Liebe auf den ersten Blick!

Und wieder ein wunderbarer Hund; ForGen trifft „the Duke“!

Ist ein Leben ohne Haustiere möglich? Selbstverständlich, aber wie wir doch alle wissen, es ist völlig sinnlos!

Und wer erst einmal einen Hund hat und es möglich machen kann, wird hier und dann und immer mal wieder über einen Zweithund nachdenken.

So war es auch bei der Familie in unserer Geschichte! Der 11 Jahre Jack Russel war lange genug Einzelhund und sollte Gesellschaft bekommen. So sah es zumindest der weibliche Teil der Familie und es begann eine Stöberei im Netz, bis zur SALVA- Facebookseite. Viele Hunde waren dort zu finden, die alle ein neues oder überhaupt ein erstes Zuhause suchten.

Und dann kam Duke und die Liebe auf den ersten Blick schlug ein, getreu dem allgemein bekannten Werbespruch „Alle xy Minuten verliebt sich eine Familie in einen SALVA-Hund!.

Also wurde flugs der männliche Teil der Familie in das Projekt „Zweithund“ einbezogen. Nun gut, man könne ja ein gutes Werk tun und den Kleinen als Pflegestelle aufnehmen, bis er ein ordentliches Für-Immer-Zuhause finden würde.

Gesagt getan und los ging die Bewerbung. Die Vermittlerin allerdings war der Meinung, dass doch ein festes Zuhause für Duke besser sei. Familiäre Beratung Runde 2 und zugesagt!

Nun dauerte es noch eine Weile, bis alles organisiert war und am 26.Juni war es so weit; Duke kam in seine neue Familie.

Und hier ging die wundersame Wandlung weiter. Vom kleinen, hilflosen Hund, der in Spanien in einem Sack neben einer Mülltonne gefunden wurde, entwickelte er sich in Rekordzeit zum absoluten Liebling der gesamten Familie.

Duke ist ein Energiebündel, das liebend gerne über die Felder rennt, seine Umwelt mit zahlreichen, liebevoll ausgebuddelten und tiefen Löchern verschönert und in den Pausen futtert, was ihm vor die neugierige Nase kommt.

Da ist es kein großes Wunder, was wir in ihm gefunden haben: Labrador mit belgischem Schäferhund und Podenco Canario.

Wir sind mal wieder schwer begeistert und freuen uns unbändig für Duke und seine Familie und für uns, weil wir einfach einen tollen Job haben.

 

Euer ForGen-Team

 

ForGen ist erfolgreich durch die Akkreditierung!

Es ist vollbracht! Ende letzten Jahres hatten wir unseren großen Überwachungstermin bei der Deutschen Akkreditierungsstelle und haben nun endlich schon einmal unsere neue Urkunde für den Bereich der Abstammungen erhalten. „Freundlicherweise“ ist nun nämlich jeder Bereich getrennt und alles wird einzeln und vieles daher oft auch doppelt begutachtet. D.h., dass wir noch auf die Urkunde für die forensische Spurenanalyse warten.

Heute aber freuen wir uns darüber, dass wir unseren „Akkreditierungsstatus“ offiziell erneuern konnten und, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat. Dabei werden die Akkreditierungen immer umfangreicher und ohne unsere fleißigen und extrem belastbaren Qualitätsmanagementbeauftragten, wäre das Ganze nicht zu schaffen. Sie organisieren und verwalten unser QM-Handbuch (dreistellige Seitenzahl) und sind die Herrinnen über 22 Verfahrensanweisungen, 24 Standardarbeitsanweisungen, 76 Formblätter, die alle gelinkt und in aktuellen Versionen vorliegen müssen; dazu 8 daueraktive Listen (von Reagenzien über Dokumentenlenkung, Geräte, Audits, Lieferanten etc.) und unzählige Anlagen wie Gerätebücher, Gebrauchsanweisungen etc. Dann noch die Nachweise unserer Fort- und Weiterbildung und natürlich die Ausbildung. Nur ein geprüfter Fachabstammungsgutachter darf in Deutschland Abstammungsgutachten durchführen und daher müssen diverse Seminare zur Biostatistik besucht und eine Prüfung absolviert werden.

Zudem wird jede Kleinigkeit in einem akkreditieren Labor geregelt und so kann jederzeit zu jeder Probe festgestellt werden, wann sie einging, wer was mit ihr wann machte und natürlich, was das Ergebnis war. Für jede Untersuchung wird selbstverständlich ein Gutachten bzw. ein Befundbericht erstellt, dem all dies auch zu entnehmen sein muss.

Deshalb sind unsere Abstammungsgutachten auch weltweit und bei jedem Gericht anerkannt und kein Richter und keine Behörde würde auf die Idee kommen, zu hinterfragen, ob wir die richtige Person untersucht haben, ob wir überhaupt wissen, was wir da tun oder ob wir die richtigen Untersuchungen durchgeführt haben.

Auf jeden Fall haben wir geschwitzt und geackert vor, während und nach der Überprüfung, weil sich natürlich jedes Mal etwas ändert und man „nachlegen“ muss.

Aber es hat sich gelohnt, nun sind wir offiziell für gut befunden und haben bis zum nächsten Jahr Ruhe.

Euer zufriedenes ForGen-Team

Urkunde Akkreditierung 2020

 

Tierisch tolle Tierfreundschaft, Osteraktion 2021: ForGen hat entschieden!

Nein, das stimmt nicht ganz. Wir haben kapituliert! Wieder haben wir viele lustige, niedliche, herzerwärmende Fotos bekommen, weshalb wir eigentlich ganz simpel losen wollten. Dann aber stellte sich im Laufe der Tage heraus, dass manch ein Foto immer mal wieder erwähnt wurde.

Und daher haben wir uns dazu entschieden, die fünf am häufigsten erwähnten auszuwählen.

Wie immer haben wir auch Kinder gefragt (so ist das bei ForGen, der Nachwuchs muss nicht nur für genetische Untersuchungen herhalten…) und das führte u.a. dazu, dass das Foto mit „der Fellschlange“ unter den Top Five zu finden ist.

Zu mehr aber sahen wir uns nicht imstande und haben gelost!

Einen Glückwunsch also an die Gewinner!!! Meldet Euch bei uns und wählt Euren Preis aus: Eine Mischlingsanalyse bei uns für die eigenen Hunde oder als Gutschein zum Verschenken oder eine bunte Mischung Marzipan von Niederegger!

Und allen anderen danken wir ganz herzlich fürs Mitmachen und für das Teilen dieser lustigen und teils wunderschönen Fotos!

Euer dankbares und hochbegeistertes

ForGen-Team

ForGen bildet aus!

Und wieder haben wir eine neue Studentin bei uns im Labor:

Lea studiert forensische Biologie und wird bei uns ihre Bachelorarbeit durchführen. Dabei wird sie eine neue Methode zur DNA-Extraktion ausprobieren und wir hoffen, dass wir damit etwas finden, was die Nachweisgrenzen bei unseren Untersuchungen noch weiter nach unten bringt. Mittlerweile kann man ja  theoretisch aus einer einzelnen Zelle die DNA nachweisen und untersuchen, theoretisch…Allerdings gibt es oft genug Proben, die eben nicht bilderbuchmäßig frisch und sauber sind.  Deshalb wird Lea die neue Methode austesten und vergleicht sie mit unseren bestehenden Methoden. Dann wird an schwierigstem Material überprüft, ob es vielleicht bessere Ergebnisse gibt. Dabei nehmen wir uns auch immer mal wieder Altfälle vor, um zu gucken, ob wir nicht doch noch etwas mehr herauskitzeln können.

