Neue Studentin bei ForGen plus Greta!

Heute begrüßen wir Anouk bei uns, die ein sechswöchiges Forschungspraktikum in unserem Labor absolviert, überall mithilft und auch mit unserer neuen Bachelorstudentin zusammenarbeitet: Greta, unsere nächste Wiederholungstäterin, die auch schon ihr Forschungspraktikum bei uns gemacht hat und für ihre Bachelorarbeit wiedergekommen ist.

Das ist mehr als doppelt toll. Wir wissen von Anfang an, dass wir jemand Tolles bei uns im Labor haben, und es bestätigt uns natürlich, weil es zeigt, dass sich die Studierenden hier wohl fühlen und gerne bei uns sind.

Genauso muss es sein. Ausbildung ist superwichtig und man sollte so viel wie möglich lernen wollen. Wissen schadet nie. Kommt oft rüber wie ein blöder Spruch, ist aber meist richtig.

Und dann sollte man das Ganze mit Freude uns Spaß angehen können. Ohne wirkliches Interesse, ohne Spaß am Dabeisein, ohne Motivation und Neugierde, wird man zwangsläufig weniger lernen und auch mit der Zufriedenheit wird es schwierig.

Wir bei ForGen sind sehr davon überzeugt, dass nur jemand, der sich sowohl im Fach als auch im direkten Umfeld wohl fühlt, jemand der Spaß hat, sich ernst genommen und wertgeschätzt fühlt, seinen Job wirklich gut machen und vor allem lange gut machen kann. Dann darf es auch mal stressig sein, spät werden, anstrengend und auch einmal unangenehm – alles nicht so schlimm, wenn das Drumherum stimmt. Und glaubt uns, in unserem Fach wissen wir, wovon wir reden. Das würde keine auch nur zwei Jahre mit normalem Verstand aushalten, der sich nicht wohlfühlt und positive (!) Energie aus seinem Job ziehen kann.

Schluss jetzt, genau deshalb freuen wir uns jetzt über die Beiden, die uns weiter beim Aufbau unserer Datenbanken helfen werden.

Herzlich Willkommen, Greta und Anouk!

Euer ForGen-Team

Wir bei ForGen sind mal wieder hin und weg und freuen uns wahnsinnig.

Da haben wir ja sowieso den besten Job überhaupt und entsprechend erzählen wir sehr gerne darüber. Wenn wir Studierende unterrichten fließen immer wieder kleine Geschichten ein oder wir geben Seminare, in denen es vier Stunden nur um den einen unfassbar spannenden Fall geht und wo man nahezu alles zum Fach hört und lernt.

Dazu kommen die Presseanfragen; oft zu einem aktuellen Fall („Ist es plausibel, dass die DNA-Spur so lange hält?“, „Wie sieht eine Wasserleiche aus?“ etc.) oder aber zu unseren eigenen Fällen, was natürlich noch toller ist.

Und immer mal wieder rufen Autoren an und fragen nach, ob das, was sie sich so ausgedacht haben, stimmt, ob das machbar oder realistisch ist oder aber, was sie besser schreiben können. Das finden wir bei ForGen klasse, erleiden wir doch nur oft Schnappatmung beim Tatort-Gucken oder ähnliches.

Und manche Gespräche sind besser als andere, wenn man tatsächlich etwas wirklich verbessern kann und dem Autor eine vernünftige und trotzdem nicht langweilige Lösung liefert.

Tja, und dann kommt man ins Labor und da liegt so ein fertiges Werk als Geschenk für die Beratung. Und dazu noch eine nette Widmung.

Einfach toll, wir freuen uns schon, dieses Buch zu lesen und werden uns wegwerfen vor Begeisterung, wenn wir „unsere Stelle“ finden.

Vielen vielen Dank für diese tolle Überraschung!

Euer begeistertes ForGen-Team!

Achtung -Achtung: Höchste Zuckerschockwarnung zum Wochenende….

Schon wieder versterben wir fast vor Verzückung und wir haben extra auf ein langes Wochenende gewartet, damit sich alle (uns hier eingeschlossen) wieder erholen können von diesem unglaublichen Plüschdingsda-Hund:

Chandler ist erst seit Mitte Februar in seiner neuen Familie und diese wollte gleich vorab wissen, was denn so in dem Kleinen steckt. Wir finden das natürlich prinzipiell eine wunderbare und begrüßenswerte Idee, aber, mal ehrlich, wir freuen uns wirklich über diese immer wieder tollen Hunde. Und tatsächlich gucken wir nahezu jeden Mischling auf der Straße verstohlen an, ob es nicht einer „von unseren“ ist…

Unsere Zuckerbombe Chandler kam zu seinem neuen Frauchen, nachdem diese sich nach langer Zeit, vielen Überlegungen und Erinnerungen an die Kindheit mit Familienhund klar war:

Ohne eigenen Hund geht es nicht!

So ging es für mehre Monate an den Suchprozess, Züchter wurden gesichtet, Tierheime besucht und zahlreiche Hunde beäugt. Zig tolle Hunde waren dabei, aber Irgendetwas fehlte….

Und dann war da das Bild von Chandler und seinen Geschwistern und es machte mehr als klick. Der Lütte schlug ein wie eine Bombe, zack, direkt ins hundesuchende Herz.

Der Start war für den Kleinen mehr als aufregend und Chandler musste zahlreiche Besuche beim Tierarzt hinter sich bringen, aber nie hat er seine gute Laune verloren und er schaffte es, einfach jeden mit seinem Wesen und diesem unglaublichen Charme zu betören.

Jetzt ist er gesund und das ein und alles seines Menschen. Er liebt das Kuscheln und könnte das ewig. Tatsächlich ist er da sehr penibel und fordert seine Kuscheleinheiten sehr deutlich ein. Dann genießt er alles ganz eng gepresst an seinen Zweibeiner. Pflaster für die Seele und das Herz für beide.

Mittlerweile hat er seine anfänglichen Unsicherheiten fast gänzlich abgelegt und bekommt immer mehr Lust, die Welt um sich herum zu entdecken.

So, mehr können wir jetzt gar nicht schreiben, ohne einmal erneut daraufhin zu weisen, dass wir absolut der Meinung sind, wir sollten auch nach diesem wunderbaren Plüsch direkt gucken und das mit dem Kuscheln einmal überprüfen.

Alles Gute für dieses wunderbare, noch ganz frische Gespann, das garantiert viele herrliche Jahre vor sich hat.

Euer ForGen-Team

„Zu jedem Topf passt ein Deckel“

„Der Zauberstab wählt den Zauberer“

UND „Ein Hund findet die richtigen Menschen“: Hallo Lina!

So erleben bzw. hören wir es oft und so war es auch bei unserem heutigen wunderbaren ForGen-Hund. Lina wuchs zusammen mit ihrem sechs Geschwistern im Tierheim auf und kam dann auf eine Pflegestelle. Offensichtlich hatte sie eine ganz bestimmte Vorstellung, wie „ihre“ Menschen sein sollten. Es gab viele Bewerber für sie, was so gar nicht wundert, wenn man sich diese Schönheit einmal ansieht. Keinen der vielen Leute hat sie an sich herangelassen. Auf keinen Fall wollte sie gestreichelt werden und nicht einmal Futter hat sie von diesen fremden Menschen angenommen. Bis ihre Familie, bzw. erst einmal der Mann der Familie kam. Der musste es sein und Lina machte schnell alles klar: „Hallo, liebe neue für-immer-Familie!“

Und eben diese so lang und akribisch ausgesuchte Menschenfamilie hat jetzt ein unglaublich sensibles und feinfühliges, pelziges Familienmitglied. Lina liebt ihre Menschen und merkt ganz genau, wenn es ihnen einmal nicht so gut geht. Sie ist außerdem sehr, sehr verkuschelt und eines ihrer Highlights sind die Abende auf der Couch, Bauch in die Luft und Kampfkraulen desselben.

Das geht allerding erst, wenn sie Menschen aufgenommen hat; Fremde gegenüber ist sie recht misstrauisch und sehr prüfend.

Wenn sie nicht irgendwo ausgeglichen herumliegt, liebt sie es, zu springen und vor allem zu klettern, kann aber auch Tage nahezu komplett verschlafen.

Andere Hunde braucht sie nicht so wirklich. Stattdessen ist sie absolut zufrieden mit ihrer zweibeinigen Herde. Die begleitet sie überall hin, gerne auch in den Urlaub, Hauptsache, sie ist dabei.

