Kompromiss musste her und man entschloss sich, einem Hund eine Pflegestelle zu bieten. So könnte man etwas Gutes tun und würde sich nicht an einen zweiten Hund binden, falls Maggie damit nicht klarkommen würde.

Also kam bald ein kleiner, verängstigter, sehr gestresster Coqui in seine neue PFLEGEfamile. Nach und nach fasste der Kleine Vertrauen und entwickelte sich ständig zum Guten weiter, so dass bald die ersten Interessenten auftauchten und ein Besuch vereinbart wurde. Dieser wurde leider aus…Gründen…abgesagt und man suchte weiter. Die nächste Interessentin war so dicht dran, ihm ein Zuhause zu geben, aber es stellte sich heraus, dass Klein-Coqui nicht wirklich der geborene Autofahrer war. Und damit war klar, dass es nicht die beste Idee wäre, einen grüngesichtigen, würgenden Hund täglich mit zur Arbeit zu fahren….

Und was machte unser Coqui? Er schaltete um auf Charmemodus und wandelte sich nach und nach zum absolut besonderen Hund. Er ist mittlerweile unglaublich fröhlich, großartig aktiv, sehr sehr schlau (was er natürlich auch weiß) und verschmust wie eine Katze. Das Einzige, was er wohl noch etwas mehr mag, als schmusen ist das Fressen….

Natürlich hat er damit erreicht, was er wollte: Unsere Familie mutierte zum totalen Ausfall und zum offiziell-bestellten Pflegestellenversager!

Coqui hat sein Für-immer-Zuhause gefunden, lebt sein neues Leben in vollen Zügen und entdeckt und lernt täglich Neues.

Wir grienen ein wenig vor uns hin ob dieser inkonsequenten Familie und freuen uns wahnsinnig, dass Coqui das so hinbekommen hat.

Alles Gute weiterhin und vielen Dank für diesen schönen Auftrag.

Euer ForGen-Team

„Cats are a girl`s best friend”…….

Und diesmal haben doch tatsächlich ein Kätzchen zum Vorstellen, was uns wirklich ganz besonders freut. Hat doch die Autorin dieses Textes selber zwei Wohnzimmertiger zu Hause herumlaufen, bzw. -liegen….

Wir durften die wunderhübsche Miezi typisieren, um herausfinden, welchen Rassen sie am ähnlichsten ist. Miezi hat sich, wie man es von Katzen durchaus so kennt und häufig gehört hat, ihr Leben selber organisiert und sich ihr neues Zuhause ausgesucht. Es begann im Sommer 2019 als sie immer mal wieder „unsere“ Familie besuchte, sich Haus und Garten und dort befindliche Menschen ansah und dann irgendwann offensichtlich der Meinung war, hier könne es sich aushalten und hier würde man sich um sie kümmern.

Das war nämlich bitter nötig. Ein kleines, mageres Fellbündel, verfilzt und stumpfer Pelz, so lernte sie ihre neue Familie kennen Dazu war ihr Zahnfleisch mächtig entzündet und es ging ihr sichtlich nicht gut. Ursprüngliche Besitzer schien es nicht zu geben und so wurde der Entschluss gefasst, Miezi zu adoptieren. Sie brauchte viel Zuneigung und diverse, kostspielige Arztbesuche und alle Zähne mussten leider entfernt werden.

Wie Katzen aber so sind, sind sie zäh und halten einiges durch. Es brauchte ein wenig, aber bald entwickelte Miezi sich zu dieser wunderhübschen, flauschig-plüschigen Katze.

Mittlerweile ist sie etwa acht Jahre alt und einfach eine Seele von Katze. Sie ist sehr freundlich und ausgeglichen, selbstverständlich unglaublich neugierig, dabei aber ein ruhiger Vertreter ihrer Art. Tatsächlich hat sie noch nie etwas kaputt gemacht oder zerkratzt und nach anfänglicher Scheu (die sie auch heute noch vor Fremden zeigt), liebt sie es jetzt, von ihrem Menschen betüdelt zu werden. Ganz oben stehen hier Bauch kraulen und Fell kämmen.

Wenn sie nicht äußerst dekorativ irgendwo herumliegt und Siesta hält, streift sie am allerliebsten durch IHREN Garten, fängt das ein oder andere unvorsichtige Mäuschen und verteidigt ihr Territorium vor Artgenossen eisern und hartnäckig.

Sicherlich wird sie das noch viele Jahre tun und wir bedanken uns ganz herzlich für diesen schönen Auftrag, die wunderbaren Fotos und dafür, dass wir diese tolle Katze vorstellen durften.

Euer ForGen-Team

Hey Hardy!

Heute haben wir wieder einen ganz wunderbaren Hundekerl zum Vorzeigen!

Hardy kam im Oktober letzten Jahres im zarten Alter von vier Monaten als Tierschutzhund in seine neue Familie. Diese hatte sich eigentlich bereits einen ganz anderen Hund ausgesucht; aber hier stimmte irgendwie die Chemie nicht. Also wurde weitergesucht und da war er, einziges Überbleibsel aus einem Wurf mit mehreren Welpen und süß wie ein Liebesapfel.

Und kaum angekommen in seiner neuen Für-immer-Familie, wirbelte Hardy diese, ihr Leben, den Tagesablauf, einfach alles gehörig durcheinander – wie es sich gehört für einen quitschfidelen Junghund.

Mittlerweile gehört er dazu als wäre er schon immer dabei gewesen. Er hat sich um ambitionierten Morgenmuffel entwickelt; was übersetzt heißt, dass er seiner Familie einen kurzen Moment Ruhe gönnt und dann am späten Vormittag so richtig loslegt. Hardy liebt Wasser und hat sich diesbezüglich zum (seiner Meinung nach) perfekten Gärtner entwickelt. Mit dem Wasserschlauch wird äußerst akribisch und ausdauernd einfach alles ausgiebig gewässert, wer und was sich in seiner erreichbaren Nähe befindet. So ein bisschen Wasser hat schließlich noch niemandem geschadet. Möglicherweise ist das auch ein Versuch, fremde Menschen oder gar Katzen aus SEINEM Garten herauszuhalten. Da versteht Hardy nämlich so gar keinen Spaß.

Zu seinen Lieblingsspielen gehört Verstecken und mit Begeisterung findet er seine Menschen einfach überall und in Rekordzeit. Leckerchen gegenüber ist er so gar nicht abgeneigt und nebenbei arbeitet er an seinen Diebstahlfähigkeiten. So schnell kann man gar nicht gucken und schon fehlt ein Schuh oder gar das Taschentuch aus der Hosentasche…

Und wenn Hardy sich einmal erholen muss, genießt er die Nähe seiner Zweibeiner und wird zum absoluten Schmusehund.

Zu gern würden wir da einmal einspringen und uns bekuscheln lassen. Hier haben sich einmal wieder genau die Richtigen getroffen und wir sind uns sicher, das wird noch viele Jahre so und noch viel besser weitergehen.

Euer ForGen-Team

Ciao Floki!

Und wieder einmal ist es fast unglaublich, wie aus einem kleinen, fast verhungerten, verfilzten und stark mit Parasiten befallenen Fellbündel so ein lebenslustiger, hochgradig charmanter und einfach wunderbarer Grande Seniore werden kann.

„Unser“ Floki wurde wohl im April 2022 auf Sardinien geboren und zusammen mit seinem Bruder in erbärmlichen Zustand gefunden und von einem Tierschutzverein aufgepäppelt. Dort musste unser heutiger Hauptdarsteller dann einige Monate verbringen, bis er Anfang Dezember nach Deutschland auf eine Pflegestelle kam.

Und jetzt kommt wieder so ein Moment, den wir bei ForGen ganz besonders mögen: Diese Pflegestelle hat ja so etwas von versagt!!! Floki brauchte nur wenige Wochen, in denen er seinen geballten italienischen Charme auspackte, dazu eine Tonne Lebensfreude, immer gute Laune und dann dieses fröhliche Herumlaufen unter ständigem Schwanzgewedel – Dieser Hund hat seine Menschen einfach völlig um „die Pfote gewickelt“ und so war klar, dass er sein neues Für-immer-Zuhause“ gefunden hatte.