Zusätzlich muss Lea natürlich auch am ganz normalen Institutsalltag teilnehmen und überall helfen und mitmachen. Kaum eine Woche da hat sie schon ziemlich viel sehen können und enorm geholfen. Es geht doch nichts über motivierte Leute, die Spaß am Arbeiten und Lernen haben. Wir freuen uns über den frischen und hilfreichen Wind und sind schon sehr auf ihre Ergebnisse gespannt.

Euer ForGen-Team

ForGen und Lilly: Teenager bleibt Teenager, egal, ob auf zwei Beinen oder vier Pfoten

Heute stellen wir euch ein wahres Pubertier vor:  Lilly, gerade einmal neun Monate alt und der neue Familienzuwachs in der uns beauftragenden Familie.

Und immer, wenn mal als Elternteil eines Jugendlichen (Menschen!) mitten in der Pubertät darüber nachdenkt, ob man sich nicht vor 15 oder 16 Jahren doch lieber einen Hund hätte zulegen sollen, wird einem vor Augen geführt, dass die Bedeutung des Pubertiers offensichtlich sehr universell und Selbiges äußerst verbreitet ist.

Wir begrüßen also Lilly, die zuckersüße, charmebeladene, tief-braunäugige („Können diese Augen lügen?“) und absolut unschuldige SALVA-Mischlingshündin. Ein Engel auf vier flinken Pfoten….

Und dann ist da der Teenager:

Hey Lilly, Wirbelwind mit stark ausgeprägtem Dickkopf und vielen eigenen Ideen bzw. Vorstellungen. Lernen? Och nö, kein Bock. Da gibt es doch noch 728 andere Dinge, die man jetzt viel lieber und absolut notwendiger machen möchte/muss. Und zwar SOFORT.

Auf den  eigenen Namen hören? Wie war der noch gleich? Lilly? Ach ja, die. Ein andern Mal, geht gerade nicht, bin beschäftigt, akuter Fall von Unlust und hört ja sonst auch keiner drauf….

Spielen? Absolut, nun verstehen wir uns. Los geht’s. Hier zeigt Lilly absoluten Einsatz und benimmt sich recht wenig ladylike, aber das muss sie ja auch nicht. Spielen ist schließlich eine ernsthafte Sache und die macht man entweder mit 100 % Einsatz oder eben gar nicht.

Momentan ist auch die Leine recht praktisch, da man damit sein Frauchen doch wunderbar dahinbringen kann, wo es ganz besonders spannend riecht und man unbedingt weitere Untersuchungen anstellen muss. Fährten-verfolgen ist einfach klasse.

Tja, liebe Familie, ein osteuropäischer Schäferhund-Dobermann Mix ist halt nichts für Langweiler. Und sicherlich wird Lilly noch eine Schüppe auf ihre 50 cm und 22 kg drauflegen. Dabei aber – und da sind wir uns sicher – wird sie für viel Spaß, Freude und Unterhaltung sorgen. Und wer braucht es schon ruhig und langweilig, wenn man stattdessen seine Zeit mit diesem wunderhübschen und freundlichen Kraftbündel verbringen kann?

Alles Gute und mal wieder vielen Dank

Euer ForGen-Team

 

An nach e super Hond aus Lëtzebuerg

Heute lernen wir etwas über ein recht kleines Land in Europa: Luxemburg! Luxemburg hat

626000 Einwohner auf einer Fläche von gerade einmal 2586 km2. Damit zählt das Großherzogtum zu einem der am dichtesten besiedelten Regionen in Europa.

Viel auffälliger allerdings ist das Vorkommen besonderer Hunde. Vor kurzem erst stellten wir Euch den wunderhübschen, schneefressenden Asko vor und hier kommt dann das nächste Luxemburger Hunde-Highlight: ELBA!

Die hübsche Elba war schon sieben Jahre alt, als sie das Glück hatte als Tierheimhund adoptiert zu werden. Der männliche Part der „Adoptiveltern“ war zum Zeitpunkt nicht der allergrößte Hundefan und hatte (vorsichtig und höflich ausgedrückt) vor allen Hunden ordentlich Respekt, die nicht ins Handschuhfach eines normalen Autos bzw. in die Handtasche einer Paris Hilton gepasst hätten.

Ein Fall für Prinzessin-Charming und in kürzester Zeit, war auch der männliche Teil der Familie um den Finger gewickelt.  Ohne Elba geht nichts mehr. Sie ist einfach immer dabei; liebt Cabrio fahren, spuckt ohne eine Spur von Nervosität oder gar Angst vom Sessellift herunter und fliegt sogar im Helikopter mit, wie es sich für eine echte Jetset-Prinzessin gehört.

Klar, dass sie auch ihr vierbeiniges Umfeld fest im Griff hat. Überhaupt war in der Hundeumgebung recht schnell klar, wer die Chefin ist und das Sagen hat.

Gekonnt nutzt sie größeren Hundefreunde gerne auch als Ablenkungsmanöver ein, um vorbeieilenden Radfahrern oder Joggern ein wenig beim Tempo-machen zu helfen, wenn diese ihr zu langsam vorkommen. Nur wenn Sie ihre quietschenden Spielgeräte ausführt, darf der Hobbysportler auch einmal etwas langsamer an ihr vorbei; Hund möchte schließlich die geliebten Sachen nicht verlieren.

Mittlerweile hält sie ihre Familie seit 7 Jahren auf Trab und ist dabei fit wie eh und je und kein bisschen leiser, langweiliger oder uninteressanter. Aber das muss natürlich auch sein, weil sie Energie für den neuen zweibeinigen Rudelzuwachs benötigt, den sie sofort und ohne wenn und aber in IHR Rudel mit aufgenommen hat, nicht einmal die wenigen Haare und die fehlenden Schlappohren haben sie gestört. Aber so als Border Collie Mix mit Flat-Coated Retriever und einem Schuss Berger des Pyrenees (a poil long) muss man sich ja auch um seine Herde kümmern….

Elba wird sicherlich noch eine ganze Weile für ihre Familie da sein und Allen Freude bereiten und wir bedanken uns mal wieder für einen wunderschönen Auftrag, alles Gute, Nëmmen dat Bescht

 

Euer ForGen Team

The Doctors are in…..

Die Zeit lehrt uns, sich auch über kleine Dinge zu freuen. Und das tun wir, wo wir können. Heute stellen wir Euch unser neues Institutsschild vor, das nun hoffentlich dazu beitragen wird, dass unsere Besucher und Besucherinnen einfacher zu uns finden. Da es in der Fangdieckstraße 75 zwei Häuser gibt, war die Verwirrung oft groß und manch einer landete im falschen Flur. Nun aber läuft man genau auf dieses Schild zu und sollte dann nicht mehr falsch abbiegen. Dazu weiß jeder gleich, mit wem er es zu tun haben wird – Dres. Modrow und von Wurmb-Schwark!