Tja, wieder einmal passt alles und alles hat sich gefügt und wir von ForGen gucken uns das mit einem dicken Grinsen an und freuen uns einfach über dieses erneute Happy End.

Euer ForGen-Team

ForGen himmelt Mona an!

Diese Geschichten zu schreiben ist wie ein kleines Hobby von uns und tatsächlich oft auch gar nicht einfach. Marktwirtschaftlich sind sie gar eine Katastrophe, weil wir teilweise sehr viel Zeit investieren, um diesen vielen tollen und oft so unterschiedlichen Hunden gerecht zu werden.

Aber, unser Ziel ist es, den jeweiligen Hauptdarsteller so gut wie möglich zu präsentieren.

Was aber können wir da noch besser machen, wenn uns die Besitzerin die angefragten Eckdaten von Mona schickt mit den Worten:

„Sie ist eine solch wundervolle Seele und ich liebe sie mehr, als ich es mit Worten beschreiben kann.“

Da fehlen uns jetzt auch so ein bisschen die Worte, weil es doch einfach wundervoll ist, wenn sich Mensch und Tier gefunden haben, derart zusammenpassen und perfekt ergänzen…

Aber natürlich versuchen wir es trotzdem:

Mona kam 2014 im bereits nicht mehr so jungen Alter von 6 ½ Jahren aus dem Tierheim in ihre neue Familie. Und wie so oft, war es Liebe auf den ersten Blick, was wir bei diesem Wuschel sofort nachvollziehen können. Mensch und Hund gehörten einfach zusammen.

Dabei war es anfangs gar nicht so einfach. Mona war sehr geräuschempfindlich und legte immer mal wieder eine Panikattacke an den Tag. Es dauert eine ganze Weile und brauchte viel Geduld und Einfühlsamkeit. Aber nach und nach krochen Glück und Lebensfreude zurück in diesen Wuschelpelz und sprudelten irgendwann nur so aus ihr heraus. Mona begann ihr Hundeleben zu genießen; lange Spaziergänge in tiefer Natur oder an der See; Besuche von vier- und zweibeinigen Freunden oder einfach nur dasitzen und ganz, ganz lange Mond und Sterne bewundern.

2017 bekam Mona einen Kameraden an die Seite, den 12-jährigen Csaba, mit dem sie noch vier ganz wundervolle Hundejahre verbringen konnte. Unter seinem Tod hat Mona sehr gelitten und lag tagelang traurig und trauernd auf Csabas Grab, bis sich die Familie entschloss, dem Leid ein Ende zu setzen. Sie fuhren ins Tierheim und fanden den hübschen Mudi-Mix Lucky, den wir übrigens auch schon typisieren durften.

Mittlerweile ist unsere Mona schon eine ältere Dame, die aber geistig noch immer absolut topfit ist. Körperlich etwas langsamer und gemächlicher, aber sie bleibt eine ganz wundervolle Seele von Hund, die an allem und jedem interessiert ist und einfach nur unendlich viel Wärme und Liebe ausstrahlt.

Wenn das nichts ist…

Euer total zufriedenes und irgendwie von Mona glücklich angestecktes

ForGen-Team

Hier kommt Percy!

Wir sollten bei ForGen ernsthaft darüber nachdenken, so eine Art festes Fenster oder Banner etc. auf unseren Seiten einzuführen. So ähnlich wie diese ganzen Cookie-Akzeptieren-Dingsda-Dinger. Irgendwann werden wir noch zur Rechenschaft gezogen, weil wirklich jemand ins Verzückungs-Koma fällt.

Hier also auch wieder zur Sicherheit: Achtung-Zuckerschock.

Diesmal haben wir den spannenden Mix Percy für euch, der mutterseelenallein und sehr klein auf einer Straße gefunden wurde. Glücklicherweise, denn so kam er schnell zu einer Tierschutzorganisation und dann auch sehr schnell in seine neue Familie. Diese haben Fotos von ihm gesehen und natürlich schlug dann die Liebe wie ein Blitz ein.

Seit Anfang 2022 ist er nun in seinem Für-Immer-Zuhause und hat dort gleich mehrere Freunde fürs Leben gefunden. Zum einen gibt es da die der Familienkater, mit dem er ausgiebig kuscheln kann und dann die 8-jährige Tochter, die nun mit Katze UND Hund aufwachsen darf und wie die meisten von uns wissen, ist es einfach wunderbar, wenn Kinder mit Tieren zusammenleben. Man ist nie allein, hat einen Freund, wird immer verstanden und kann ihm einfach alles erzählen. Die beiden werden tolle gemeinsame Jahre haben.

Percy tut aber auch alles, dass man ihn einfach liebhaben muss. Anfangs ist er gerne ein bisschen misstrauisch und er passt sehr aufmerksam und akribisch auf SEIN Haus auf und hat mit seinem Bellen schon manchen verwundert, da er sich viel größer anhört als er eigentlich ist. Wenn er aber Freundschaft geschlossen hat, wird diese ausgiebig gepflegt und Percy schmust und kuschelt für sein Leben gern.

Er mag aber auch gerne lange, ausgedehnte Spaziergänge und würde hier am liebsten leinenfrei durch die Wälder jagen. Keine Spur, die er nicht findet und die nicht unfassbar interessant ist. Seine zweite große Leidenschaft ist das Essen und hier vergisst er dann jeden Stolz und lässt sich in Rekordzeit Kommandos und Kunststücke beibringen – ist aber ja auch alles so lecker!

Percy scheint so richtig angekommen in seiner Familie und wir wünschen dieser noch weiterhin ganz viel Spaß und Freude mit diesem hübschen Leckermäulchen.

Euer ForGen-Team

Akademische Ausbildung und Wissenschaft bei ForGen!

Diesmal haben wir eine komplette „Neuübernahme“. Zwei Wochen waren wir „studentenfrei“ und nun haben wir drei Neue auf einen Streich.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder „Nachwuchs“ haben und über unsere tolle Arbeit quasseln können, den jungen Leuten Geschichten erzählen, Dinge beibringen, sie anleiten, mit zu Veranstaltungen nehmen – je nachdem, was so kommt in den nächsten Monaten.

Anne studiert in Bonn Naturwissenschaftliche Forensik, absolviert ihr Praxissemester bei uns und wird ihre Bachelorarbeit über eine weitere Optimierung unserer Caniden-spezifischen Analyse I schreiben. Auch Lilly kommt aus Bonn und bekam als Thema Barcoding für die Speziesanalyse.

Liv ist unsere Hamburger Studentin, die für vier Wochen ein Forschungspraktikum bei uns macht. Alle drei dürfen zusätzlich bei den humanen Gutachten dabei sein, Aktenfälle einsehen und natürlich so viel wie möglich über angewandte Forensik und Rechtsmedizin lernen.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen und Monate

Akademische Ausbildung und Wissenschaft bei ForGen!

Diesmal haben wir eine komplette „Neuübernahme“. Zwei Wochen waren wir „studentenfrei“ und nun haben wir drei Neue auf einen Streich.

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder „Nachwuchs“ haben und über unsere tolle Arbeit quasseln können, den jungen Leuten Geschichten erzählen, Dinge beibringen, sie anleiten, mit zu Veranstaltungen nehmen – je nachdem, was so kommt in den nächsten Monaten.

Anne studiert in Bonn Naturwissenschaftliche Forensik, absolviert ihr Praxissemester bei uns und wird ihre Bachelorarbeit über eine weitere Optimierung unserer Caniden-spezifischen Analyse I schreiben. Auch Lilly kommt aus Bonn und bekam als Thema Barcoding für die Speziesanalyse.

Liv ist unsere Hamburger Studentin, die für vier Wochen ein Forschungspraktikum bei uns macht. Alle drei dürfen zusätzlich bei den humanen Gutachten dabei sein, Aktenfälle einsehen und natürlich so viel wie möglich über angewandte Forensik und Rechtsmedizin lernen.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen und Monate,

Euer ForGen-Team

Zucker, Zucker, Zucker…

Oft kommen die Hundeaufträge mit ganz bestimmen Vorstellungen und immer mal wieder sorgen wir für Enttäuschung, wenn wir nicht die erwartete Rasse finden oder aber man die gefundenen nicht dem Hund ansieht. Und jedes Mal sagen wir gebetsmühlenartig, dass es hier um Statistik geht und keine 100%ige Richtigkeit garantiert werden kann. Welches Kind bitte ist denn genau das 50/50 % Abbild seiner Eltern? Und bei Hunden ist alles um einiges komplizierter…aber das ist eine andere Geschichte…

Diesmal durften wir Mavis typisieren und auch hier gab es ganz klare „Vorgaben“:

„ein ganz großer Anteil Zucker

20 % Reh/Känguru aufgrund Ihrer Sprungkraft

15 % Staubsauger, erklärt sich von selbst…

10 % Ameisenbär, würde die lange Zunge erklären

5 % Sofakissen (wenn Sie mal kuschelt, dann mit ganzem Körpereinsatz)“

Oh, je, Mammutaufgabe. Aber wir bei ForGen sind ja mittlerweile bekannt für die Bewältigung schwierigster Probleme und wir verstecken uns nicht vor riesigen Aufgaben.