Wir finden ja, dass man ihm den Frechdachs ansieht, der immer neue Dinge entdeckt, der aber andererseits nicht nur nimmt, sondern auch zurückgeben kann.

So hilft er seinen Zweibeinern sehr akribisch bei der Wohnungsdekoration und auch die Gartenpflege zählt zu seinen Lieblingshobbys. Etwas unverständlich bleibt ihm allerdings, dass seine Tipps und Vorschläge nicht immer mit gleicher Begeisterung angenommen werden. Aber Floki ist zuversichtlich, dass seine Menschen bald die Notwendigkeit von Löchern hier und dort und einer Umpflanzung diverser Gartensträucher verstehen werden….

In Lila hat er seine große Hundefreundin gefunden und beide zusammen halten alle im Haus so richtig auf Trab. Entdeckungstouren im Wald oder das beliebte Spiel „wer schlägt den Postboten am schnellsten in die Flucht“ gehören zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.

So nach Langeweile hört sich das jetzt nicht wirklich an, aber da kann unser charmanter Floki überhaupt gar nix für, wenn man mal auf seine Gene guckt…Temperament nennt Hund das…

Zu gerne würden wir diese Familie einmal heimlich beobachten und uns aus nächster Nähe über diese Lebensfreude freuen.

Alles Gute und vielen Dank für diesen wunderbaren Auftrag.

Euer ForGen-Team

Und wieder …

… neigt sich ein Semester an der Hochschule in Berlin dem Ende und wir hatten unseren ersten letzten Kurs mit zwei Gruppe Polizeischülern.

Es ging um einen sehr spektakulären Fall einer Bahnleiche, wo die Studierenden von Anfang an mit ermitteln mussten, bis sich schlußendlich herausstellt, dass es sich um einen beinahe nicht-entdeckten Mord handelt.

Da der Nachweis von Blut eine große Rolle spielte, dürfen die Studierenden selbst aktiv werden und müssen an veschiedenen Spurenträgern Blut finden, bestimmen und feststellen, ob es Menschenblut ist.

Wie immer gab es Unterstützung von unseren ForGen-Praktikanten und wir hatten 8 h eine wunderbare Zeit getreu unserem Motto, dass die Arbeit am besten wird, wenn man auch Spaß daran und dabei hat.

ForGen ist mal wieder unfassbar stolz! Herzlichen Glückwunsch, Rafaela.

Manchmal kommen wir aus dem Schwärmen einfach nicht heraus. Unsere Studenten und Studentinnen sind einfach immer die Besten. Und damit meinen wir natürlich zuerst einmal menschlich. Unglaublich nett, alle halten zusammen, sind interessiert, motiviert, helfen sich und anderen, wo sie nur können, sind fleißig, sich für nix zu schade und dann auch noch wunderbar angenehm im zwischenmenschlichen Umgang.

Jedes Mal sind wir traurig, wenn wir wieder jemanden „gehen lassen müssen“, freuen uns aber natürlich gleichzeitig auch, wenn wir sehen, wie gut sie immer unterkommen und was für tolle Stellen sie beruflich beginnen.

Heute platzen wir wieder einmal so ein bisschen. „Unsere Rafaela hatten wir sehr lange als Praktikantin bei uns und sie hat sogar so lange verlängert, wie es nur ging, was uns natürlich unendlich gefreut hat. Neben ganz vielen anderen Dingen hat sie auch etwas für ihre Ausbildung getan und an einem Forschungsprojekt über die Quantifizierung von DNA gearbeitet. Wie mit allen anderen Dingen war sie hier äußerst gründlich, aufmerksam, vollständig und hat hervorragend im Labor gearbeitet. Und dann kommt dieses tolle wissenschaftliche Poster heraus, mit dem sie ihre Arbeit vorstellen musste. UND sie hat, unserer Meinung nach völlig korrekt und absolut verdient, eine 1,0 dafür erhalten.

Wir freuen uns sehr und auch darüber, dass Rafaela nun eine sehr gute Promotionsstelle gefunden hat und die Wissenschaftswelt in knappen drei Jahren über eine tolle Frau Doktor mehr verfügen wird. Daran haben wir keinerlei Zweifel.

Euer ForGen-Team.

Fachabstammungstagung 2023 erfolgreich geschafft.

Was ein tolles Wochenende. Ein wunderbarer Kongress in Basel ging gerade zu Ende und wir waren an zwei – wie wir natürlich finden – sehr schönen und wichtigen Vorträgen aktiv beteiligt.

Dazu haben wir viele Vorträge der Kollegen aus anderen Instituten gehört und spannende Fälle, interessante Studien und viel über neueste Methoden hören dürfen. Testreihen aus fäulnisveränderten Proben, Aktuelles über Entdeckungen und Beschreibungen von Blutgruppen, genetische Bestimmung von Geweben, Unterscheidungen von Nasenblut / „normalem“ Blut und vieles mehr war dabei.

Dann gute und intensive Gespräche mit den Kollegen und das ganze „eingerahmt“ von guter Verpflegung und sehr leckerem Kaffee! Und damit auch noch die strengen Vorgaben der Deutschen Akkreditierungsstelle erfüllt, die sehr darauf aufpasst, dass wir uns ständig weiterbilden.

Wir bedanken uns sehr bei den Kollegen aus Basel, insbesondere natürlich dem DNA-Team, müssen uns jetzt etwas erholen und freuen uns auf die nächste Tagung 2024 in Würzburg.

Euer ForGen-Team

ForGen macht was für die Quote!

Wir bei ForGen sind ja wirklich für Gleichberechtigung und müssen zugeben, dass wir in den letzten Jahren diesbezüglich recht einseitig waren. Kaum Praktikanten oder Studenten; stattdessen lauter „innen“. Nicht falsch verstehen, wir lieben sie alle und möchten wirklich keine von ihnen missen, aber tatsächlich fehlen die Männer. Und da Gleichberechtigung immer für ALLE gelten muss, waren wir hochbegeistert, als sich Kenneth für ein Kurzpraktikum bei uns beworben hat.

Er wird den anderen über die Schultern sehen, einen Einblick in die normale forensische Genetik bekommen und als eigenes kleines Projekt darf er sich ein wenig um Wölfe und Hunde kümmern. Außerdem ist sein Timing recht günstig, weshalb er mit uns Spurenträger für den Unterricht der Polizeischüler vorbereiten wird. D.h., künstliche Spuren aus Blut (Tier- und Menschenblut) auf Kleidungsstücke auftragen, verschiedene Muster nachmachen, einen Messerstich fingieren etc. Und natürlich zeigen wir ihm dann auch, wie man überhaupt Blut nachweisen kann, welche Verwechslungsmöglichkeiten es gibt und wie menschliches von tierischem Blut unterschieden wird.

Langweilig wird es ihm sicher nicht werden und wir freuen uns, dass wir etwas von unserem Wissen weitergeben können.

Euer ForGen-Team

ForGen übernimmt keine Haftung! Wir sind verzaubert von Maggie!

Achtung, nur lesen und Fotos ansehen, wenn der Zuckerspiegel stabil und absolut in Ordnung ist.

Auch wir sind dann immer sprachlos. Sprachlos, wie man denn solch kleine Welpen, ganze sechs Stück an der Zahl, mitten im Januar nachts (!!!) vor einem Tierheim aussetzen kann…

Alle sechs waren krank und brauchten viel Hilfe und Unterstützung, um aufgepäppelt zu werden. Eine kleine Handvoll strubbeliges, traurig guckendes Etwas war sie, die kleine Maggie im Tierheim. Nach knapp zwei Monaten aber ging es ihr so weit so gut, dass sie sich „ihre“ Familie aussuchen konnte. Diese hatte sich fünf lange Jahre nach dem Tod ihrer Hündin, Melli, nun endlich für einen neuen Vierbeiner bereit erklärt und kam ins Tierheim, um einen vorher ausgesuchten Welpen abzuholen.