Für unsere Kollegen haben wir noch das Büroschild mit Möglichkeit, uns Nachrichten zu hinterlassen.

Wieder einmal sind wir begeistert von dem Logo und bedanken uns bei dem Graphiker, der uns das damals zusammenbastelte. Und wir dürfen auf keinen Fall den aufstrebenden Architekturstudenten vergessen, der für das Schilder-Design verantwortlich ist: vielen Dank, Benedict!!!

Und wer es bisher nicht bemerkt hat, der Post ist auch ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Wir freuen uns über Besuch!

Alles Gute, viele Grüße

Euer ForGen-Team

ForGen trifft: Regina Brajkovic und Alessandro

Was für ein toller Tag heute. Bestes Wetter und dann war auch noch Besuch angekündigt. Regina Brajkovic aus Norwegen kam heute ins Labor und wir haben einige Stunden mit sehr guten Gesprächen verbracht. Wie funktioniert die forensische Genetik bei Rissvorfällen? Wie unterscheiden sich Hund und Wolf oder Fuchs etc. mit den verschiedenen Methoden? Wie funktioniert es überhaupt mit der mitochondrialen DNA und der Sequenzierung und was unterscheidet die Speziesbestimmung von der Haplotypisierung? Warum ist das nicht immer alles so einfach und was kann man ganz fürchterlich falsch machen bei der Befundung? Das hätten wir locker noch einige Stunden so weitermachen können und es war wirklich prima, sich einmal persönlich zu sehen und direkt miteinander so viele fachliche Dinge besprechen zu können.

Dazu konnten wir unsere Datenbank weiter aufstocken mit einer Probe von Alessandro, einem vier Monate „alten“ Maremma Hirtenhund. Den mussten wir selbstverständlich draußen treffen, weil er aus Kontaminationsgründen weder ins Labor noch ins Büro darf. Und das ist dann nicht nur das Sahnehäubchen in Form eines wuschelweichen weißen Knuddelhundes, sondern schon ein ganzer Sahneeimer nach einem großartigen Nachmittag gewesen!

Ein riesiges Dankeschön an die unfassbar freundliche Regina, die sich tapfer und geduldig jede Erklärung angehört hat. Wir freuen uns sehr über unsere bisherige gute Zusammenarbeit und auf die nächsten gemeinsamen Projekte. Und da sind wir erst recht begeistert, dass Regina tatsächlich bei unserem Rätsel zu den seltsamen Spuren im Schnee als Gewinnerin ausgelost wurde. Daher durfte sie mit zwei Päckchen besten Hamburger Kaffees abreisen.

Wir wünsche beiden eine gute Heimreise und genießen jetzt unser – leider Alessandro-freies –  Wochenende.

 

Euer ForGen-Team

 

Einmal gute Laune auf vier Pfoten: Moin Oskar!

In der momentanen Zeit sollte man sich das Schönste, Beste, Netteste, Leckerste, Angenehmste heraussuchen, um gut durchzuhalten. Wir freuen uns daher umso mehr über die immer spannenden und tollen Aufträge zur Hundetypisierung. Und weil wir hier einen Vierbeiner haben, wo zumindest von uns keiner sein Foto ansehen kann, ohne zu lächeln, teilen wir heute Oskar mit Euch.

Als Jungspund von etwa 1,5 Jahren wurde er in Bulgarien ausgesetzt und von Tierschützern gefunden. Er blieb einige Zeit in einer Pflegefamilie und landete dann recht schnell, es war September 2019, in seiner neuen Düsseldorfer „Für-Immer-Familie“.

Ein kleiner, eingeschüchterter, wuscheliger Kerl saß da in seiner Transportbox, sichtlich fertig von der anstrengenden Autofahrt.

Das Foto aber verrät natürlich, dass dies nur ein sehr vorübergehender Zustand war. Möglicherweise hat ihn auch sein Name ein wenig angespornt und in Rekordzeit zeigte Oskar, wie fröhlich und unglaublich verspielt er tatsächlich war. Dazu kamen einige Eigenschaften, die wohl viele Hunde mit unschöner Vergangenheit aufweisen. So ist nichts, aber auch absolut nichts halbwegs Essbares vor Oskar sicher und seine neue Familie musste einiges in ihrem Umfeld und an ihrem Verhalten ändern, damit der kleine Vielfraß Zähne, Blutzucker und Figur im vernünftigen Rahmen hält. Mittlerweile wissen sie auch, dass nicht einmal Mon Chéri vor ihm sicher sind!

Dazu die Erkenntnis, dass es keine gute Idee ist, Lippenstifte in der Handtasche aufzubewahren, wenn ein Oskar in der Nähe ist…

Mit großem Talent und Ideenreichtum werden diese „Lagerungsorte“ von dem Fellbündel gefilzt und akribisch wird jeder Lippenstift entfernt. Hier hätten wir ganz gerne noch die Aufklärung? Werden die Dinger aufgefressen? Benutzt? Oder der angehimmelten Pudeldame von nebenan geschenkt???

Auch wundert es einen nicht, dass Oskar ein unbändiges Interesse daran hat, seine Umgebung auszukundschaften  und einfach auf alles neugierig ist. Gewisse Kollateralschäden werden mit seinem Charme und Witz gekontert, so dass ihm keiner so wirklich böse sein kann. Und irgendwann weiß man es als Besitzer ja auch, wie man seinen jagdversessenen Hund wieder aus den metertiefen Maulwurfs- oder Mauselöchern herausbekommt, in denen er sich bis zum Hinterteil eingegraben hat und nun ein wenig festhängt.

Bei aller Neugierde und Umtriebigkeit hört er mittlerweile sehr gut und seine Futterliebe tut hier einiges. Die Aussicht auf ein oder zwei Leckerchen schlägt dann schon einmal die Aussicht auf das Kaninchen in seinem Bau.

Wer ist dann noch überrascht von den Rassen, die wir in dem Kerlchen „gefunden“ haben: Jagdterrier, Foxterrier, Parson Russel Terrier und ein Klecks Rauhaar-Dackel.

Herausforderung pur, aber auch Spaß und Freude an diesem fitten, lebensbejahenden (und Lippenstift-liebenden) … Oskar.

Vielen Dank, dass wir ihn untersuchen durften!

Euer ForGen-Team

ForGen informiert: Zur Feststellung von Verwandtschaften….

 

Heutzutage kann die Wissenschaft sehr viel und der Anspruch ist bei den meisten Menschen extrem hoch. Umso unverständlicher reagieren viele, wenn ihnen gesagt wird, dass manches sich nicht 100 %ig feststellen lässt! Geschwisterschaften zum Beispiel. Diese können statistisch berechnet werden, wobei es sich aber immer nur um Wahrscheinlichkeiten handelt, und jeder weiß, dass sich manche Dinge jeder Wahrscheinlichkeit widersetzen. Sicher vererbt die Mutter immer ein Merkmal an das Kind und das zweite Merkmal bekommt es vom Vater. Das nennt sich Rekombination; das Kind wird aus den Merkmalen der Eltern zusammengewürfelt. Rein statistisch gesehen haben damit alle Kinder dieser Eltern eine höhere Wahrscheinlichkeit, gleiche Merkmale aufzuweisen, als unverwandte Kinder.