Und wir finden, dass wir mit den drei Rassen die entzückende Mavis ganz gut getroffen haben.☺️

Dieses wandelnde Kandiszucker-Bröckchen, namens Mavis, kam übrigens erst im Februar in seine neue Familie, nachdem deren Vierbeiner für fast 16 Jahre, Joker, verstorben war. Knapp ein Jahr brauchte man, um wieder bereit zu sein und tatsächlich trat Mavis auf den Tag genau, an dem sie Joker gehen lassen mussten, in das Leben unserer Familie. Wenn das nicht Schicksal ist…🥰

Natürlich verliebten die Zweibeiner sich sofort in dieses kleine Fellbündel und auch Boris, der Familienmops, hat sich ein wenig in die quirlige Mavis verguckt. Eigentlich ist er der Nero Wolf unter den Hunden und liebt sein entspanntes und gemäßigtes Leben. Seit Mavis da ist, zeigt aber auch Boris wieder viel mehr Energie und Bewegung. So hält Mavis die gesamte Familie auf Trapp und pflegt mit Leidenschaft und Ausdauer ihre Hobbies wie Buddeln, Spielen, Rennen und Jagen.

Das war es dann wohl mit der Langeweile in dieser Familie und wir sind sicher, dass Mavis den Fitnesslevel aller Mitglieder um einiges erhöhen wird.

Jetzt aber bedanken wir uns für diese weitere, tolle Aufgabe und die einfach herrlichen Fotos, die uns viel Freude gemacht haben.

Euer ForGen-Team

Und weiter geht es mit der Presse bei ForGen.

Diesmal hatten wir einen sehr sehr alten Mordfall mit diversen zugehörigen Spuren- und rechtsmedizinischen Gutachten zur Ansicht vorliegen.

Wie immer geht es um die allgemeine Frage der Richtigkeit und der Plausibilität. Sind alle Verfahren korrekt und angemessen einsetzt und angewandt worden? Sind die biostatistischen Berechnungen ordentlich durchgeführt worden? Hätte überhaupt gerechnet werden dürfen und wurden die Hypothesen korrekt ausgewählt. Hier kann der Gutachter ein Ergebnis durchaus ändern bzw. eine Aussage verändern, entkräftigen oder aber bestärken – ohne, dass dies tatsächlich indiziert ist.

Es ging primär um die Analyse und Bearbeitung sehr alter Blutspuren und selbstverständlich ist es Voraussetzung, dass wir absolute Neutralität garantieren. Oft möchte der Rechtsanwalt ein anderes Ergebnis als der Richter. Unsere Aufgabe aber ist es nicht, diese Wünsche zu erfüllen. Stattdessen besteht die Aufgabe eines zusätzlichen Sachverständigengutachtens darin, etwaige Fehler und oder Unstimmigkeiten zu finden, diese darzustellen und die Schlussfolgerungen zu prüfen.

Wir garantieren unserem Auftraggeber absolute Neutralität und die Sicherheit, dass wir abschließend verlässlich aufzeigen, ob und wenn ja was an dem oder den Gutachten und der resultierenden Aussage zu kritisieren oder zu verbessern wäre.

Und dabei ist wirklich egal, um was oder um wen es sich handelt. Man muss nur einmal in andere Länder gucken, wo zahlreiche Menschen inhaftiert sind, teilweise lebenslänglich oder gar zum Tode verurteil wurden und sich dann oft Jahre später herausstellt, dass die Gutachten und oder die resultierenden Schlussfolgerungen fehlerhaft waren. Furchtbar.

Und da sind wir wirklich sehr froh und auch stolz auf die Ausbildung, die wir durch unsere Chefs genossen haben:

Arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen, mit Nutzen des aktuellen Wissenstands, ergebnisoffen an etwas herangehen ohne Ermittlungseifer und oder Befindlichkeiten, keine Abhängigkeiten zulassen und auch in der Lage sein, den Auftraggeber zu enttäuschen. Wenn das Gutachten keinen kritischen Ansatzpunkt hergibt, ist auch das ein wichtiges Ergebnis für die weitere Arbeit.

„Frau von Wurmb, die Dinger heißen Gutachten, weil Sie als Sachverständige alles geben, damit sie so gut wie möglich werden und sich entsprechend reinhängen. Sonst wären es Schlechtakten, oder?“

Ich liebe meinen Chef für die Ausbildung und die Unterstützung, die ich erhalten habe!

https://www.krone.at/3331952

Kein Fernsehbeitrag mit ForGen heute!

Wie schade. Es wird wohl (noch) nichts mit unserer Fernsehkarriere!

Der für heute angedachte Beitrag mit ForGen-Beteiligung wird nun doch nicht gesendet.

Das ist natürlich super schade für uns. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, die Untersuchung so schnell wie möglich durchzuführen und das Gutachten zu erstellen. Wir haben flexibel und mit kürzestem Vorlauf einen Fernseh-Drehtermin organisiert und recht erfolgreich absolviert. Leider wird das niemand sehen.

Was bleibt, bei natürlich aller Enttäuschung?

Wir bei ForGen sind flexibel und wir können uns ordentlich vor der Kamera präsentieren.

Wir können innerhalb kürzester Zeit Entnahmen organisieren, Analysen durchführen und Gutachten erstellen.

UND – wir halten zusammen und unterstützen uns.

Da kommt die eine Kollegin extra ins Labor, um eine Analyse „weiterzustellen“, die anderen Kollegen machen Platz frei und ziehen unsere Proben vor und der Lieblingskollege opfert Zeit aus dem Familienurlaub heraus, weil doch diese Analysen grundsätzlich im Vieraugenprinzip ausgewertet werden.

Und genau das zeichnet uns bei ForGen aus. Wie oft haben wir eilige oder wichtige Proben zur Analyse, steht die Polizei da und braucht dringend weitere Hinweise… Dann wird einmal der Feierabend „geopfert“ oder der Urlaubstag „verletzt“. Und das kann man den Kollegen gar nicht hoch genug anrechnen. Jeder von uns hat schon Feiertage, freie Tage, Freizeit generell mit dem Job verbracht. Sollte nicht sein, ist aber so und das ist dann auch gut so. Wichtig ist, dass wir uns aufeinander und andere sich auf uns verlassen können.

Und daher bei aller Enttäuschung…die Freude über das motivierte Team und das unterstützende und verständnisvolle Umfeld drumherum (Freunde und Familie) überwiegt: DANKE

ForGen ist wieder im Fernsehen!

Das war spannend. Eine junge Frau sucht ihre genetischen Wurzeln und hofft, ihre Halbschwester gefunden zu haben.

Und wir bei ForGen führen die Analysen durch und erklären, was bei diesen Untersuchungen bedacht werden muss und warum es gar nicht immer so einfach ist, wie viele denken.

Das Ganze ist am Mittwoch bei Stern TV zu sehen und wir sind natürlich sehr gespannt, was von uns in dem Beitrag übrig bleibt.

Mittlerweile sind wir ja alte Hasen und wissen, dass oft viel aus Zeitgründen herausgeschnitten oder der Beitrag gar nicht gezeigt wird. Unser Negativ-Rekord liegt nach drei Stunden Dreharbeiten für einen Panorama-Beitrag bei einer Szene und einem Satz…

Wir werden sehen. So oder so, hat es aber Spaß gemacht und unser Gutachten wird zeigen, ob da zwei junge Mädchen zusammengehören!

Forensik ist einfach das Beste!

Mal wieder sind wir unglaublich begeistert von unserem Job. Was haben wir nur für tolle Fälle gehabt und wie spannend war und ist immer mal wieder unsere Arbeit.

Und ganz besonders klasse ist es, wenn man die besten Momente oder ganze Fälle noch einmal erleben kann. So wie diesen jetzt in der FAZ (Ausgabe Mittwoch letzter Woche) dargestellten cold case von vor einigen Jahren, an dem wir damals maßgeblich mit beteligt waren und der völlig zu Recht als „once in a life time“-Fall bezeichnet werden kann. Es geht um Vergewatigung und Mord und Serienmord.