Ja, und dann war da Maggie. Schwarzes Näschen, riesige Augen, Flauschohren, die noch nicht so genau wussten, was mal aus ihnen werden soll und einfach Zucker….

Maggie war sich ihrer Sache sehr sicher, diese Familie und keine andere sollte es sein. Was kann man da schon gegen sagen? Gar nix! Zack, ab ins Herz mit dem kleinen Plüschwuff und es war um einfach alle Zweibeiner geschehen.

Anfangs war sie noch etwas ängstlich, was sich aber immer weiter bessert und mittlerweile liebt sie ausgiebige Spaziergänge, bei denen sie auf absolut alles hochklettern und springen muss, was so der Weg zu bieten hat. Sie ist sehr auf ihre Familie fixiert und mag noch so gar nicht allein sein. Stattdessen ist sie der festen Meinung, dass „ihre“ Menschen gefälligst alles (ja, wir meinen alles und jeder Hundehalter wird hier wissen, was wir alles so meinen) mit ihr teilen bzw. gemeinsam machen sollen. Auch die Teenager der Familie hat dieser Charmebolzen fest im Griff und verfügt damit über lebende Leckerchenautomaten…

Was soll man dazu sagen? Außer, dass wir auch Maggie zu gerne einmal in echt erleben würden. Auch interessiert es uns natürlich auch brennend, was dieser Vierbeiner aus den Genen noch macht, die wir gefunden haben. Nicht immer zeigt sich alles in der Vererbung und Maggie vereinigt so viel Verschiedenes in sich, dass fast alles möglich ist.

Wir wünschen diesem zauberhaften Hund alles Gute für ganz viele Jahre in seiner tollen Familie und dieser weiterhin so viel Freude und Spaß

Euer verzücktes ForGen-Team

ForGen bildet aus!

Momentan haben wir wieder viele Studentinnen bei uns zur Ausbildung, was uns sehr freut und da haben wir uns gedacht, dass es mal wieder Zeit wird für ein aktuelles ForGen-Team-Foto. Wie immer, war das nicht ganz so einfach….:

„Doktor 1 hat die Hände in den Taschen, neues Foto! Praktikantin 1 hat die Augen zu, neues Foto! Praktikantin 2 hat die Augen zu, neues Foto! Praktikantin 3 hat die Augen…soll das jetzt ein Witz sein?? Doktor 2 sieht aus wie ein Volltrottel, unbedingt neues Foto!!! Praktikantin 1 hat die Augen zu-schon wieder??? Jetzt sehen alle aus wie bei der Kommunion-ganz schnell noch ein neues Foto! Praktikantin 4- wo gucken wir denn gerade hin? Doktor 1 – Nochmal: die Hände halten auch ohne Taschen und fallen bestimmt nicht ab! Kann der Fotograf bitte einmal aufhören, Witze zu reißen?…

Aber es ist geschafft und eines der Fotos wird ordentlich auf unsere Seite kommen.

Hier für alle einmal ein paar der Schnappschüsse…

Zu sehen sind von links nach rechts:

PD Dr. Nicole von Wurmb-Schwark (Laborleitung, Fachabstammungsgutachterin, Forensische Biologin), Tamara (Bachelorstudentin, STR-Analysen für Canidae), Carolina (Bachelorstudentin Screening-PCR zum Nachweis heimischer Prädatoren), Christin (Praktikantin, arbeitet an Optimierung der Mischlingsanalysen), Damla (Bachelorstudentin, Optimierung von Extraktions-, Aufarbeitungs-und Nachweisverfahren forensischer Proben), Dr. Jan-Hendrik Modrow (stellvertretender Laborleiter, Experte für die forensische Tiergenetik).

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und die schönen Projekte und bedanken uns sehr herzlich bei dem geduldigen Fotografen!

Euer ForGen-Team

ForGen trifft Igor

Heute haben wir einen Russen für Euch, den wunderhübschen Igor, der mit knappen neun Monaten in Moskau eingesammelt und ins Tierheim gebracht wurde. Im Februar 2022 kam er über den Tierschutz in seine neue Für-immer-Familie. Dort hat er sich in Rekordzeit eingelebt und verbringt seine Zeit nun nicht nur mit seinen beiden Menschen, sondern auch mit anderen Hunden, Katzen und sogar Frettchen, die er alle heiß und innig liebt. Überhaupt liebt er andere Tiere und ist einfach mit allen verträglich. Er zeigt sehr deutlich, was und wen er mag und was und wen eher nicht so, bleibt aber dabei Gentleman. Und als solcher hat er natürlich auch Charakter. Das zeigt sich in seinem recht eigenwilligen Kopf und man könnte auch „dickköpfiger Sturkopp“ zu ihm sagen. Kommandos an ihn werden selbstverständlich grundsätzlich ausgiebig überdacht und hinterfragt und manchmal ausdiskutiert. Und wenn Igor dann auch der Meinung ist, dieses Kommando könnte irgendwie nützlich oder wichtig sein, dann kann er durchaus auch darauf hören….
Igor liebt seine beiden Menschen heiß und innig und ist sehr auf sie fixiert. Er beschützt sie und bewacht mit Innbrunst sein Haus mitsamt Hof. Fremde dagegen müssen nicht unbedingt sein und hier ist er zuerst immer etwas zurückhaltend und hält Abstand. Man muss aber ja auch nicht sofort jeden mögen….
Liebend gerne geht er auch raus und kann stundenlang mit seinen Zweibeinern spazieren gehen. Aber bitte nicht, wenn es zu warm ist, dann muss er chillen. Und auf keinen Fall darf es regnen. Dabei ist er sehr konsequent und die Temperatur ist völlig egal – Regen geht bitte gar nicht.
Und irgendwie haben wir hier schon wieder dieses Gefühl von „Topf und Deckel“. Es passt einfach alles.
Wir freuen uns sehr und wünschen dieser Multi-Mix-Mensch-Tier-Familie alles Gute und viiiiel Spaß

Euer ForGen-Team

#mischlingesinddieschönsten
#mischlingsliebe
#forensik
#forensics
#tiergenetik
#tierschutzhund
#tierschutztiere
#tierschutz
#mischling

„Mitten in Herz“ – ForGen trifft Palermo

Und wieder müssen wir so ein bisschen zugeben, dass wir diese Untersuchungen beinahe nur machen, weil einfach die Geschichten dahinter so oft so schön sind…

Heute stellen wir euch den kleinen, zauberhaften Palermo und die entzückende Geschichte seiner Adoption vor.

Es beginnt damit, dass sich jemand dachte, nun sei endlich die Zeit reif für einen eigenen Hund! Es sollte ein Tierschutzhund und ein bereits erwachsenes Tier sein, damit man so als Hundemutter-Anfängerin es etwas leichter hat.

Also ging es ab ins Tierheim, Gassigeh-Seminare und Kennenlernen diverser Hunde. Alle wunderbar, nix auszusetzen, aber irgendwie sprang der Funke nie so recht über….

Dann aber, zwei Dackel mittleren Alters, die auf ein Zuhause warteten. Perfekt, oder? Nichts wie hin, aber die beiden waren ratzfatz vermittelt. Es gäbe dort aber noch einen 6 Monate alten Mischling, was aber gar nicht der Plan war. „Dummerweise“ aber gab man dann den Gedanken nach „na ja, mal angucken schadet ja nix“. ( an dieser Stelle erlauben wir uns einmal ein kleine „he he he“).

Zack, es war geschehen. Zwei wunderschöne, bernsteinfarbene Augen blickten einen an, tiefgründig, ehrlich und mitten ins Herz. Noch ein kurzes Wehren und nach Hause gehen. Aber dieser Blick…..also zurück und den Kleinen kennenlernen und da funkte es dann einfach ständig und die Sache war besiegelt; Palermo hatte sein Für-Immer-Zuhause gefunden.