Kommen nun vielleicht zwei Menschen zu uns, beide weit über 80 Jahre alt und möchten gerne wissen, ob sie tatsächlich den gleichen Vater haben oder aber ob es damals einen Familienskandal zu verdecken galt. Es stellt sich die Frage der Vollgeschwisterschaft. Auch wichtig: Mutter und Vater sind absolut unverwandt. Das können wir untersuchen und hierzu haben wir vor einigen Jahre eine große Studie durchgeführt mit 346 sicheren Geschwisterpaaren, Tausenden von Berechnungen mit diesen Daten und dazu eine simulierte Analyse mit über einer Million simulierten Geschwisterpaaren. Was kam heraus? Geschwisterfeststellungen können gut funktionieren, müssen aber nicht. In den meisten Fällen kann man die Verwandtschaft gut feststellen; es bleiben aber immer wieder Fälle, die sich nicht lösen lassen. Und das hat nichts mit der Qualität eines Labors oder gar des Gutachters zu tun. In dieser Studie sind Einteilungen angegeben, die mittlerweile von vielen Kollegen zur Befundung genutzt werden.

Wichtig ist, dass man weiß, was man tut und keine Ergebnisse unter den Tisch fallen lässt, bzw. sie „anpasst“. Und wer der Meinung ist, man solle etwas nicht befunden, wenn es nicht 100 % ig sicher ist, hat schlicht keine Ahnung; wer behauptet, er kann alles 100 %ig sicher befunden, lügt. So einfach ist das.

Gleiches gilt hier auch für die Verwandtschaft bei Tieren; nur, dass dies in der Regel noch schwieriger ist, weil es u.a. selten möglich ist, die Beteiligten genau zu befragen (Sind Sie sicher, dass nur der Labrador von nebenan in Betracht kommt und nicht möglicherweise dessen Bruder?). Und wer garantiert uns, dass Mama und Papa Wildtier nicht schon anderweitig miteinander verwandt sind?

Dabei gibt es u.a. bei den Hunden Merkmale, die besonders häufig bei verschiedenen Rassen auftauchen, weshalb es möglich ist, diese über eine Analyse festzustellen bzw. einzugrenzen. D.h. dann allerdings auch  nicht, dass der Dackel-Pudelmischling immer genau die gleichen Merkmale vererbt und die entstandenen Welpen vom Schäferlabrador-Papa auch das gleiche erhalten haben. Genauso wenig, wie die genetischen Merkmale gleich sind, werden alle Geschwisterhunde gleich aussehen. Der eine hat mehr vom Schäferhund, der andere wackelt mit kurzen Beinchen durch die Gegend. Alles Statistik und Meister Zufall. Auch sollte hier klar sein, dass diese Analyse in keiner Weise geeignet ist, festzustellen, wie genau die Elterntiere bezüglich ihrer Rassezugehörigkeit aussahen.

Was will ForGen damit sagen? Genetik und insbesondere Forensische Genetik ist was wunderbares und hilft in vielen Fällen bei der Aufklärung verschiedenster Fragen. Zaubern aber kann keiner! Und wichtig ist es, seine Grenzen (oder die der Methode) zu kennen.

Euch eine schöne Woche und viele Grüße

Euer ForGen-Team!

So geht das Jahr gut los: Abstammungsringversuch geschafft!

Nein, es wird tatsächlich nicht langweilig und freut uns immer wieder. Ganz besonders, wenn es so ziemlich eine der ersten Posteingänge im Jahr ist. Auch den zweiten großen Ringversuch zur Abstammungsbegutachtung aus 2020 haben wir absolut fehlerfrei bestanden.
Diesmal war die Statistikaufgabe einfach und es musste nur ein normales, sogenanntes Terzett berechnet werden, also Kindesmutter, Kind und möglicher Vater (Putativvater genannt). Das ist wirklich unkompliziert und bringt einem nicht die geringste Blutdruckschwankung. Sobald aber die Mutter nicht dabei ist, wird es schon wieder schwieriger. Oder wenn die Möglichkeit besteht, dass auch ein anderer Verwandte des Putativvaters als tatsächlicher Erzeuger in Frage kommt, geht es los. Wenn da nicht eine sichere Hypothese hinter steht (z.B. der Putativvater ist der Erzeuger oder aber sein Halbruder mütterlicherseits) hat es sich mit der Leichtigkeit.
Aber egal, es machen ja nicht alle Gutachter schon seit 25 Jahren Abstammungs- und Spurenuntersuchungen und daher ist diese Ringversuchspolitik wirklich gut (und eben einmal im Jahr entspannend); einmal im Jahr ist es absolut einfach und der darauffolgende Ringversuch treibt dann die Schweißperlen auf die Stirn.
Wir freuen uns schon darauf und lehnen uns jetzt erst einmal zufrieden zurück.
Euer tiefenentspanntes ForGen-Team

ForGen goes international: Moien / Bonjour Asko!

Zum neuen Jahr haben wir wieder einmal etwas ganz Besonderes!! Nicht, dass das jetzt falsch verstanden wird, „unsere“ ForGen-Hunde sind natürlich immer etwas Besonderes. In diesem Fall aber konnten wir uns ganz persönlich überzeugen und sind nun schwer verliebt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: 40 kg Temperament, ein immenser Dickkopf, Flausen im selbigen, ein Bewegungsdrang, der jeden Triathleten erblassen lassen würde und Charme bis zum Anschlag. Asko!

Eigentlich ein Franzose (ob da der Charme herkommt?) und jetzt im kleinen, aber schönen Luxemburg gelandet. Dort hat er ein Haus mit ordentlichem Garten und ist gerade dabei, mit seinem neuen Frauchen die Besitz- und Nutzungsverhältnisse der Räumlichkeiten und Möbel etc. zu klären. Noch sind sich beide nicht vollkommen einig und wir sind sehr gespannt, wie das Ganze ausgeht. Mit seinen knappen zwei Jahren muss Asko noch einiges lernen und natürlich hat er auch wenig Verständnis dafür, dass 40 kg Hund nicht so recht auf den Schoß passen (eigene Erfahrung, autsch!) und dass man weder auf jede Katze noch auf  jeden Hund, der nicht ordentlich vorgestellt und in sein Rudel eingeführt wurde, losrasen sollte. Und ganz sicher wird er nicht verhungern, wenn er nicht einfach alles Essbare in seiner Nähe auch fressen darf! Und nein, Taschentücher und Servietten gehören nicht auf den normalen Speiseplan! Es gibt also noch viel zu tun und Asko wird sein Frauchen ordentlich auf Trab halten, aber das ist ja auch der Plan, wenn man sich einen Hund zulegt! Wir sind auf jeden Fall der Meinung, dass sich hier zwei gefunden haben; eine gute Freundin mit viel Ahnung von Hunden und Asko, der Labrador-Hovawart-Pointer-Mix mit Slovensky Cuvasz-Anteil. (Irgendwo muss diese Größe ja herkommen). Beiden wünschen wir viele großartige, aktive Jahre und wir freuen uns schon auf unseren nächsten „Kontrollbesuch“.