Aber am besten selbst lesen, es ist wirklich spannend und interessant.

Wir freuen uns jetzt weiter, viel Spaß beim Lesen.

https://zeitung.faz.net/…/532f076b6b5ff0bab1c2fb71b…/…

ForGen trifft… Zum Wochenende haben wir einmal wieder etwas Kleineres: Willkommen Brix!

Der kleine Brix mit den entzückend fluffigen Ohren kam letztes Jahr im August in seine neue Familie. Da war er gerade einmal sechs Monate alt und war von seinen ersten Besitzern abgegeben worden; möglicherweise, weil er ein recht ängstlicher Hund ist, der sich ziemlich vor Fahrradfahrern und fremden Menschen gruselt.

Das hat aber seine neuen Menschen so gar nicht davon abgehalten, sich um den kleinen Wuschel mit viel Geduld und Liebe zu kümmern.

Und jetzt haben sie einen durchaus neugierigen Vierbeiner an ihrer Seite, der lange Spaziergänge liebt und draußen sofort zum begeisterten Outdoor-Hund mutiert, wobei ihn andere Hunde überhaupt nicht interessieren. Da gibt es für ihn viel mehr andere und viel spannendere Dinge zu entdecken.

Lebensmittel und das Essverhalten seiner Zweibeiner zum Beispiel, wobei er noch immer mit der Ungerechtigkeit beschäftigt ist, dass Pizza und Spaghetti Carbonara angeblich nichts für ihn seien. Unmöglich, wo das doch so superlecker ist.

Überhaupt ist er sehr wählerisch beim Essen und wenn sein Frauchen begeistert meint, nun endlich das richtige Futter für ihn entdeckt zu haben, erklärt Brix eben dieses kurzerhand zu „laaaaangweilig“ und nicht mehr essbar. Katzenbesitzer kennen das sicher nur zu gut und überhaupt auch beim Kuscheln und Schmusen ähnelt Brix den Katzen sehr. Nur gut, dass wir bei ForGen auch Felidae typisieren können: nope – nix gefunden. Möglicherweise ist Brix einfach ein kleiner Hund, der sich hin und wieder als Katze fühlt.

Mittlerweile hat sich Brix komplett in seine neue Familie und sein Umfeld eingewöhnt und diskutiert nur noch hin und wieder diverse Dekorationsideen mit seinen Zweibeinern. Völlig unverständlich ist ihm hier zum Beispiel, dass niemand seinen nachhaltigen Ansatz wertschätzt, aus vielen für ihn unnötigen Dingen etwas durchaus Wichtiges und Nützliches zu machen: Hey, welche Schuhe, Taschentücher oder Papiere aller Art träumen nicht von einer Wiederverwendung als Konfetti?

Und mal unter uns: Die Stellen, wo Herrchen sein Werkzeug rumliegen lässt, sind doch völlig inakzeptabel und Brix Ideen einfach viel besser. Außerdem hält Suchen wach und aufmerksam und jung! Meint zumindest Brix.

Wir fassen mal zusammen mit den Worten seiner Zweibeiner: „Er ist einfach ein Schatz“.

Viel Spaß weiterhin mit deiner Familie und mögen dir die Deko-Ideen nie ausgehen…

Euer ForGen-Team

Der nächste ForGen-Absolvent hat es geschafft!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Nils!

Wir sind so stolz auf unsere Studierenden. Wieder ist einer von ihnen sehr erfolgreich fertig geworden. Und diesmal handelt es sich sogar um einen Masterabschluss:

Nils hat sich der Sequenzierung der mitochondrialen DNA von Caniden angenommen und untersucht, welche mitochondrialen Haplotypen wir in unseren Deutschen Proben bisher so gefunden haben. Diese mitochondriale DNA zeigt die mütterliche Linie an und das ist z.B. für die Wolfsgenetik sehr spannend, da man so leicht sehen kann, wie viele verschiedene maternale Linien es (mindestens) gibt und wo die in etwa herkommen. Über diese DNA hat man zum Beispiel beim Menschen die molekulare Eva und die „out of Africa“ Hypothese entdeckt bzw. postuliert.

Bei den Caniden kann mittels der mitochondrialen DNA auch sehen, aus welchen Ländern die Tiere kommen, die in Deutschland auftauchen und man kann in sehr vielen Fällen auch zwischen Wolf und Hund in der mütterlichen Linie unterscheiden.

Eine sehr spannende Arbeit, die viel Akribie und Ausdauer benötigte und wir werden in den nächsten Monaten sehen, was wir mit diesen Ergebnissen alles anfangen können.

Wir freuen uns riesig und wünschen unserem Nils alles Gute und viel Erfolg für die nun anstehende Jobsuche!

Euer ForGen-Team

Hola Lis!

Klein aber sowas von fein -das ist unser heutiges Motto bei ForGen und wir präsentieren die wunderhübsche Spanierin, Lis.

Lis wurde im Februar 2023 von ihrer Familie adoptiert, die bereits eine Bodeguero-Hündin hatte und einen passenden Spielpartner für ihre Luan suchten.

Schnell stießen sie auf die kleine Lis mit ihren großen Augen und den lustigen Stehohren und da war klar, dass diese Kleine der Neuzugang für die Familie werden müsse.

Und Lis hat sich schnell eingelebt, knappe vier Wochen (recht friedlich) mit der Ersthündin, Lu, verhandelt, wer denn hier das Sagen hat und sich dann brav zurückgenommen. Ihre kleinen Ängste und Unsicherheiten konnte sie ebenfalls schnell und gut überwinden, weil sie die nötige Sicherheit von ihren Menschen bekam. Sie musste das Entspannen und tiefe Vertrauen erst noch lernen, was mehr als verständlich ist, wenn man bedenkt, dass sie wahrscheinlich den ersten Teil ihres Lebens als Kettenhund verbracht hat. Nach etwa einem dreiviertel Jahr aber war sie klar in ihrem neuen Zuhause angekommen und nun macht sie zusammen mit Lu das Rhein-Main-Gebiet unsicher.

Sie liebt es, draußen zu sein, flitzt über Wiesen, rennt hierhin und dahin, begeistert sich für Vögel, Ratten, Mäuse und Eichhörnchen und würde sie am liebsten alle und ständig jagen.

Sie mag nicht nur ihre „Schwester“ Lu, sondern auch andere Hunde und wenn es ihr mal zu wild werden sollte, geht sie dem Ärger einfach aus dem Weg. Beinahe noch mehr als ihre Familie mag sie Leckerchen und sie hört jedes Futtertütenrascheln, egal wie weit entfernt sie ist, wie viele Türen zwischen ihr und den Leckerchen liegen oder ob sie gerade schläft…gesundheitsbewusst wie sie ist, kompensiert sie die Leckerchen gerne durch Ausschlecken aller Joghurt- und Quarkbecher, die sie finden kann und dem Futtern von Salatgurken.

Wieder einmal hat ein Hund seine Familie gefunden und wir wünschen diesem tollen Gespann ganz viele weitere, wunderschöne Jahre.

Euer ForGen-Team

ForGen trifft Malik!

Mittlerweile haben wir bei ForGen so viele wundervolle Hunde typisieren dürfen, dass wir kaum noch hinterherkommen, sie vorzustellen.

Heute kommt dann endlich der wirklich unfassbar hübsche Malik, den wir bereits Ende 2022 untersucht hatten. Malik ist als kleiner Welpe in Griechenland am Heiligen Abend von Tierschützern gefunden und nach kurzer Zeit zur Adoption freigegeben worden.

Da passte es gerade sehr gut, dass unsere Familie sich nach langer Überlegung dazu entschlossen hatte, den Traum von einem Hund zu erfüllen. Und natürlich war es um sie geschehen, als sie die Fotos von dem kleinen Fellbündel gesehen hatten.

Im April 2021 landete Malik dann in seiner neuen Familie und mitten in die Herzen aller. Mit größtem Einsatz hat er ratzfatz das Leben seiner Zweibeiner gehörig umgestaltet und sich als charmanter Fluffi mit einem extrem ausgeprägten Dickkopf erwiesen. Das macht er aber sofort wieder wett mit seiner irren Gemütlichkeit und dem unfassbaren Kuschelbedürfnis. Ein riesiger Kuschelteddy halt, der selbst auch seine Plüschtierchen braucht und es sich mit denen so richtig gemütlich macht.