Dort erweist er sich nun als quicklebendiger, quirliger und verspielter Junghund, der einfach zu allen Menschen freundlich ist. Mittlerweile ist er mitten in der Pubertät und lässt immer mal wieder den Macho heraushängen, wobei seine äußerliche Größe so gar nicht mit seinem inneren Ego korrespondiert. Etwas, das man ja durchaus auch von (männlichen) Zweibeinern kennt. Dafür braucht es dann etwas Konsequenz und die Hundeschule, wo er sich ganz wunderbar macht.

Außerdem sorgt er dafür, dass sein Frauchen immer fitter wird. Das muss nun stundenlang mit ihm Spielen, Gassi-gehen und herumturnen und wenn demnächst mal jemand beeindruckt fragt, welcher Sport, denn das Geheimnis sei, kommt die Antwort „ich mach jetzt Palermo“. Wetten, dass da jemand an einen neumodischen Aerobic-Kampfkunst-Mix denkt?

Wir seufzen ein wenig, freuen uns mal wieder über diese Liebe auf den ersten Blick und wünschen den Beiden weiterhin alles Gute und so viel Spaß

Euer ForGen-Team

Ciao bella Adele!

Und heute haben wir einmal eine echte Italienerin zum Vorzeigen. Vor kurzer Zeit durften wir die wunderhübsch-wuschelige Adele analysieren und hatten damit unseren ersten Auftrag direkt aus Italien. Das freut uns natürlich zusätzlich. Und wie immer fragen wir nach, ob wir nicht auch aus Adele einen ForGen-Hund für unsere Seiten machen dürfen und fragten ein wenig nach ihrer Geschichte bzw. dem Hintergrund. Seit wann ist der Vierbeiner da, wie und warum und was gibt es Besonderes. Ganz gefährlich….manchmal kommen unfassbar tolle, rührende, aber ewig lange Geschichten, die wir so gar nicht zeigen können. Deshalb schreiben wir ja auch alles selber und versuchen so, den Stil und auch die Länge der Geschichten möglichst gleich zu halten.

Bei Adele war es ein wenig, wie die Geschichte mit dem fünfjährigen Jungen, der zum ersten Mal in seinem Leben spricht und beim Essen auf einmal sagt „Die Suppe ist fürchterlich versalzen“. Auf die völlig entgeisterten und begeisterten Kommentare seiner Familie antwortet er dann: „Bisher war doch alles ok, da musste ich nix sagen!“

So bekamen wir auf unsere Frage die Antwort mit dem einleitenden Satz „….allerdings gibt es keine großartige Geschichte.“

Wir sind der Meinung, das ist immer eine Frage der Perspektive. Adele stammt aus einem, wohl nicht sonderlich erwünschten Wurf von einem italienischen Bauernhof und gelang recht schnell noch als kleiner Welpe in eine Tierschutzorganisation. Mitten im tiefsten Lockdown war das, was zwar die Sehnsucht vieler nach einem Vierbeiner verstärkte, aber die Möglichkeiten aufgrund der ganzen Einschränkungen erheblich erschwerte. Adele wurde aufgepäppelt und vermittelt. Leider so gar nicht erfolgreich. Zweimal wurden sie zurückgegeben, weil nicht kompatibel mit den Adoptionsfamilien.

Möglicherweise liegt das an ihrer Herkunft und Ihren Genen? Adele zeigt die höchste genetische Ähnlichkeit zu einer wunderschönen, aber ganz sicherlich nicht unbedingt pflegeleichten, typischen Familienhund-Hunderasse, dem Maremmen-Abruzzen-Schäferhund….dazu kommt, dass sie es mittlerweile auf 40 kg und fast 70 cm Höhe gebracht hat.

Und hier kommt dann das – wie wir finden – wunderbare Happy End für Adele. Zweimal von der jeweiligen Pflege-/Adoptionsfamilie zurückgegeben und eigentlich nicht so die besten Voraussetzungen mehr. Und dann gab es „unsere“ Familie, die gerade den Tod des erst im Dezember verstorbenen eigenen Hund verarbeiten musste. Irgendwie fand man sich zusammen und Adele hatte ihr Für-immer-Zuhause gefunden.

Und beschrieben wird sie von ihrer Familie einfach grandios: „Von Anfang an ein vierbeiniger Regelverstoß, ein sturköpfiger, kaum zu bändigender Herdenschutzhundmischling, der unser Leben auf den Kopf stellte!“

Und wir bei ForGen haben das tiefe Gefühl, dass dieser herausfordernde Mix genau die richtige Familie gefunden hat. Schwierig war es und es hat etwas gedauert, aber nun darf Adele ihrer Natur entsprechend leben und der Familie wird es garantiert nicht langweilig werden.

Alles Gute für diese Hübsche,

Euer ForGen-Team

#mischlingesinddieschönsten

#mischlingsliebe

#mischlingshund

#mischling

#tiergenetik

#tierschutzhund

#tierschutztiere

#tierschutz

#herdenschutzhund

#herdenschutzhundmix

Sorry! Entschuldigung! Désolé! Pardon! Perdón! Przepraszam! Üzgünüm! Beklager! Bocsánat!

Lange haben wir nachgedacht, aber es nützt ja nichts….

Auch wir kommen kaum noch hinterher und müssen die Preise anpassen. Das betrifft auch unsere Mischlingsanalysen und daher kündigen wir das lieber etwas früher an, damit nachher niemand enttäuscht ist.

Ab dem 1. Mai wird es also ein bisschen teurer bei uns und wir hoffen, dass uns das keiner übelnimmt. Wir werden versuchen, alles durch Einsatz und Engagement wettzumachen und hoffen, dass es so wunderbar weitergeht mit unseren tollen ForGen-Hunden.

Euer ForGen-Team

Ausbildungsnachwuchs und Wiederholungstäter bei ForGen!

Schon wieder haben wir volles Haus bei ForGen. Damit es unserer „Senior“Bachelorstudentin, Damla, nicht zu einsam wird, haben wir zum April neue Studentinnen im Labor.

Wir freuen uns zum einen über Birte, die uns allen als Praktikantin für vier Wochen über die Schultern sehen wird und an der TU in Dresden ihren Master macht in „Biology in Society“. Passt doch, wenn wir mal nicht die richtige Society sind für sie!

Und dazu haben wir – links im Bild  „unsere“ Carolina, was wir ganz besonders toll finden. Carolina ist nämlich unsere Wiederholungstäterin; sie hat schon mehrere Wochen Praktika bei uns absolviert und kennt uns und unser Labor daher mehr als gut. Und nun ist sie also zurück, um in den nächsten vier Monaten ihre Bachelorarbeit bei uns durchzuführen. Sie wird unsere selbst-entwickelte Multiplex-PCR-Analyse für die Spezies-Identifizierung optimieren und erweitern. Und hierfür können wir gerne die ein oder andere Probe nicht alltäglicher Spezies gebrauchen. Gerne ein paar Haare hier, eine Feder da….

Langweilig wird uns also nicht und auch den beiden, oder besser allen Dreien nicht. Und natürlich werden wir ihnen auch alles andere beibringen, zeigen und, wenn möglich, dürfen sie mitmachen.

Wir haben einfach einen tollen Job und freuen uns schon auf die nächsten Wochen.

Euer ForGen-Team

Fortbildung bei ForGen

Heute ist ein anstrengender Tag. Neben einigen normalen Arbeitsterminen (Probenentnahmen etc.) haben wir für von 10 bis 14:00 Uhr eine Fortbildung zur Abstammungsbegutachtung. Auch wenn man schon über 20 Jahre dabei ist, sollte man nie aufhören, sich weiterbilden zu wollen, mehr erfahren zu möchten, neugierig zu bleiben oder aber sich einfach mit Kollegen auszutauschen.

Das werden wir heute machen.

Leider nur online, aber besser als gar nichts.