Viele Grüße und ein tolles neues Jahr,

 

euer ForGen-Team

Unverhofft kommt oft! Hallo Falk

Wenn eine Geschichte beginnt mit „Das war EIGENTLICH nicht vorgesehen….“ ist es meistens eine sehr gute Geschichte, wie diese hier….
Es war einmal eine äußerst gut erzogene und brave und absolut schickliche Hündin namens Easy. Nicht einmal in den besonders „anspruchsvollen“ Zeiten im Leben einer Hündin hat sie den Hof verlassen. Na ja, aber wissen wir nicht alle…“wenn nicht der Prophet zum Berg kommt, muss der Berg zum Propheten“????
Tja, in diesem Fall stattete ein hochgradig interessierter Rüde dem Hof und damit Easy rein zufällig zur absolut richtigen Zeit einen kleinen Besuch ab. Und da Easy, wie schon erwähnt, eine besondere Hündin war, gab es auch ein besonderes Ergebnis. 17 (!!!) Welpen. Ein einziger davon komplett schlohweiß! DER musste behalten werden, so wurde kurzerhand und unmissverständlich seitens der Kinder entschieden.
Falk sollte er heißen und damit er nicht zu viel allein war, kam er mit zu den Schafen und entpuppte sich als der beste Hund überhaupt; schlau wie nix Gutes und ein Hütehund, wie man ihn selten nach diversen Jahren Trainings erlebt. Er erschließt sich vieles selber, passt auf die Schafe auf, fängt widerspenstige ein und kann Stunden damit verbringen, leicht erhöht auf der Weide zu sitzen und seine Herde im Blick zu halten. Am liebsten würde er die Lämmer mit nach Hause nehmen als Kuscheltierersatz. Dabei allerdings gibt es auch die bockige Seite an ihm. Wenn Falk nicht will, dann will er nicht. Dann liegen 35 stramme Kilos auf dem Boden und rühren sich keinen Millimeter mehr. Kaum zu glauben, dass dieser 60 cm Kerl dann auch noch eine Divenhafte Seite hat, aber tatsächlich hat der Herr ein echtes Problem mit nassen, schmutzigen Pfoten. Ganz fürchterlich. Und bei ordentlich Regen sollte so ein schicker weißer Hund wie er einer ist, natürlich auch absolut nicht nach draußen. Das ist auf jeden Fall seine Meinung. Dann noch bitte das tägliche Fleisch in mundgerechte Häppchen schneiden, sonst schmeckt es doch nicht. Ob das an der Mischung aus Owtscharka, Golden Retriever, American Cocker und Schäferhund liegt?
Mach weiter so, kleiner, großer Falk und der Familie weiterhin viel Freude mit diesem großartigen Hund und wieder einmal von uns ein riesiger Dank für diesen großartigen Auftrag.

Euer ForGen-Team

Schon alles parat für Weihnachten? Wie wäre es mit einer Mischlingsanalyse für den Vierbeiner?

Es ist tatsächlich wieder so weit. Der erste Advent ist da und nun geht es los mit großen Schritten Richtung Weihnachten. Um so viel Positives, wie möglich zu haben und um ein wenig einzustimmen, haben wir uns eine Weihnachtsaktion überlegt:

Ab sofort kann jeder bei ForGen eine Mischlingsanalyse in Form eines Gutscheins bestellen. Entweder schicken wir Euch das Entnahmeset zusammen mit dem ausgesuchten Gutachten direkt nach Hause, so dass es verpackt und verschenkt werden kann oder aber wir versenden nur den Gutschein (als Karte oder zum Selberausdrucken per Email) und der Beschenkte meldet sich bei uns mit der jeweiligen Gutscheinnummer und bekommt das Entnahmeset nach Weihnachten von uns zugeschickt. Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Gutschein auswählen (1 bis 4), ForGen kontaktieren und bestellen (Telefon, Email, Facebook….) und wir schicken das Entnahmeset (oder nur den Gutschein) mitsamt der Rechnung raus. Und natürlich gibt es einen Weihnachtsrabatt von 10 %!!!

Wir würden uns freuen, wenn wir viele Interessierte erreichen und wünschen Euch allen einen schönen ersten Advent und eine schöne und friedliche Vorweihnachtszeit.

 

Euer heute sehr friedlich gestimmtes ForGen-Team

Neue Masterarbeit bei ForGen!

Momentan geht es aber auch Schlag auf Schlag bei uns. Kaum ist der eine Praktikant bzw. die eine Praktikantin fertig geworden, kommt schon ein „Ersatz“.

Diesmal freuen wir uns ganz besonders. Zum einen haben wir mit Alicia wieder einmal eine unfassbar sympathische, nette und hochgradig interessierte Studentin, diesmal von der Uni Duisburg-Essen bei uns. Alicia wird für 6 Wochen ihr vorgeschriebenes Praktikum absolvieren und überall reinschnuppern, kleine Dinge selbst austesten dürfen, an Projekten arbeiten und mithelfen, wo es geht.

Zum anderen haben wir mit Antonia nun unsere zweite Masterstudentin von der Universität Uppsala. Das Großartige daran ist, dass wir hier Kontakte nutzen, die vor über 20 Jahren in den USA anfangen. Damals waren wir selbst alle gerade frisch promoviert und erweiterten unseren wissenschaftlichen Horizont als sogenannte Postdocs im Ausland. Und nun bilden wir zusammen Biologiestudenten aus. Das ist einfach super! Antonia wird sich einem zweiten Assay für die Analyse der Canidae widmen und neben Sensitivität und Spezifität auch an der Vergleichbarkeit und damit der einfacheren Kommunikation der Labore untereinander arbeiten. Zusätzlich werden natürlich viele Problem- und spannende Proben mit der verbesserten Methode ausgetestet.

Und weil wir ganzheitlich ausbilden, wird sie selbstverständlich auch vieles aus dem Bereich der Forensik lernen. Nur eine gute PCR machen können, reicht nicht!

Wir wünschen den beiden viel Spaß und Erfolg und ein paar spannende Fälle in den nächsten Wochen bzw. Monaten.

 

Euer ForGen-Team

Verletzte Tiere und der DNA-Beweis

Immer wieder haben wir bei ForGen mit verletzten Tieren zu tun und glücklicherweise werden viele Fälle mittlerweile auch von der Polizei verfolgt. Blutige Antragungen an einer Mauer, die von Fledermäusen stammen, die von gelangweilten Jugendlichen an die Wand geworfen wurden, gehören dazu, genauso wie das Pferd mit Stichwunden, die von einem sog. Pferderipper verursacht wurden.

Dazu kommen Vorfälle, wo die Polizei nicht gleich an DNA-Proben denkt, wie z.B. die vielen toten Kaninchen eines Morgens im Garten. Über Kontakte sind die Besitzer zu uns gelangt und es stellte sich heraus, dass den Kleinen der Hals umgedreht worden war. Schlimm, ABER an den toten Tieren konnten wir an den entsprechenden Stellen ein wunderbares Profil eines Mannes feststellen. Damit gab es eine sichere Möglichkeit, einen späteren Tatverdächtigen zu überführen.