Auf seine Familie lässt er nix kommen; immer hat er seine Menschen im Blick und möchte sie beschützen. Genauso, wie er akribisch und ordentlich auf die eigenen vier Wände aufpasst.

Auch draußen wäre er gerne der große Held, stolpert aber immer mal wieder über seine eigenen Pfoten, was wir persönlich sehr gut verstehen können. Allein die Vorstellung, man müsse auf vier Füße aufpassen….Malik hat allerdings (anders als wir) eine gute Ausrede, fehlt ihm doch ein Lendenwirbel und da werden halt die Vorderpfoten hin und wieder einmal von seinen 30 kg Lebendgewicht überholt und er kullert durch die Gegend.

Am wichtigsten aber ist ihm, immer bei seinen Menschen oder zumindest in seinem Zuhause zu sein und bisher hat er noch aus jedem Zweibeiner in seiner Nähe einen Hundefan gemacht.

Das können wir bei ForGen absolut verstehen und wünschen diesem großen Plüschwuff und seiner Familie alles Gute für noch viele weitere Jahre.

Euer ForGen-Team

Hier kommt Maisie!

Heute halten wir uns bei ForGen einmal zurück und müssen zugeben, dass wir das auch nicht hätten besser machen können.

Normalerweise bekommen wir für unsere Hunde immer nur die Eckdaten und basteln dann eine Geschichte rund um den jeweiligen vorzustellenden ForGen-Hund. Das macht immer sehr viel Spaß, ist aber durchaus recht zeitintensiv und gar nicht soo leicht.

Heute machen wir es uns einmal einfach und lassen arbeiten.

Wir dürfen einen ganz tollen Wirbelwind mit einem dennoch sehr ausgeprägten Hang zur Entspannung vorstellen, der ganz offensichtlich in genau die Familie hineinkam, die er brauchte (und die ihn brauchte).

Und wie gut die quierlige Maisie in diese Familie passt, erkennt man ganz wunderbar an der hier ebenfalls anhängenden Geschichte, die uns die Tochter des Hauses geschrieben hat.

Wir können uns sehr gut vorstellen, wie gut es allen Mitgliedern dieser Familie geht und bedanken uns herzlich dafür, dass wir Maisie vorstellen dürfen und dass wir uns einmal fast arbeitsfrei zurücklehnen können.

Euer entspanntes ForGen-Team

Maisie kam im September 2021 zu ihrer Für-Immer-Familie und konnte die Herzen ihrer vier neuen Familienmitglieder sofort für sich gewinnen, auch wenn sie selbst ein wenig Zeit gebraucht hat, bis sie zu allen Familienmitgliedern vollstes Vertrauen aufgebaut hatte. Das ist auch mehr als verständlich, da sie als Tierschutzhund das Familienleben in solcher Form noch nie so richtig kennengelernt hatte und anfangs dementsprechend vorsichtig ihr neues Umfeld begutachtete. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kam ihr aufgewecktes, neugieriges, sensibles und liebevolles Wesen so richtig zum Vorschein, was man nicht zuletzt an den exorbitanten Freundentänzen (oft mitsamt Gesang – oder eher Hundegejaule) merkt, die sie täglich aufführt, wenn ein geliebtes Familienmitglied nach Hause kommt, auch wenn die betreffende Person nur ein paar Minuten abwesend war. Nicht ohne Grund wird Maisie von ihrer Familie oft liebevoll „Emotionshundi“ genannt – sie trägt ihr Herz eben auf der Zunge.
Besonders wichtig sind Maisie des Weiteren ihre täglichen Rituale, die fest in den Alltag integriert sind: Auf dem Weg in den Park wird die Schnauze immer kurz durch den Zaun zu den Lieblingsnachbarn gesteckt, bei den Gassirunden müssen die besten Mauselöcher geprüft werden und abends darf das Lieblingsleckerlie, das zugleich als Zahnputzersatz dient, nicht fehlen (dessen Genuss wird mit einer ausgetüftelten und stets gleichen Abfolge aus Hin-und-Her-Rennen, Stofftier-Holen und Wassertrinken zelebriert).
Um all diese hochkomplexen und täglich wiederkehrenden Hundeaufgaben meisterhaft erfüllen zu können, besteht Maisie aber auch auf viel Entspannung und Ruhe. So kann es passieren, dass man sie am späten Vormittag beinahe aus dem Körbchen ziehen muss, um sie zur ersten Gassirunde zu überreden (wenn sie ihr Geschirr sieht, schmeißt sie sich oft erstmal lieber auf den Rücken und streckt alle Viere in die Höhe – wenn das keine Taktik ist!). Gemütliche Familienzeit und ausgiebige Kuschelstunden stehen dementsprechend immer viel auf dem Plan.
Ein Leben ohne diese kleine Hundenase kann (und will!) sich niemand in der Familie mehr vorstellen.

Romeo & Marie

Es muss ja nicht immer Julia sein für eine wunderschöne Geschichte….und mal ehrlich, so richtig toll endet diese ja nicht. Da bleiben wir doch lieber bei unseren Beiden:

Romeo wurden zusammen mit seiner Schwester im Alter von 6 Wochen ausgesetzt in einer Pappschachtel gefunden. 2019 war das. Glücklicherweise landete er gleich im Tierheim und bekam beste Hilfe. Nachdem sie beide nach einigen Wochen aufgepäppelt waren, war der Weg zur Adoption frei und ein Foto von unserem Romeo hat es gebracht: Schockverliebt nennt man sowas. Aber das ist ja auch kein Wunder bei diesem www., wahnsinnig-wuscheliger-Wunderhund. Leider aber hatte jemand anderes ihn zuerst gesehen und bereits abgeholt. Und jetzt kommt mal wieder das Schicksal ins Spiel. Warum auch immer, hat diese Liebe nur zwei Wochen gehalten und Romeo landete wieder im Tierheim und im nullkomma-nix bei „unserer“ Familie. Riesenfreude auf allen Seiten und nun ging es einfach aufwärts mit Romeo.

Jetzt ist er ein charismatischer Babybär, der extrem schnell Kommandos lernt, liebend gerne die Gegend erkundet und tobt. Er versteht sämtliche für ihn wichtigen Schlüsselworte, was manchmal die Unterhaltung seiner Zweibeiner etwas erschwert…

Romeo ist freundlich und verfressen, aber dem Wasser so gar nicht zugetan und den Sommer braucht er jetzt auch nicht wirklich. Bei seinem Fell darf es ruhig kalt sein.

Auf seine Familie passt unser Romeo sehr genau auf und dazu gehört auch seine kleine Schwester, Marie, die 1.5 Jahre nach ihm in die Familie aufgenommen wurde. Hier ist er absolut der Herr im Hause und wehe, Marie entfernt sich zu weit. Dann wird bellend geschimpft und sie zurückgeholt. Gleiches gilt für alle anderen Mitglieder seines Rudels.

Überhaupt ist Romeo super gerne draußen und verbringt viel Zeit im Garten, wenn er sich nicht um Marie kümmern muss. Die kam auch aus dem Tierschutz und auch Marie war vom ersten Tag an angekommen in ihrer großen Familie. Sie ist eine zuckersüße, sture und oft sehr dominante kleine Hundefreundin und sie trägt ihren Spitznamen absolut zu Recht: Dramaqueen! Und natürlich muss es nach ihrer Pfeife gehen. Kommandos? Die sind was für Anfänger oder Romeo aber natürlich nicht für Madame!  Und hier kann Marie schon gehörig die Geduld ihrer Menschen austesten. Aber als ordentlicher Sturkopf hält sie das ganz gut durch. Und natürlich muss sie ihre Macken und ihren Jagdtrieb ausleben. Wehe, ein Hase zeigt sich, dann kommt Turbo-Marie heraus!

Ihren Romeo liebt sie heiß und innig und teilt mit ihm auch das Leckerli-Hobby. Wer glaubt ein Hund kann ordentlich jammern und betteln und auf Leckerlis jiepern und zwei zusammen wären dann doppelt so schlimm? Ha, wir gehen hier mal in die Potenz. Die beiden sind das Leckerchen-Erwartungs-Haben-Wollen-Dream Team.

Was muss das für ein Gewusel sein in der Familie, zu der auch noch zwei Katzen gehören und wieder einmal würden wir nu zu gerne Hausbesuche machen…

Alles Gute ins wunderschöne Wien wünscht

Das ForGen-Team

Salut Bisous!