Das heißt für diesen Freitag, dass wir bei ForGen alle vor dem Rechner sitzen werden und tatsächlich nur ans Telefon gehen, wenn wir sehen, dass der Anruf vom Gericht oder der Polizei kommt. Natürlich gucken wir auch immer mal wieder in die Textnachrichten, sind aber primär mit der Fortbildung beschäftigt. Wie immer versuchen wir das Beste und wenn es irgendwo „brennt“, melden wir uns selbstverständlich.

Bis zur nächsten Woche.

Euer ForGen-Team

#wissenschaft

#forensicscience

#forensics

#Forensik

#Abstammung

#vaterschaft

#fortbildung

Voller Einsatz bei ForGen!

Wenn man wirklich an seinem Job hängt und ihn mit Leidenschaft macht, schaltet man nur wirklich selten so richtig ab. Und das ist überhaupt nicht schlimm, solange dieser Spaß und diese Leidenschaft für das, was man macht, da ist.
Und selbst wenn man im Wald unterwegs ist, um mit Familie und oder Bekannten einmal durchzuatmen und sich die Zeit ganz wunderbar zu vertreiben, wie es nur ein Wald bieten kann, auch dann ist man „allzeit bereit“. Und wenn man ein verunfalltes und totes Tier findet (und dazu noch Jäger ist), dann denkt man zwangsläufig auch an das Gute, was jetzt noch möglich ist.
Das Tier ist ja bereits tot und da kann man nichts dran ändern.
Bei ForGen führen wir viele tierische Analysen durch. Und wenn man bestimmte Tierarten mit genetischen Analysen finden möchte, dann muss man wissen, wie diese Tiere genetisch aussehen und man muss ständig seine Methoden testen und die Datenbanken „füttern“. Deshalb baut sich jedes ordentliche Labor eine Gewebedatenbank auf, auf die es bei Bedarf zurückgreifen kann. Bei jeder einzelnen Methode braucht es eine Positivkontrolle, die ein erwartetes Ergebnis bringen soll. Daran kann man sehen, dass die Methode funktioniert und auch das richtige Ergebnis liefert. Ebenfalls wichtig dabei ist, möglichst viele verschiedene Positivkontrollen zu haben. Wenn wir z.B. nach DNA eines Hundes oder eines Wolfes suchen, wäre es mehr als kontraproduktiv, dann DNA eines solchen Tieres in der gleichen Analyse zu haben. Vielmehr muss man etwas völlig anderes nehmen, und sieht daran, dass die Methode funktioniert, weil „Dachs“ herauskommt.
Und zeigt dann die unbekannte Probe DNA eines Hundes, kann man sich sicher sein, dass hier keine Kontamination im Labor stattgefunden hat. Kontaminationen sind sowieso das große Übel eines jeden Labores und man muss höllisch an jeder Ecke und bei jedem Schritt aufpassen.
Heute haben wir also ein paar schöne Gewebeproben erhalten, die wir bei Bedarf als Kontrollen nutzen werden und von denen wir für unser aktuell laufendes Bachelorprojekt etwas abzweigen und verschiedene Extraktions- und Nachweismethoden testen werden. Ein guter Tag.
Daher sind wir allzeit bereit und gucken hier und da. Immer auf der Suche nach Verbesserung und Optimierung.

Euer begeistertes ForGen-Team

#Forensik
#forensics
#forensicscience
#bachelor
#bachelorarbeit
#wissenschaft

Und dann passt es einfach: Hallo Laia!

Manchmal darf (oder sollte) das Leben einfach einmal wie im Film sein. Auch wenn es diesbezüglich meist zwei Meinungen gibt. Die fiesen Realisten, Meckerer und „Wahrscheinlichkeitslehrer“ UND die, die romantische Komödien gucken, sich seufzend freuen, wenn sie und er sich tief in die Augen gucken und man schon in Minute zwei weiß, was nach zwei Stunden Filmzeit passieren wird und wer natürlich sowas von zusammengehört.
Egal, es ist rooomantisch und schön.
Und Dinge dürfen auch einmal problemlos und irgendwie gefühlt wie ein bisschen vorherbestimmt sein.
Wie die Sache mit „unserer“ Laia. Laia ist unserer heutigen Familie einfach so passiert. Die Familie war im Tierheim, um sich einen ganz bestimmten Hund genauer anzusehen und traf dort absolut zufällig auf Laia. Und an dieser Stelle atmen wir einmal tief ein und fragen uns „Zufall?“. Man mag kaum dran glauben, denn die geschätzt zwei bis vier Jahre alte Laia hat sich nicht nur sofort in das Herz ihrer Menschen geschlichen und sich für immer dort verdrahtet, sondern hat sich auch völlig problemlos und in absoluter Rekordzeit in ihrer neuen Familie eingelebt und diese 100 % für sich eingenommen.
Laia liebt ewig lange Kuscheleinheiten und sobald sie meint, da ginge was streicheltechnisch, schmeißt sie sich sofort auf den Boden und präsentiert ihren entzückenden Bauch. Streicheln, hier und jetzt und lange! Und wer aufhört, bevor Laia nicht mehr möchte (was faktisch so gut, wie nie passiert), wird eindrücklich uns ausgiebig mit ihrer feuchten Nase angestupst und angestupst und …., bis es gefälligst weiter geht.
Apropos Nase! Diese benutzt sie ansonsten auch liebend gerne für Schnüffelspiele jeglicher Art und sie ist verdammt gut darin. Jagdinstinkt hat sie auch ganz ordentlich und insbesondere Mäuse haben es ihr angetan und diese verfolgt sie liebend gerne auch in die Tiefe, so dass sie in Rekordzeit bis zu den Hundeschultern im Boden steckt. Man mag sich kaum vorstellen, was für Löcher sie buddelt, wenn sie dann einmal auf ein Kaninchen oder einen Maulwurf trifft. Wer also noch einen Teich anlegen möchte….einfach melden, da lässt sich bestimmt was machen.
Und weiter geht es mit „wunderbar und problemlos“. Laia liebt Kinder und ist mit diesen unfassbar altersgerecht vorsichtig, erstaunlich geduldig und absolut stressresistent.
Aber auch ihre Hundegenossen mag sie sehr und kann stundenlang mit ihnen toben und sie liebt das Wasser und das Schwimmen.
Vielleicht kann man mit dieser kleinen Geschichte einfach nur im gleichen Maße enden, wie wir begonnen haben. Da hat ein Topf seinen Deckel gefunden, oder eine Faust ihren Handschuh und wir wünschen der Familie und diesem leicht gepunkteten Traum auf vier Pfoten noch viele wunderbare, spannende Jahre.

Euer ForGen-Team

Hallo Yuki….

Dieses wunderhübsche, plüschfellige Flokati-Etwas kam sozusagen „inkognito“ nach Deutschland. Die Mutter was als Pflegehund eingetroffen und wurde dann doch irgendwie immer etwas „beleibter“ und einige Zeit überlegte sich ihre Pflegefamilie, ein wenig auf die Futterzufuhr zu achten. Aber relativ schnell war dann klar, dass die Kalorien nicht Schuld waren und bald waren sie da, sechs kleine Wonneproppen, einer süßer als der andere und alle völlig unterschiedlich.

Mit nicht ganz drei Monaten kam Yuki dann in seine eigene Familie und testete erst einmal ein wenig seine Grenzen und Möglichkeiten aus. Was würde seine Familie so alles für ihn tun, wenn er sie mit seinem Charme überhäuft??? Herumlaufen ging natürlich gar nicht und so wartete Yuki ab, bis seine Menschen ihm einen Hundebuggy besorgt hatten. Geht doch…Kaum war das Teil da, zeigte Yuki, was so bewegungstechnisch in ihm steckt und er war fast nicht mehr zu bremsen mit seiner Bewegungsfreudigkeit.

Dazu ist er absolut lernwillig und Sportler durch und durch und liebt einfach das Laufen….