Wenn es einen, bzw. die eigenen Tiere erwischt hat, ist der absolute Ausnahmezustand eingetreten und es ist völlig verständlich, wenn man hier nicht sofort (oder aber gar nicht) an eine ordentliche Probenentnahme denkt. Daher haben wir ein Entnahmeset konzipiert, das sich an denen orientiert, die auch bei Verletzungen beim Menschen von den Ärzten benutzt werden, um eine vernünftige Probenentnahme zu ermöglichen. Nicht immer ist die Polizei vor Ort und so kann jeder selbst Proben sichern. Es ist alles dabei, was man braucht und die Betroffenen haben ein Problem weniger.

Und viele gute Fotos sind enorm wichtig. Damit können auch spätere Diskussionen leicht beendet werden, wenn es darum geht, ob eine Biss- oder eine Risswunde vorliegt; ob es ein Messerstich sein kann oder die Fangzahnabdrücke von einem Fuchs oder einem sehr viel größeren Tier stammen.

Gerade im Moment mehren sich Fälle mit toten oder verletzten Tieren (viele Pferde), wo zu sehen ist, wie sehr die Betroffenen im Stress sind und so auch Spuren vernichtet oder aber übersehen werden. Das ist nachvollziehbar, wenn man sich diese Situation vorstellt. Wenn man den Verursacher aber nicht feststellen kann, wird man ihn selten dingfest machen und von weiteren Taten abhalten können.

Daher haben wir zusätzlich eine kleine Anleitung verfasst und hier veröffentlicht. Auf was muss ich achten, was brauch ich, was ist wichtig, was sollte ich nicht tun, welche Reihenfolge ist einzuhalten????

Wir hoffen, dass es die Wenigsten hier brauchen werden. Und wenn doch, freuen wir uns, wenn es hilft!

Euer ForGen-Team

ForGen und die Medien: Nun wird es ernst

Mitte August hatten wir äußerst netten Besuch von zwei Mitarbeiterinnen vom Hamburger Bürgersender und Ausbildungskanal, TIDE. (@TIDE.HamburgsCommunitySender). Und nun wird das Ganze tatsächlich gesendet. Das war ja zu befürchten! Wer also Lust hat, oder jemanden kennt, der sich für das Thema interessiert, einfach mal zum Termin hineinsehen (lassen). Wir sind auch sehr gespannt; es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie mehrere Stunden auf schlappe 2 oder 3 Minütchen heruntergebrochen werden. Wir hoffen übrigens sehr, dass sie die „Ähs“ und „Öhs“ ordentlich herausschneiden und nur die beste Seite zeigen….

Empfangen kann man das Ganze über das Hamburger Kabelfernsehen und im Livestream unter tidenet.de/tv. Außerdem gibt es die Gesamtsendung nach der Erstausstrahlung auch auf YouTube und auf der Redaktionshomepage schnappfisch.net.

Jetzt aber sehen wir unser Fernsehkarriere aufgeregt entgegen und wünschen Euch viel Spaß!

Euer ForGen-Team

Positivkontrollen für Pferdeanalysen bei ForGen! Leo und Pico!!!

Die tierischen Analysen nehmen einen immer größer werdenden Umfang ein bei ForGen! Noch immer bleiben die menschlichen Abstammungsgutachten und die Spurenuntersuchungen unsere Hauptaufgabe, aber die tierischen Aufträge werden stetig mehr. Hierzu zählen nicht nur die simplen Speziesidentifikationen oder die teils lustigen, immer spannenden Mischlingsanalysen; immer mal wieder gibt es Fälle, die beide Kompetenzen (tierisch und human) erfordern. Oft genug geht es dann nicht nur darum, tierische DNA nachzuweisen, sondern gleichzeitig müssen auch humane Spuren gesichtet und ggf. zugeordnet werden. Da ist es schon sehr praktisch, wenn ein Labor beides kann. Hierzu zählen z.B. die sog. Pferderipperfälle. Ein Pferd wird verletzt oder Schlimmeres und es handelt sich möglicherweise um einen menschlichen Täter. In diesen Fällen braucht es nicht nur die Kompetenz zum Umgang und zur Analyse humaner Proben, auch potenzielle Spuren des Pferdes müssen erkannt und bestimmt werden.

Dafür braucht ein Labor immer ordentliche Positivkontrollen zum Üben, Etablieren und Optimieren, zum Abgleich und zum Einhalten der Qualitätsstandards. Und natürlich nehmen wir bei ForGen nur das Beste! Unsere frische DNA stammt von Leonardo und Picolo, zwei wunderhübschen Spaniern, die sich seit einigen Jahren bei Hamburg herumtreiben und tagtäglich von Katrin versorgt, umsorgt, betüdelt und verwöhnt werden. Wir bedanken uns daher ganz herzlich bei diesen beiden Hübschen und natürlich auch bei Katrin, der wir auch schon einige Hundeproben verdanken.

Euch schicken wir mit einigen Fotos unsere beiden Stars der Woche in ein wunderschönes Wochenende.

Euer ForGen-Team

 

ForGen informiert: Was heißt eigentlich Akkreditierung?