Es ist einfach zu lustig. Wenn wir für jedes „eigentlich wollte ich nicht“, „auf gar keinen Fall“, „ich hab nur mal kurz geguckt“, „das war absolut nicht der Plan“ und so weiter 5 Euro bekommen hätten, dann würde es bei ForGen aber längst eine neue Laborausstattung geben….

„Eigentlich“ nämlich wollte unsere Hundebesitzerin keinen Hund mehr haben. Der letzte, natürlich wunderbare und beste war vor vielen Jahren gestorben und dieser Verlust war einfach furchtbar. Nein, kein weiterer Hund würde dagegen ankommen und bitte nicht noch einmal solche Schmerzen und Trauer erleben müssen.

Und dann zeigte sich dieser wuschelig knuddelige Hund „ganz zufällig“ auf Facebook. Der ursprüngliche Besitzer wollte sie nicht mehr haben und hatte sie kurzerhand entsorgt. Glücklicherweise wurde sie von Tierschützern gerettet und jetzt ist sie seit 2019 hier in ihrer Für-immer-Familie.

Anfangs war sie sehr schreckhaft und ängstlich und hat das auch nicht ganz abgelegt. Wer weiß, was sie früher durchgemacht hat.

Auf der anderen Seite ist sie unfassbar schlau und lernbegierig. Sie versteht sehr sehr viele Kommandos und steckt andere Hunde locker in die Tasche mit ihrem Wissen. Und sie ist eine große Entdeckerin. Sie liebt den Wald, will ständig hoch hinaus, geht unglaublich gerne spazieren, liebt Autofahren und fremde Länder erkunden. Sie ist einfach die perfekte Ergänzung für ihr Frauchen.

Ach, ja, eigentlich hieß unsere wunderhübsche Bisous Lukka. Darauf allerdings hörte sie so überhaupt gar nicht. Sie wollte offensichtlich einen Namen, der zu ihr passt. Und da sie so wahnsinnig gerne kuschelt und schmust und dazu noch witzige, genießerische Geräusche von sich gibt, wenn ihr der Kopf gekrault wird, war schnell der einzig passende Name gefunden: Salut Bisous! Und tatsächlich, von da an hörte sie perfekt auf ihren Namen. Wir wünschen diesem sch-sch-sch, (schlauer-schnuckeliger-Schmusebär) noch viele erlebnisreiche und wunderschöne Jahre mit den Zweibeinern.

Euer ForGen-Team

ForGen stellt vor: Miss Pepper Green

Wie des Öfteren sehen wir uns gezwungen, diesen Beitrag mit der höchsten Warnstufe zu versehen. Es gibt eine glatte 11 auf der bis 10 gehenden Zuckerschock-Gefahr-Skala: Die Pepper !

Mal wieder irgendwie so gar  nicht geplant, aber jetzt kommt das „und dennoch“.

Und dennoch gab es da die Emma, ein zuckersüßer Beagle-Mix, der Nachwuchs erwartete. Und da Emma der Liebling von Rene war, konnte dieser sich diese Gelegenheit doch nicht entgehen lassen. Hund Nummer zwei sollte also bald einziehen. Begeisterung löste das jetzt nicht wirklich bei seiner Frau aus und Frauke wehrte sich vehement gegen diese Idee.

Tja und dann dieser Fehler! Sie ließ sich überreden, mit zum Welpen-gucken zu kommen.

An dieser Stelle unterbrechen wir einmal die kleine Geschichten und lachen 30 Minuten herzhaft und vergießen 1,5 Liter Tränen vor Lachen. Welpenblick 1 und 2 bis 25, Schwanzgewedel wie ein Minipropeller, Ohren wie bei Dumbo….Pepper arbeitete sich heran. Den Mann des Hauses hatte sie schon längst um ihre entzückenden Welpenpfoten gewickelt und dann war auch Frauke klar, dass es ohne diese kleine pelzige Kanonenkugel nicht mehr gehen könne.

Lediglich Scout, das vierbeinige Familienoberhaupt im bereits etwas gesetzteren Hundealter, war anfangs nicht so wirklich begeistert von diesem ständig durch die Gegend flitzenden, kaum einmal still haltenden und ständig im Turbomodus unterwegs seienden Wirbelwind.

Mittlerweile aber ist auch er ihrem Charme verfallen und spielt tatsächlich mit ihr und versucht sich etwas an der Erziehung.

Pepper heißt nun also Pepper und ihr Name ist Programm. Ihre Eltern sind beide sehr talentiert bei der Jagd und auch ihr Sprössling lässt mit ihrer guten Nase bereits jetzt erahnen, dass ihr keine Fährte entgehen wird. Sie soll zum Nachsuchhund ausgebildet werden. Derzeit besucht sie eine normale Welpenschule und lernt den Grundgehorsam. Ohne das wäre sie auch wirklich kaum zu bändigen.

Möbel sind grundsätzlich zum Draufspringen da, nichts ist vor ihren Zähnen sicher und momentan ist das Hausschuhsammeln und „Veredeln“ eines ihrer großen Hobbies.

Aber natürlich lässt sie immer wieder ihren Charme heraushängen und macht sich einfach jeden untertan durch intensivstes Kampfkuscheln. Und ihr absoluter Lieblingsplatz ist natürlich beim ihr sowas von verfallenen Hausherrn!

Liebe Frauke, lieber Rene, wir freuen uns so, dass wir auch Hund Nummer drei von Euch untersuchen durften. Und Tini haben wir ja, genau wie Scout, in unsere ForGen-Fame of Hall aufgenommen.

Und eins ist klar: Pepper muss besucht werden!

Viel Spaß mit eurem Wirbelwind, wünscht Euch

Nicole und das gesamte ForGen-Team

ForGen freut sich über Aimi!

Hier kommt ein kleines Glückskind auf vier Pfoten. Sie wurde gefunden, als sie etwa 8 Wochen alt war. Ohne Mutter, offenbar entsorgt. Ihre Wurfgeschwister überlebten leider nicht. Nur Aimi schaffte es und wurde zwei Monate lang von einer sehr netten Dame aufgepäppelt, bis sie 2017 in ihre Für-Immer-Familie zog.

Seitdem ergänzt sie ihre Zweibeiner, die viel Training, Geduld und noch viel mehr Liebe brauchten, um aus dieser Adoption die Erfolgsgeschichte zu machen, die wir hier heute präsentieren können.

Einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren ist immer eine Herausforderung, schließlich weiß man nie, was die Tiere erlebt habe, wie sie behandelt wurden, was sie kennen und was gar nicht, wen oder was sie mögen und so weiter. Und wenn dann noch Rassen in dem adoptierten Fellknäuel stecken, die sowieso nicht einfach sind, potenziert sich die Aufgabe und entsprechend wird noch mehr Geduld, Konsequenz und Liebe benötigt.

Hier hat es ganz wunderbar geklappt und „unsere“ Aimi ist eine großartige Lebensgefährtin auf vier Pfoten geworden. Und wenn man sich einmal diese Bilder ansieht, wird sofort klar, dass sie ihren Namen zurecht trägt: Aimi kommt aus dem Japanischen und bedeutet Liebe, Zuneigung und Schönheit. Was für ein toller Hund und wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich für diesen schönen Auftrag, die tollen Bilder, die wir mit allen teilen dürfen und wünschen Aimi und ihrer Familie noch viele weitere wunderschöne Jahre.

Euer ForGen-Team

ForGen schmilzt dahin. Erst Frieda und nun Pepa!

Dieses Jahr wird gut, kann gar nicht anders sein. Es läuft hier und dort und da auch und dann bekommen wir einfach die entzückendsten Hunde. Wenn das nicht schon wunderbar genug wäre, wird so ein Mischlingsauftrag natürlich noch getoppt, wenn er über eine Empfehlung kommt (das heißt schließlich, dass jemand mit unserer Arbeit zufrieden genug war, um uns weiterzuempfehlen). Noch besser sind natürlich die Wiederholungstäter!

Vor gar nicht all zu langer Zeit durften wir Frieda typisieren, dieses wunderhübsche, großartige Ohrenwunder. Ein Traum auf vier Pfoten und mit exorbitanten Ohren…

Und nun hat Frieda eine Kumpelin, Pepa. Und die durften wir dann auch gleich analysieren.

Seit Anfang Dezember mischt Pepa nun ihre neue Familie mächtig auf. Kaum angekommen hat sie die Herzen aller im Sturm erobert, angefangen beim Familienvorstand, Frieda. Die konnte gar nicht anders bei all dieser Bewunderung und Begeisterung und Anhimmelei, als Pepa ans Jungspund, ähm Junghund sofort zu akzeptieren und in die Familie aufzunehmen.