Gleichzeitig ist er auch ein äußerst aufmerksamer Wachhund und er passt einfach ständig auf. Alles Lebendige in seiner Nähe, völlig egal, ob es sich um Kühe, Schafe oder Hühner handelt, gehört irgendwie zu ihm und muss ge- und behütet werden. Und so sorgt Yuki bei den eigentlichen Besitzern oft für viel Spaß und Gelächter, wenn er wieder einmal meint, deren Tiere „sortieren“ zu müssen.

Zu seinen Menschen hat Yuki eine unglaublich enge Beziehung und er liebt das Kuscheln; da mutiert er zur total verschmusten, flauschigen Knutschkugel. Die Pubertät hat mittlerweile voll bei ihm eingeschlagen und er bekam von seinen Zweibeinern die wunderbare Beschreibung „Glitzerknete im Kopf“ verpasst.

Was für ein toller Hund mit seinen ihn so sehr liebenden und begeisterten Menschen. Da geht noch so einiges und wir schicken die allerbesten Grüße und ein riesiges Dankeschön an seine Familie.

Euer ForGen-Team

Hier kommt Pino!

Ich gestehe, ich liebe es, wenn wir die Fotos „unserer“ Hunde vorweg bekommen. Einfach, weil sie durch die Bank so toll und oft unfassbar spannend sind und man sich sofort mit den Vierbeinern verbunden fühlt, zumal wir auch immer die Namen mit abfragen. Das Labor hat dieses Privileg nicht und arbeitet „blind“. Die Laborleitung darf dann zum Schluss nach erfolgter Assoziationsanalyse die Fotos heraussuchen und es macht einfach einen Heidenspaß, sich an den Rechner zu setzen und die gefunden Rassen „zu mixen“. Manche sieht man sofort, manche später, manche zeigen sich nur im Verhalten…
Hätten wir von Pino ein Foto im Vorfeld gehabt, hätten wir wahrscheinlich einfach „Idefix“ befundet. So sehr erinnert er uns an den kleinen, tapferen und superschlauen Vierbeiner von Obelix.
Wie Idefix ist auch Pino ein Straßenhund und er wurde mit knapp zwei Monaten von Tierschützern gefunden. Ende Januar landete er bei seiner neuen Familie und ist jetzt mit sechs Monaten im besten Teenager-Alter. Er ist ein wahrer quirliger, herausfordernder Welpe, der noch viel lernen muss. Pino ist wahnsinnig verspielt und mag einfach alles und jeden; egal ob Mensch, Katze oder andere Hunde – mit jedem möchte er sofort spielen und versteht noch so gar nicht, dass das nicht immer und überall auf Gegenseitigkeit beruht. Ständig ist er „auf speed“ und schnappt vor lauter Aufregung mal hier und da ein wenig, aber natürlich nie böse. Langsam wird es besser und Pino auch hin und wieder mal ruhiger, aber er mag es so gar nicht, wenn man ihn alleine lässt.
Am liebsten ist er immer und überall bei seinen Menschen, mit denen er auch brav in die Hundeschule geht. Viel lieber aber lässt er sich im Auto herumfahren; das ist nämlich super cool.
Wir sind mal wieder hochgradig begeistert von diesem quicklebendigen Flokati und sind sehr gespannt, wie Pino sich weiter entwickeln wird. Offensichtlich ist er mit seinem Temperament in genau der richtigen Familie gelandet und diese wird garantiert zum einen keine Langeweile und zum anderen unzählig tolle Erlebnisse und Momente mit ihm haben.
Wir bedanken uns für diesen tollen Auftrag und würden uns hin und wieder über ein update freuen.

Euer ForGen-Team

ForGen sagt Hallo zu Kaya!

Und sofort kommen uns einige Lieder in den Kopf und wir hören Robert Palmer, der „simply irresistible“ singt oder aber Rod Stewarts „ Hot legs“ (wenn man das heutzutage überhaupt noch erwähnen, geschweige denn hören darf….).

Aber einmal ehrlich. Ist es nicht unglaublich, was für wundervolle und oft auch noch wunderhübsche Hunde aus dem Tierschutz kommen?

So auch „unsere“ Kaya, die in ihre erste Familie vermittelt wurde, um dann leider nur vier Wochen später wieder in einem Tierheim abgegeben zu werden. Irgendwie bekam sie vielleicht dort dann noch eine Fraktur im Schultergelenk ab und musste operiert werden.

Keine optimalen Startbedingungen für Kaya und ihre neue, zweite Familie. Erst einmal konnte sie wegen der Schulter nicht vernünftig Hund sein und dann musste sie sich einige Wochen schonen und da war erst einmal nix mit ordentlich austoben oder viel bewegen.

So brauchte Kaya einige Monate, um sich einzugewöhnen und hat sich aber dennoch nach und nach in einen wunderbaren Familienhund entwickelt. Sie weiß mittlerweile ganz genau, wer „ihre“ Familie ist, verhält sich äußerst sozial anderen Hunden gegenüber; mag allerdings fremde Menschen eher weniger. Und – mal ehrlich – in ihrer Wohnung braucht sie diese unbekannten Leute auch überhaupt nicht und das zeigt sie sehr deutlich. Allerdings ist sie dabei nie aggressiv oder gar gefährlich, was angesichts einer Schulterhöhe von 74 cm und einem Gewicht von 37 kg auch gut so ist. Stattdessen ist sie ein unfassbar schmusebedürftiges, großes Kuscheltier.

Kaya himmelt ihre Familie an, ist sehr sehr anhänglich und erfreut alle mit ihrem sonnig ausgeprägten Gemüt. Dabei bleibt sie ein „Charakterkopf“ und ist zum Teil äußerst eigensinnig. Viele Kommandos stellt sie erst einmal in Frage und sieht hier häufiger nicht den gleichen Sinn, wie ihre Menschen. Diese sind dafür immer wieder überrascht, was Kaya alles so lernen kann (und wie schnell), wenn Sie der Meinung ist, dass sei eine nötige Fähigkeit oder einfach eine recht praktische Sache. So hat sie z.B. in Rekordzeit und ohne, dass jemand etwas bemerkt hat, gelernt, wie man Türen öffnet. Für sie völlig erstaunlich, hat das nicht gerade zu Freudenausbrüchen in ihrer Familie geführt…

Was mag sie noch gerne? Kaya liebt Cabrio-fahren und schwimmen und wird jeden Tag ein bisschen „mehr Familienhund“, ein bisschen unverzichtbarer und ein stetig wachsendes Teilstück in ihrer Familie.

Alles Gute du Hübsche, wünscht Dir und deiner Familie

Euer ForGen-Team

Wir bei ForGen lieben ja unseren Job und daher erzählen wir auch sehr gerne davon.


Und wenn dann die Presse anruft und um einen Interviewtermin bitte, sagen wir selbstverständlich ja! So auch heute und wir durften spannende Fragen zu Vermisstenfällen generell, zu cold cases und zu biologischen Spuren und den Möglichkeiten der forensischen DNA-Analytik beantworten.
Das Ganze hat natürlich einen aktuellen Hintergrund und diesmal geht es um den Fall eines seit 2015 vermissten, kleinen Mädchens. Diese Geschichten sind immer wieder traurig, meist kaum zu begreifen und umso wichtiger ist es, dass sie nicht aufgegeben werden und alles für eine Aufklärung getan wird.
Selbst haben wir an mehreren solchen Fällen mitarbeiten dürfen und auch einige aufklären können. Manche sind allerdings noch immer offen und daher wissen, wie belastend diese Situation für die Angehörigen und Freunde und das nähere Umfeld sein kann.
Wir hoffen, dass wir ein wenig Informationen beisteuern können und sind sehr gespannt, wie der Bericht werden wird.

Euer ForGen-Team

#coldcase
#Forensik
#forensics
#forensicscience

Was wir schon immer wissen wollten!!!

Was steckt in Goofy???

Und wir bei ForGen dachten, dass unsere Hundeanalysen und Geschichten schon generell toll sind und wir uns das eine super Sache für unseren Job ausgedacht haben.