Immer wieder werden wir gefragt und in vielen Gesprächen oder auch in vielen Kommentaren bemerken wir, dass viele gerne wissen möchten, was es heißt, wenn ein Labor akkreditiert ist.
Akkreditieren lassen kann sich prinzipiell jeder, der Lust und Zeit und viel Geld übrighat. Viele machen es, weil sie sich einen Wettbewerbsvorteil anderen Laboren oder Geschäften, Betrieben etc. gegenüber versprechen. Und viele machen es, weil sie es müssen….
Um einen kleinen Überblick zu geben, erwähnen wir heute einmal einige der wichtigsten Dinge. Vollständig ist das Ganze nicht, da es dann absolut zu lang (und langweilig) wäre. Dabei sind wir nach ISO17025 akkreditiert (forensische Prüflabore).
Was heißt also „Akkreditierung“ speziell für ein Labor?
JEDES Labor kann sein System akkreditieren lassen. Das nennt man das Qualitätsmanagement (QM) und nahezu alle akkreditieren Labore verfügen hierzu über ein unfassbar dickes QM-Handbuch. In diesem werden allgemeine Dinge geklärt:
1) Kompetenz der Mitarbeiter: Welche Ausbildung haben sie, wie bilden sie sich regelmäßig fort, welche Zusatzqualifikation haben sie? (So darf ein ganz normales Abstammungsgutachten in Deutschland nur ein geprüfter Fachabstammungsgutachter durchführen), ab wann können sie welche Analysen bzw. Auswertungen selbständig bearbeiten?
2) Laboraufbau und Ausstattung: Hier werden die Räumlichkeiten überprüft. Wichtig: Jeder Arbeitsschritt hat sein eigenes Labor! Spurenannahme und -bearbeitung, DNA-Extraktion, PCR, Post-PCR und Auswertung. Selbstverständlich gibt es keine Großraumlabore, alles ist getrennt und wer von dem einem Labor in das andere möchte, muss sich umziehen. Die Geräte stehen nicht alle nebeneinander und sind auch der Funktion nach geteilt. All dies dient der Vermeidung von Kontaminationen. Auch klar: Nur die Mitarbeiter dürfen in das Labor und alle Zugänge sind gesichert.
3) Labortrennung: Es gibt mehrere, voneinander ordentlich getrennte Arbeitsplätze, z.B. einen für Täterspuren und einen für Opferspuren; bzw. einen für Spuren unbekannter Herkunft und einen für Vergleichsmaterial und die Bearbeitung muss zusätzlich zeitlich voneinander (in richtiger Reihenfolge) getrennt sein. So wird vermieden, dass morgens um 10 Uhr das Vergleichsmaterial eines Tatverdächtigen (TV) bearbeitet wird und eine halbe Stunde später kommt die Zigarettenkippe vom Tatort. Wenn dann die DNA des TV an der Kippe ist, hat man als Gutachter ein echtes Problem und im schlimmsten Fall geht die Beweisführung den Bach runter…
4) Verfahrensanweisungen und Standardarbeitsanweisungen für ALLE Laborschritte und die gesamte Organisation: Alles, was im Labor gemacht wird, ist auf das Genaueste in entsprechenden SOPs (standard operation procedure) beschrieben. Und damit sind nicht nur die Methoden gemeint. Es gibt u.a. SOPs für:
• Eingang der Probe im Labor und Umgang mit den Informationen
• Dokumentation der Spurenträger (Was wurde untersucht?)
• Bearbeitung des Spurenträgers im Labor (und es geht hier schon mit dem kontaminationsfreien Auspacken los)
• Reinigung der Labore, um Kontaminationen zu vermeiden (eines der größten Probleme für den Forensiker)
• Entnahme von Spuren zur genetischen Analyse allgemein (von Personen und Gegenständen). Hier waren wir im letzten Jahr eines der ersten Labor bundesweit, die nach neuer, überarbeiteter Norm akkreditiert wurden.
• DNA-Extraktion, genetische Typisierung, Spurenvortests etc….
• Auswertung der Rohdaten
• Darstellung der Ergebnisse im Gutachten (Aufbau, Informationen, Erklärungen etc.)
• u.s.w u.s.w. u.s.w.
5) Verfahrensanweisungen und Standardarbeitsanweisungen für möglichst alle Methoden: Für alle Methoden existieren ebenfalls SOPs. Diese beinhalten nicht nur eine genaue Beschreibung, wie die Methoden durchgeführt werden, sondern auch wie sie ausgewertet werden müssen. Wir haben tatsächlich sogar für unsere einfachen Farbnachweise von Körperflüssigkeiten Farbtafeln, die zeigen, ab wann das Ergebnis als sehr gut (+++), gut (++) oder ok (+) bezeichnet werden darf und wissen genau, mit welcher Menge Blut bzw. welcher Verdünnung noch ein „+“ zu erzielen ist.
6) Nachweis, dass die Methoden korrekt durchgeführt und ausgewertet werden können: Die Ringversuche. Hier muss gezeigt werden, dass das Labor auch tatsächlich in der Lage ist, Proben und die zugehörigen Ergebnisse richtig zu beurteilen. Idealerweise gibt es Ringversuche (RV). So nehmen wir an insgesamt vier RV für unsere Abstammungs- und unsere Spurenuntersuchungen teil. Hier beteiligen sich Labore aus der ganzen Welt und einmal jährlich vergleichen wir uns auf internationalen Kongressen. Es gibt Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme und diese ist Voraussetzung für die Akkreditierung. Tatsächlich darf man auch mal Fehler machen. Fakt ist, dass die Akkreditierung helfen soll, Fehler zu vermeiden, aber auch sich stets zu verbessern. Und wenn das Labor irgendwo einen Fehler gemacht hat, muss dies genau erklärt werden und es muss eine Lösung erarbeitet werden, damit dies möglichst nicht wieder passiert (nennt sich Fehlermanagement). Fehler kann jeder machen; sie müssen nur aufgearbeitet werden, um sie beim nächsten Mal möglichst vermeiden zu können.
7) Nachweis der Eignung der Labormethoden OHNE Ringversuche: Ein Labor kann auch Methoden akkreditieren lassen, ohne dass es weltweit organisierte Ringversuche gibt. Hierzu muss ein Prozedere entwickelt werden und das Labor muss in entsprechenden Anweisungen darlegen, wie es seine eigenen Methoden überprüft und wie es sicher geht, dass diese ordentlich und absolut reproduzierbar funktionieren. Das ist besonders wichtig für Methoden, die Labore selbst entwickeln und für die es entsprechend (noch) keine organisierten RV gibt.
8) Und es gibt noch vieles mehr: Weiterhin beschrieben, erklärt, dokumentiert sind Punkte wie: Lieferantenbewertungen, Bestellwesen, Laborreinigung, Lagerung der Chemikalien, Haltbarkeit von Reagenzien und Verbrauchsmaterialen (so transparent, dass man zu jedem Gutachten herausbekommen kann, mit welcher Charge von Reagenzien hier gearbeitet wurde) u.v.m. …
Warum das Ganze?
Tatsächlich ist nicht jedes akkreditierte Labor gleich gut und nicht jedes, das nicht akkreditiert ist, ist zwangsläufig schlecht. Aber, ein Außenstehender kann sicher gehen, dass ein akkreditiertes Labor gewisse Standards einhält. Selbst wenn alle Methoden nicht akkreditiert wären, könnte jedes Labor sein System akkreditieren lassen und man wüsste, dass gewisse Grundvoraussetzungen und damit ein bestimmter Mindest-Qualitätsstandard gewährleistet ist. Auch wir haben nicht alle Methoden akkreditiert, weil die regelmäßigen Überwachungen auch unfassbar teuer sind und man oft erst sehen muss, ob sich die entsprechenden Methoden etablieren und auch lohnen. Aber selbstverständlich kann man auch die nicht-akkreditieren Methoden nach QM-Prinzipien durchführen.
Zusammenfassen kann man also, dass es wahnsinnig viel Arbeit und noch mehr Geld ist, was für die Akkreditierungen benötigt wird. Bedenkt man allerdings die Tragweite vieler solcher Untersuchungen (ein Vater bezahlt sein Leben lang für sein Kind, ein TV kommt als Vergewaltiger ins Gefängnis, ein verurteilter Mörder wird freigesprochen…), sollte klar sein, warum hier die Hürden so hoch aufgebaut sind. Zusätzlich sind wir sind der Meinung, dass auch die „kleineren Fälle“, die nicht gleich beim Landgericht landen, genau dieselbe Sorgfalt verdienen.
Wir hoffen, wir konnten ein wenig Klarheit bringen und wünschen allen einen schönen Wochenstart
Euer ForGen-Team