Seitdem geht es rund im Hause, ein Duo Infernale mit nun vier der absolut entzückendsten Ohren tobt herum und sorgt für Unterhaltung, Freude, viele Lacher, Herzsprünge und Abwechslung. So ein Haus will aber natürlich auch regelmäßig umdekoriert werden und eigentlich hängt man auch viel zu lange an viel zu viel unnötigen Dekokrams. Die beiden haben es mächtig drauf mit der Umgestalterei und wir alle wissen, dass Weihnachtsdekoration in Wirklichkeit vom Hunde- und Katzengott erfunden wurde…

Ansonsten präsentiert sich Pepa als wahrer Gummihund, der stets gut gelaunt, neugierig und voller Tatendrang durch die Gegend hopst. Man kann sagen, sie hat es faustdick hinter den Ohren. Hinter DEN Ohren, da passt so einiges hinter…

Mit Frida frönt sie außerdem ausgiebig der Outdoor-Buddelei und liebt insbesondere die Mäusejagd.

Und natürlich weiß sie auch, wie unglaublich süß sie ist, wickelt alles und jeden um die Pfote und mutiert in sekundenschnelle von der Hupfdohle zum Schmusetier.

Wer kann da schon widerstehen? Wir nicht so wirklich und sitzen hier mit breitem Grinsen und würden zu gerne im Hause mal Mäuschen spielen. Ach, nee, vielleicht lieber doch nicht…

Alles Gute mit diesen zwei supertollen (jetzt ForGen-)Hunden.

Euer ForGen-Team

ForGen trifft … Balou!

Und hier kommt dann endlich der erste Hund für 2024!!!

Die Auswertung hat Spaß gemacht, man sitzt am Rechner und denkt sich „oha, Rasse 1, groß, wuschelig“, „guck an, zweite Rasse, auch wuschelig“, „was ist denn die dritte Rasse?“. Schnell nachgucken und Google-sei-Dank, feststellen: „noch mehr Wuschel“.

Wie schön, wenn man dann das Foto zum Kandidaten hat und den wunderhübschen Balou präsentiert bekommt!

Tatsächlich wurde er als Welpe mit fünf weiteren Geschwistern ausgesetzt und landete im Tierheim. Was genau in ihm steckte, vermochte damals (2017) niemand so genau zu sagen und Balou wurde auf eine Endgröße von 50 cm geschätzt.

Nun ja, klar ist natürlich, dass es einem wohl völlig egal ist, was drinsteckt, wenn man vor solch einem entzückenden Plüschwuschel steht. Da geht das Herz auf und man ist schockverliebt in diese Knopfaugen.

Mittlerweile ist Balou längst ausgewachsen und ein mehr als stattlicher Herr mit 65 cm Höhe und weit über 30 kg. Bereits als kleiner Welpe zeigt sich schnell, dass er ein „Aufpass-Gen“ in sich hatte. SEIN Haus, SEIN Grundstück und das bewachte er mit ausgiebigem Eifer. Auf seine Familie lässt er nichts kommen, liebt sie heiß und innig und bemerkt sofort, wenn es jemandem gerade mal nicht so gut geht. Da wird aus dem Beinahe-Bären dann der feinfühligste Vierbeiner überhaupt.

Mit seinen Menschen unternimmt er gerne lange Spaziergänge und kühlt sich auch gerne im Wasser ab. Aber bitte nur, solange er noch stehen kann. Das Konzept Schwimmen ist ihm nicht ganz geheuer…

Er ist neugierig und kommunikativ und muss alles und jeden auf potenzielle Sicherheitsrisiken testen – da kann er auch schon einmal ein Gespräch mit „nicht lebenden Objekten“ versuchen…

Ob er auch Macken hat? Klar doch. Gewitter ist nicht seins und dann verkriecht er sich sofort. Auch ist er sehr eigen, was sein Styling angeht. Wenn ihm jemand im Bart herumfummelt, findet er das so überhaupt nicht gut. Aber das macht man ja auch nicht…

Zusammengefasst bekommt Balou von seiner Familie die wunderbare Beurteilung „Er ist einfach der tollste Hund“. Ja, was soll man da noch zu sagen?

Herzlichen Dank für diesen schönen Auftrag und viele weitere schöne Jahre!

Euer ForGen-Team

ForGen trifft Kaori!

Was für ein wunderhübscher Name für einen Hund. Auf japanisch bedeutet Kaori die Duftende und wir finden, der Name hört sich einfach wunderschön an. Und irgendwie passt er zu diesem eindrucksvollen Vierbeiner, der eigentlich mit recht wenig Chancen auf ein neues Leben in einem Tierheim vor sich hin wartete:

Ein ausgewachsener sogenannter Angsthund mit ausgeprägter Futteraggressivität und Herdenschutzgenen. Nicht gerade eine Beschreibung, die viel Begeisterung auslöst.

Glücklicherweise aber wurde sie durch unsere Familie gefunden, die bereits über viele Jahre Erfahrung mit verschiedenen herausfordernden Rassen verfügte und gelernt hat, mit diesen zurecht zu kommen, ihnen gerecht zu werden und sie zu lieben. Kaori zeigte sich als ein Haufen pelzigen Elends, blickte aber mit ihren traurigen, verzweifelten Augen tief in die Herzen ihrer neuen Menschen. Die und keine andere musste es sein!

Im Januar letzten Jahres war es dann so weit und Kaori bezog ihr neues Zuhause. Und tatsächlich zeigte sie sich so gar nicht als typischer Angsthund. Beim Spazierengehen benimmt sie sich allen Menschen gegenüber immer freundlich und ist nur nicht so begeistert, wenn Fremde auf „ihr“ Grundstück möchten. Dann schlägt sie ordentlich an und warnt Ihre Familie. Ausgiebig, intensiv und lange….

Mit anderen Hunden kommt sie recht gut klar, wobei sie Rüden sehr viel lieber mag als ihre Geschlechtsgenossinnen….Auch andere Tiere findet sie in der Regel klasse und verhält sich hier den Familien-eigenen Hunden und Katzen gegenüber genauso lieb und freundlich wie sogar den Enten, Gänsen und Hühnern beim Nachbarn.

Draußen allerdings kommt dann doch ein leichter Jagdtrieb durch und sie verscheucht begeistert sämtliche „Fremdviecher“.

Wenn Sie zuhause im Warmen und Gemütlichen ist, mutiert Kaori zu einem Schmusebär und liebt es, mit ihrem Menschen die Couch zu besetzen und einfach nur zu Kuscheln und gestreichelt zu werden.

Was ein Glück, dass sich unsere Familie nicht von ihrer Beschreibung hat abschrecken lassen und offensichtlich über genau das richtige Händchen verfügt, um mit solch einem Hund mit viel Gepäck (Genetik, Vergangenheit) zurecht zu kommen und solch eine weitere Erfolgsgeschichte zu generieren.

Weiterhin viel Freude miteinander wünscht

Das ForGen-Team

Hey Bruno!

Möglicherweise haben wir das ein oder andere Mal schon erwähnt, wie gerne wir diese Hundeanalysen haben….Fast noch mehr Spaß macht es dabei, wenn sich tatsächlich Kollegen, Freunde oder Verwandte an uns wenden und wir deren Hunde typisieren dürfen.

Mittlerweile haben wir schon mehrere Pelzträger aus dem Kreise ForGen / Institut für Hämatopathologie untersuchen und oft auch vorstellen dürfen.

Unser heutiger Star ist Bruno, der Vierbeiner des Sohnes der einfach wundervollen Anja (eine der Seelen in der Hämatopathologie!). Seit Juni wohnt Bruno aus dem Tierheim kommend nun in seiner neuen, kleinen Familie in den Niederlanden und hat seine beiden Jungs ordentlich aufgemischt.

Er liebt das Ballspielen und kann dies recht lange durchhalten, fast nur übertroffen von der Begeisterung, mit der er seinen eigenen Schwanz jagt. Einfach viel zu interessant und spannend ist diese meist wild wedelnde Rute da hinten…. Außerdem ist er ein echter Entdecker und man muss schon arg auf ihn aufpassen, da er nur zu gerne in jeden Bus springen und neue Gegenden entdecken würde. Überhaupt liebt er das Reisen und war mit seinen Herrchen bereits mehrfach „on tour“. Es gibt so viel Tolles und Neues zu sehen und zu entdecken und Bruno scheint manchmal fast zu platzen vor Neugierde und Begeisterung ob allem Neuen.