Aber dass wir nun auch noch wahre „Kindheitsprobleme“ aufklären können…wär hatte das gedacht? Immer mal wieder, wenn ich früher ein lustiges Taschenbuch las oder ein Comicheftchen kam mir der Gedanke, was um alles in der Welt ist Goofy? Eine Kuh? Ein Hund? Weder noch? Selbst die Fachwelt ist sich da ja nicht so einig.

ForGen aber weiß Bescheid und lüftet nun ein für alle Mal dieses Geheimnis.

Und zusätzlich präsentieren wir euch einen ganz wunderbaren Goofy, der letzten Sommer als Straßenhund aus dem Tierschutz in seine neue Für-immer-Familie gekommen ist. Diese hat er Hals über Kopf für sich eingenommen und nach und nach eine wunderbare Eigenschaft nach der anderen präsentiert. Klein wie er ist, ist er dennoch ein äußerst engagierter und motivierter Wachhund und selbstverständlich muss bei jedem neuen Geräusch ausgiebig und laut gebellt werden. Für Goofy war es nur etwas schwer zu verstehen, dass das nicht gerade zu Begeisterungsstürmen bei seinem (menschlichen) Umfeld geführt hat. Er hat sich doch echt ins Zeug gelegt und sein Bestes gegeben…wo war hier das Problem?

Schlau wie er ist, hat er sich aber natürlich in kürzester Zeit an seine neue Umgebung gewöhnt und damit haben sich auch die für ihn seltsamen Geräusche reduziert. Es wurde merklich ruhiger. Überhaupt ist er tatsächlich eher ein ruhiger Vertreter seiner Art. Spielen und herumtoben ist für ihn eher so etwas wie Energievergeudung und viel zu gerne lümmelt er mit seinen Zweibeinern auf der Couch herum und genießt es, gestreichelt und betüdelt zu werden. Danach muss natürlich eine kleine Schlafrunde eingelegt werden.

Aber unterschätzen darf man ihn nicht. Er liebt lange Spaziergänge und sobald er draußen ein Tier erblickt, erwacht der Jagdtrieb in ihm und er will unbedingt hinterher. Das Ganze allerdings natürlich nur bei bestem Wetter. Sollte dies nicht der Fall sein und dann auch noch Regen herunterkommen, muss sich der Herr sehr überreden lassen, überhaupt einmal hinauszugehen. Aber vielleicht bekommt er seine Familie noch so weit, ihm ein Toilette im Haus einzubauen. Schließlich müssen seine Menschen auch nicht raus, wenn sie…

Was bringt so ein Goofy sonst noch mit? Er ist sehr neugierig und mutig und gewöhnt sich ratzfatz an alles, ist superschlau und liebt es, neue Tricks zu lernen und dann vorzuführen.

Er ist einfach das perfekte Goldstück für seine Familie und wir freuen uns hier doppelt bis dreifach, bedanken uns sehr für diesen tollen Auftrag und wünschen allen anderen jetzt ein wunderbares Wochenende.

Euer ForGen-Team

#mischlingsanalysen

#mischlingesinddieschönsten

#mischlingsliebe

#tierschutzhund

#tierschutzhund

#tierschutz

#tierheimhund

#Forensik

#forensics

#forensicscience

Good bye Jimmy!

Achtung, hier kommt eine kleine Geschichte mit Tränengefahr. Zumindest uns bei ForGen hat es ein wenig erwischt.
Wir durften den wundervollen Jimmy untersuchen; leider nachdem er verstorben ist. Und hier kommt seine Geschichte:
Jimmy landet am 29.4.2012 mitten und tief im Herzen seiner Zweibeinerin. Diese kam zur Besichtigung von einem Haufen unfassbar süßer Welpen, die alle wild durcheinander wuselten und auf sie zurasten. Einer verschlief die ganze Aufregung; der Fairness halber aber wurde auch dieser kleine Schlafpelz „zur Besichtigung“ gebracht. Er wurde seinem Menschen (was bis dahin noch überhaupt nicht klar war) auf den Arm gelegt und kullerte sofort eine Etage weiter, ab ins Herz. Sofort war klar: Der Hund und kein anderer!
Und da blieb er, verankerte sich tief und fest und mutierte in Rekordzeit zum Seelenhund. Egal wohin, Jimmy musste und wollte mit. Nichts war zu aufregend oder zu laut oder zu viel. Hauptsache, er war bei seinem Menschen!
11 wunderbare Jahre hat das gehalten. Und auch, wenn man denkt, es hätten ruhig ein paar mehr werden können und 11 sei doch kein Alter für einen Hund, so muss man zurückblicken und sich überlegen, WAS man tatsächlich 11 Jahre lang hatte. Ein so wunderbares Zusammenleben mit solch einem wundervollen Hund! Lebenslustig war er der Jimmy und immer an der Seite seines Zweibeiners, den er am liebsten nur für sich gehabt hätte. Er verstand nahezu alles, was ihm gesagt wurde und nahm wirklich an allem teil und passte akribisch auf, dass alles seine Ordnung hatte und ok war.
Hier ist absolut klar, dass sich zwei gefunden haben und wir bei ForGen freuen uns wahnsinnig, dass wir mit dieser nachträglichen Mischlingsanalyse noch ein wenig Freude beitragen konnten und sind sehr dankbar für das Vertrauen in uns.
Und wir wagen es an dieser Stelle, ein wenig trösten zu wollen. So ein plötzlicher und völlig überraschender Tod kommt anfangs wie eine absolute Katastrophe daher. Als wäre es das Schlimmste, was jemals passieren könnte. Und dennoch…es ist oft eine Frage der Perspektive. Auch einem bei ForGen ist ein Hund (der weltbeste Labrador-Mix überhaupt) nach 11 Jahren gestorben. Gassi gehen, Ball spielen, in der Küche fressen. Dann völlig friedlich seinen Zweibeiner ansehen und tot umfallen….das Leid war unglaublich und der Schmerz nahezu unerträglich. Zwei Wochen später traf ich (!) unsere etwa 85-jährige Nachbarin, die nach meinem wunderbaren Hund fragte. Sofort brach ich in Tränen aus und erzählte schluchzend, was passiert war. Die Nachbarin sah mich strahlend an, drückte meine Schultern und sagte voller Innbrunst und Ehrlichkeit „Was für ein wunderbarer Tod, ohne Leid und Schmerz“. Recht hat sie gehabt. So etwas von Recht.
Mach es gut, Jimmy! Dein Mensch wird immer an dich denken und an die wunderbare Zeit, die Ihr beide hattet; das nimmt niemand mehr!

Euer jetzt doch sehr sentimentales ForGen-Team

Manchmal tut es gut zurückzublicken!

Wir haben festgestellt, dass wir nur zwei Jahre nach dem Start von ForGen wieder mit der Ausbildung von Studierenden begonnen haben. Nach so vielen Jahren an Universitäten lieben wir einfach die Lehre, die Ausbildung und den Umgang mit Ihnen und sind sehr begeistert, dass wir nun auch bei ForGen damit weitermachen können.

Insgesamt 20 Absolventen und Absolventinnen aus verschiedenen Universitäten können wir vorweisen, davon die meisten mit Bachelor; einige machten ihre Masterarbeit und zwei Masterstudierende kamen mit internationalen Hintergrund von der Uni in Uppsala. Einige unserer Ehemaligen treffen wir mittlerweile sogar auf forensischen Kongressen als Kolleginnen von anderen Instituten. Dazu kommen zahlreiche „nur-Praktikanten und Praktikantinnen“, der eine oder andere Schüler bzw. Schülerin und sogar einen Girls-Day-Schnuppertag haben wir gemacht.

Ausnahmslos hatten wir unglaublich interessierte, motivierte und sehr angenehme junge Menschen um uns, die neben ihrer Projektarbeit im Labor helfen mussten, zu Gerichtsterminen mitkamen, sich die Ausbildung von Polizeischülern ansehen durften und einfach rundum in unsere Arbeit eingebunden wurden. Und wirklich niemand ist hier negativ aufgefallen.