Natürlich aber kann „unser“ Bruno auch anders. Er ist ein intensiver Kuschelhund, liebt Körperkontakt und seine Familie. Nur zu gerne rollt er sich zu einem kleinen, entzückenden Bruno-Hörnchen zusammen und beobachtet seine Jungs. Diese sind ihm selbstverständlich rettungslos verfallen, was Bruno schlau auszunutzen weiß. Bettelt er doch begeistert um Leckerli und hat sich zu einem echten Gourmet und Liebhaber exotischer Speisen entwickelt. Besonders gerne knabbert er japanische Algenchips….

Tja, was sollen wir sagen. Eine weitere Erfolgsstory von einem Tierheimhund, der sein neues, wunderbares Leben gefunden hat. Wir bedanken uns bei der lieben Anja, dass wir an dieser schönen Geschichte etwas teilhaben konnten.

Euer ForGen-Team

Willkommen Wanja!

Auch heute haben wir wieder einen wunderbaren Tierschutzhund für Euch: Wanja, der seit August letzten Jahres in seiner neuen Familie lebt. Als Teenager mit einer Schulterhöhe von 62 cm kam er an und eigentlich hatte man sich etwas „Handlicheres“ vorgestellt und nach einem nervenstarken Hund für eine Familie mit (kleinen) Kindern gesucht. Wie das so ist, durch Zufall stieß unsere Familie auf Wanja und war von da an schockverliebt. Nicht gerade verwunderlich finden wir, wenn man sich einmal diesen Blick anguckt, den der Vierbeiner draufhat.

Aber Wanja kann noch mehr. Er ist wie ein pelziger Fels in der Familienbrandung und beschützt seine Menschen leidenschaftlich. Dabei ist er äußerst sensibel und feinfühlig. Zur Sicherheit z.B. schläft er abends vor den Türen der Kinderzimmer; ist eines von ihnen krank, kommen sie in den Luxus einer wunderbar weichen „Wärmflasche“ von etwa 75 cm Höhe und guten 40 kg Gewicht.

Wanja liebt außerdem stundenlange, gemächliche Spaziergänge im Wald, kann aber ebenso lange einfach nur irgendwo herumliegen und beobachten. Aufpassen ist sein Liebstes, wobei er hier blitzschnell sein kann, wenn er der Meinung ist, es sei nötig. Überhaupt ist er sehr charakterstark und macht Dinge so lange mit, wie sie ihm sinnvoll erscheinen. Ist dies für ihn nicht mehr der Fall demonstriert er eindrucksvoll, dass so viel Hund auf einem Haufen ein Statement sein kann und nur äußerst schwer wegzubewegen ist. Aber auch dann strahlt diese Masse an Hund tiefe Ruhe und Gelassenheit aus. Seine Familie ist durch ihn im wahrsten Sinne des Wortes auf den Hund gekommen und seit Mai hat Wanja eine vierbeinige Hundefreundin, Polly, die er heiß und innig liebt und die nun unsere Familie komplettiert hat.

Wir wünschen diesem bunten Rudel viele weitere, wunderbare und gemeinsame Jahre und freuen uns wieder einmal über zwei Hunde, die ihr für-immer-Zuhause gefunden haben.

Vielen Dank, dass wir diesen sanften Großen analysieren durften.

Euer ForGen-Team

ForGen gratuliert Caro zum Bachelor!

Wieder platzen wir fast vor stolz. „Unsere“ Caro hat ihre Bachelorarbeit abgegeben und natürlich glorreich bestanden mit der Note 1,3. Sie hatte ein spannendes Thema, das sie fleißig, hochmotiviert und sehr organisiert im Labor umgesetzt und dann zwangsläufig auch eine hervorragende Arbeit abgeliefert hat.

Caro war sehr lange bei uns mit verschiedenen Praktika und abschließend ihrer Arbeit und hat, wie wir glauben, eine sehr tolle Zeit bei uns erlebt mit Auslandsreisen, Unterricht von Polizeischülern und dem ganz normalen Chaos in einem forensischen Labor.

Wir wünschen ihr alles alles Gute und sind uns sicher, sie wird das für sie absolut richtige finden und durchziehen.

Alles Gute, liebe Caro. Hau rein!

Hey Tilda!

Wilde Hummel oder Hund? Man weiß es nicht…., aber zumindest hat sie einige Dutzend „Hummeln im Hintern“, die kleine Tilda.

Ein weiterer Hund musste her und klar war, dass dieser wieder aus dem Tierschutz sein sollte. Also wurde gesucht, Seiten durchkämmt und wieder einmal war es Liebe auf den ersten Blick. Die Tierschützer taten einiges, um sicher zu gehen, dass Tilda ihr Für-Immer-Zuhause findet und schickten vorab ein paar Videos. Und beim Betrachten dieser Filmchen und dem Wissen dabei, dass das Abspielen nicht in doppelter oder gar dreifacher Geschwindigkeit stattfand, war klar, langsam und langweilig? Das ging mit Tilda garantiert nicht.

Einen Tag vor Weihnachten vor nun fast drei Jahren war es dann so weit und Tilda setzte erste flotte Schritte in ihr neues Zuhause. Schnell erhielt sie dort ihren Spitznamen, TT (Tilda Tüpfelchen wegen der vielen schicken „Sommersprossen“) und freundet sich mit ihrem neuen Hundekumpel an. Diese Zweisamkeit liebt sie heiß und innig und beim gemeinsamen Ruhen (alternativ auch gerne mit einem der vielen Kuscheltiere) lädt sie ihren Akku wieder auf. Und zwar in einer Rekordgeschwindigkeit, auf das jedes Schnell-Ladegerät bzw. dessen Entwickler neidisch sein sollte. Überhaupt Energie…Tilda hat davon so viel, dass man locker die Hälfte abnehmen und ins lokale Stromnetz speisen könnte bzw. sollte. Schon wäre die Energiekrise um einiges weniger bedrohlich…

Stattdessen darf sie sich auspowern beim Dummytraining, wo sie mit größter Begeisterung sucht und apportiert. Und auch als Spürhund macht sie sich richtig super. Wie man auf den Fotos sehen kann, wurde ihre Rute kupiert. Warum weiß man nicht so genau. Wir allerdings haben so ein bisschen die Idee, dass das möglicherweise beim Rennen von Tilda passierte und ganz einfach der Geschwindigkeit geschuldet war. Wen wundert es, wenn so knapp vor Lichtgeschwindigkeit mal ein Stückchen Schwanz abfällt??? Selbstverständlich ist unsere Tilda nämlich auch eine begnadete Rennläuferin und hat hier schon zahlreiche Preise abgesahnt.

Garantiert hält sie ihre Familie und ihr Umfeld voll auf Trab und sorgt dafür, dass das Wort Langeweile keine Chance hat.

Weiter so, kleine Tilda!

Euer ForGen-Team

ForGen kann auch kleiner – hier kommt Joshi!

Heute haben wir mal etwas nach dem Motto „ein bisschen klein, aber sehr fein“!

Joshi kam im Alter von zwei Jahren aus dem Tierheim in seine neue Familie. Er sollte der Hundekumpel für den schon dort lebenden Cody werden und das hat einfach prächtig geklappt. Die beiden lieben sich heiß und innig und teilen fleißig Interessen, wie z.B. das Essen. Leckerlis sind einfach das Beste und erstens kann man davon gar nicht genug haben und zweitens kann man dafür auch tatsächlich mal ganz brav und ordentlich warten!

Glücklicherweise sind die beiden aber auch äußerst bewegungsfreudig und frönen begeistert dem Zughundesport.

Ansonsten ist Joshi unglaublich menschenverliebt – er mag einfach jeden. Trotzdem steckt in ihm ein großer Wachhund und er bellt fleißig und fröhlich hier und da und jede (vermeintliche) Gefahr einfach weg. Dabei ist ihm auch die Tageszeit ziemlich egal und noch versteht er nicht, warum um alles in der Welt Hund denn nachts nicht bellen sollte.

Nicht so wirklich begeistert ist er von Wasser und würde nie freiwillig in einen See springen. Nicht einmal so ein bisschen Regen von oben mag er tolerieren. Aber mal ehrlich, wir Frauen können ihn doch bestimmt gut verstehen? Würde ja auch seine wunderbare „Fellfrisur“ verhunzen…

Wir sind gespannt, was der kleine Kerl sich mit seinem Kumpel noch ausdenkt, und freuen uns über dieses quirlige Team, das sein Frauen ordentlich auf Trab hält.

Euer ForGen-Team