Und – mal ehrlich – wir sind stolz wie Bolle, wenn wir sehen, wie sie sich hier entwickeln, wie ihr Selbstbewusstsein zunimmt, wie begeistert sie zum Schluss ihre Arbeit in der Hand halten,  wie sie ihr Projekt vorstellen und natürlich auch, wenn sie anschließend einen guten Job bekommen. Das macht uns sehr dankbar und lässt uns voller Vorfreude auf die nächsten Jahre blicken.

„ForGen hat noch längst nicht fertig“

ForGen trifft…Cindy!

Und an dieser Stelle müssen wir zugeben, nach drei Jahren Pendelei zwischen Graz und Hamburg sind uns die Österreicher doch sehr ans Herz gewachsen. Und das gilt sowohl für die zwei- als auch für die vierbeinigen Vertreter. Daher wird sich hier immer besonders gefreut, wenn ein so schöner Auftrag aus dem fernen Österreich bei uns eintrudelt.

Die wunderhübsche Cindy ist ein Tierschutzhund und mittlerweile knapp fünf Jahre alt, nachdem sie als kleines, entzückendes und nur wenige Monate altes Wuschel-Etwas in ihre neue Familie kam.

Diese hat ihre Entscheidung bis heute nicht bereut, was wir nur zu gut verstehen können. Cindy hat sich zu einem großartigen, aktiven, freundlichen und „echten“ Hund entwickelt, der gerne draußen herumtobt, dabei genauso gut auch auf dem Sofa chillen kann. Aber bei den Genen war wohl auch klar, dass aus Cindy kein gemächlicher Stubenhocker werden kann. Ihre Analyse zeigt sehr aktive Rassen, die in Größe und Aussehen nicht unbedingt die (bekannte) Mutter zeigen. Das aber ist bei Mischlingen völlig normal und wird von uns immer wieder erklärt. So kann z.B. ein Labradoodle nahezu aussehen, wie ein reiner Pudel oder eben ein Labrador. Und wenn dieser dann Junge bekommt, ist es dennoch möglich, dass dieser nach außen hin eher wie ein Pudel aussehende Hund Nachwuchs bekommt, der so gar nichts Pudeliges an sich hat. Hunde sind nun mal keine Bakterien, die sich einfach in zwei (gleiche) Teile aufteilen und dann wieder wachsen, sondern sie geben genau 1 (!!) Merkmal pro Genort weiter. Und daher können sich Merkmale wieder neu zusammensetzen (eines von der Mutter und eines vom Vater) und daher sind die Jungen nicht unbedingt die Blaupause ihrer Eltern. Und genauso kann der eine Hund immer das Merkmal A und der Geschwisterhund immer das Merkmal B bekommen. Damit wären beide in der anschließenden Analyse sehr unterschiedlich, obwohl sie die gleiche Mutter haben.

Tja, Genetik ist eben nicht so einfach. Wäre es nur, wenn jeder Pudel reine Pudelgene hätte, jeder Dackel reine Dackelgene. Aber das ist so gar nicht möglich bei weit über 300 Rassen mit ständig steigender Zahl und dazu der gemeinsamen Abstammung.

Aber zurück zu unserem bezaubernden Flausch, Cindy! Wir senden nordische Grüße ins schöne Österreich und wünschen der Familie noch viele weitere schöne Jahre mit diesem wunderhübschen Glücksfellchen-Glücksgriff.

Vielen Dank für den Auftrag,

euer ForGen-Team

Hey Carlos!


Und wieder so ein Kleiner, der Glück hatte, weil er mit knapp 5 Wochen irgendwo auf der Straße gefunden und aufgepäppelt worden ist. Kaum zur Adoption freigegeben, wurde er schon von unserer Familie entdeckt und für „absolut-100%-so-schnell-wie-möglich-haben-wollen“ befunden.
Und mit dem noch lütten Kerlchen bekamen sie genau das, was sie brauchten. Auf den ersten Blick eher klein, zeigte Carlos schon schnell seinen Eigensinn und den exorbitant ausgeprägten Dickkopf. Und so machte er in null Komma nix aus seinen offiziell geschätzten „Endmaßen“ von 35 cm und 12 kg Gewicht in Rekordzeit schon einmal knapp 20 kg auf 40 cm verteilt.
Genauso eigensinnig wie bei seinem Körperbau ist er auch bei Fremden und entscheidet, wer ihn anfassen darf und wer nicht. Von seinen auserwählten Menschen allerdings kann er kaum genug haben, liebt den engsten Körperkontakt und möchte einfach überall dabei sein. Auch Hundekumpels sind klasse und mit denen wird stundenlang getobt und gespielt.
Auf sein Zuhause passt er genaustens auf, ist extrem wachsam und meldet zuverlässig jeden, der ans Haus kommt. Eine Schwäche ist sein Sinn für die Kulinarik und er liebt einfach seine Leckerchen so sehr, dass er dafür nahezu alles macht. Und so sucht er liebend gerne seine Spielzeuge und räumt sie auf, wobei er ganz genau unterscheiden kann zwischen der Kuh und dem Schwein oder dem Ball, dem Teddy oder dem Eichhörnchen.
Er ist halt ein Schlauer und seine Familie muss dann hin und wieder seinen Charakterkopf etwas in die richtigen Bahnen lenken. Belohnt wird sie dafür ständig mit dieser Seele von Hund und – wie es sein muss – für nichts in der Welt würden sie ihn hergeben, den kleinen Charmeur.

Euer ForGen-Team

ForGen hat es (mal wieder) mit den Ohren…..meine Güte, Frieda!

Genussmomente kennt wohl jeder. Der erste gute Schluck Kaffee am Morgen. Das Stück zartschmelzende Schokolade im Mund, der Geruch  nach frisch gebackenen Plätzchen….

Wie toll aber ist es, wenn man die auch immer wieder im Job hat. Und hier haben wir alle einfach tief versunken vor den Fotos „unserer“ neuen ForGen-Hündin gesessen. Was für Vierbeiner!

Und dann hat unserer Frieda offensichtlich nicht nur die einfach absolut entzückendsten Ohren-nein, sie ist eine Seele von Hund mit einem traumhaft sanften Charakter. Der allerdings kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Frieda ein richtig guter Wachhund ist und es schafft, aus ihrem so zart erscheinendem Körper tiefste Grollgeräusche herauszuholen, die einen locker in die Flucht schlagen können. Dazu hütet Sie Ihre Besitztümer wie ihre Augäpfel. Dazu zählen Haus und Hof, ihre Menschen und auf jeden Fall auch ihre Spielzeuge und sogar hin und wieder die Leckerchen. Hier zeigt sie dann manchmal leicht zwanghafte (oder traumhaft ordentliche) Züge, sortiert sie doch regelmäßig ihre Besitztümer um und sieht zu, dass alles einen festen Platz hat.

Unsere Familie hat Frieda nach fast einem Jahr Tierheimdasein adoptiert und bekam einen energiegeladenen Wildfang mit einem Bewegungsdrang wie Speedy Gonzales. Mit viel Hundeerfahrung, Geduld, Leckerchen und Vertrauen hat sich Frieda zu einem ruhigen Hund an der Leine entwickelt, die ihre Energie am liebsten beim Jagen von Eichhörnchen und Kaninchen loswerden würde. Alles, was Federn hat (und kein weiches Kissen ist) interessiert sie dagegen nicht so sehr. „Geflügel“ wird ignoriert und Frieda schiebt Ihre entzückende Nase eifrig über den Boden, um interessantere Spuren zu finden.

Zu gerne würden wir diese Familie einmal in echt erleben, aber wahrscheinlich müssten wir uns dann „hintenanstellen“. Sicherlich ist Gassi-gehen mit Frieda, wie mit einem Promi herumlaufen und überall bleiben begeisterte Menschen stehen.

Wir freuen uns, dass wir Frieda-Granate analysieren und hier vorstellen durften und wünschen unserer Familie noch eine wunderbare weitere Zeit.

Euer ForGen-Team