ForGen und die Medien: Heute TIDE in Hamburg

Hatten wir schon erwähnt, dass der Beruf des Forensischen Genetikers einer der besten überhaupt ist? Wir werden einfach nicht müde, das zu erzählen. So viel verschiedene Methoden, so viel Verantwortung, so viele unterschiedlichste Gebiete. Morgens im Labor gucken, ob der Täter Spuren an der Opferkleidung hinterlassen hat und diese aufbereiten und analysieren. Danach zwei Abstammungsgutachten fertigstellen und dem Gericht schicken. Zum Kaffee ansehen, was der Kollege aus den Hundeanalysen herausbekommen hat, Gutachten schreiben und die Besitzer informieren. Zwischendurch mit den Studenten eine Laborbesprechung machen und zwecks Fortbildung den neusten Artikel zum DNA-Transfer durchsprechen. Drei Anrufer zurückrufen und beraten. Eingänge ansehen: Proben zuordnen und neue Aufträge überprüfen. Schnell noch die Fortbildung am Wochenende organisieren und den Gerichtstermin für morgen vorbereiten. Beinahe hätten wir das Poster für die Jahrestagung vergessen, also das vorbereiten und den Co-Autoren schicken und dann liegen da noch die vielen Bachelorarbeiten, die korrigiert werden müssen…..
Luftholen. Das macht einfach Spaß!
Und heute hatten wir das Glück, dies zwei ganz wunderbaren Mitarbeitern beim Hamburger Bürgersender und Ausbildungskanal, TIDE, erzählen zu dürfen. (@TIDE.HamburgsCommunitySender).
Zwei Stunden verbrachten wir gemeinsam im Labor und durften unseren Job vorstellen. Wie wird man „Forensiker“, was steckt dahinter, was macht man alles so und was sollte man können? Forensiker kann sich ja leider momentan noch jeder nennen, aber seit einigen Jahren sind die Kollegen dabei, die Weiterbildung zum Forensischen Genetiker auszuarbeiten und bald ist dieser Begriff geschützt. Wir „Alten“ bekommen dann selbstverständlich Bestandsschutz, aber alle anderen müssen neben einer ordentlichen Prüfung eine Ausbildungszeit in einem entsprechenden Labor und eine Mindestzahl an ordentlichen Gutachten vorlegen (die wiederum von einem der „Alten“ geprüft bzw. geleitet werden).
Wir sind sehr gespannt und hoffen, dass dieser kleine Einblick den jungen Leuten unseren Beruf vernünftig vorstellt. Auf jeden Fall aber bedanken wir uns hier ganz herzlich für die nette Abwechslung bei Julia Flachmann und Ranya Jbara von TIDE.
Sobald der Sendetermin feststeht, melden wir uns noch einmal.


Euer ForGen-Team

ForGen informiert: Der DNA-Nachweis und der Täter.

Immer mal wieder berichten wir an dieser Stelle über unsere Methoden, Untersuchungen, Fälle und
Erlebnisse. Dies dient zum einen der Information für die am Thema Interessierten und zum anderen,
um zu zeigen, was die DNA-Analyse kann (und was nicht).
Mittlerweile mehren sich unsere tierischen Fälle und teilweise ist die Fragestellung genau wie bei den
humanen Fällen, wo es um Körperverletzung oder Totschlag oder Vergewaltigung geht:
„Sind DNA-Spuren nachweisbar? Und wenn ja, sind diese einem Tatverdächtigen zuzuordnen?“
Das ist eine Standardfrage in vielen Fällen für die Polizei. Und die gleiche Fragestellung ergibt sich
immer wieder auch bei Tieren:
Fall 1:
Ein Hund wird beobachtet, wie er an einem toten Reh schnuppert. Praktischerweise werden
sofort unzählige Fotos gemacht, die zeigen, wie er seelenruhig hier und da seine Nase an das tote Tier
hält.
Die Polizei wird gerufen und der Zeuge, der auch die Fotos gemacht hatte, hilft bei der Ermittlung des
Hundes. Dem Besitzer wird vorgeworfen, sein Hund hätte das Tier gerissen. Die Polizei entnimmt
Proben und schickt sie zur Untersuchung ein. Es ergeben sich genetische Spuren, die auf ZWEI
Vertreter aus der Familie der Canidae hinweisen. Die anschließend entnommene Probe des
tatverdächtigen Hundes stimmt nur in wenigen Signalen mit denen der Spur überein; die meisten
Merkmale sind ihm nicht zuzuordnen.
Was heißt das also? Der Hund kommt als
Mit
spurenverursacher in Betracht (was auch kein Wunder
ist, wenn man die Fotos betrachtet). Sicher aber ist auch DNA eines zweiten Hundes (oder Wolfes)
nachweisbar. D.h., dass die DNA-Untersuchung nicht ausreicht, um ihn als Verursacher festzustellen.
Definitiv gab es einen zweiten Canidae an dem toten Tier.
Der reine Nachweis einer DNA ist entsprechend nicht immer ein Beweis für eine Täterschaft. Hier
existiert der Begriff der
tatrelevanten Spur
, da DNA auf vielerlei Weise an einen Tatort oder ein Opfer
gelangen kann und es obliegt den Ermittlern, dies vernünftig zu interpretieren. Unterstützt werden
sollten Sie dabei vom Gutachter, der die verschiedenen Formen des DNA-Transfers zum Fall passend
erläutern und interpretieren kann.
Fall 2:
Ein Schaf wird gerissen auf der Weide gefunden. Es werden Abstriche an den Wunden
genommen, um Speichelspuren des Tieres zu erhalten, die das Schaf getötet haben. Die Analyse
ergibt „Hund“. Hat nun ein Hund das Schaf gerissen? Auch hier stellt sich wieder die Frage nach der
tatrelevanten Spur und auch den Begriff des
„erlaubten Spurenträgers“
darf man sich merken.
Hat der Schafbesitzer möglicherweise einen Hund und wenn ja, hat dieser engen Kontakt zu den
Tieren? Dann ist eine Übertragung von Hunde-DNA auf das Schaf durchaus möglich und es sollte
immer ein Abgleich mit den möglichen „Kontaminanten“ durchgeführt werden.
Auch wichtig zu wissen ist, dass ein Negativbefund in vielen Fällen nicht funktioniert, um jemanden
auszuschließen. Sehr oft kann nicht sichergestellt werden, dass dieser nicht durch die Entnahme
verursacht wurde. Finde ich die DNA des verdächtigen Hundes nicht an dem Opfer, ist dieser nicht
einzuschließen und kann entsprechend nicht als Täter festgestellt werden. Eine „echter Ausschluss“
ist das in diesem Fall aber nicht…
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass forensische DNA-Kunde selbstverständlich etwas ganz
Tolles ist und schon in vielen Fällen zur Aufklärung beigetragen hat. Wie aber viele humane Fälle
gezeigt haben, ist der alleinige Nachweis einer DNA-Spur am Tatort oder am Opfer nicht automatisch
der Beweis für eine Täterschaft. Hier ist in den meisten Fällen eine Expertenbegutachtung des
Sachverhaltes und eine Kommunikation zwischen Ermittlungsbehörden und Analytikern nötig.
Das muss reichen für das Wochenende! Wir freuen uns auf viele weitere tierische und menschliche
Fälle und wünschen alle gute Erholung
Euer ForGen-Team

Wie aus etwas Kleinem etwas ganz Großes wird, bzw. EIN ganz Großer!

Wieder einmal sind wir hin und weg von „unserem“ neuen ForGen-Hund.
Wir durften Loopy untersuchen, seines Zeichens ein Kraftpaket ohne Gleichen, wunderhübsch und
hochaktiv. Angefangen aber hat Loopy ganz anders und mit wenig Aussicht auf ein Happy End.
Seine Geschichte beginnt im Mai 2017. Unsere Auftraggeberin stöberte in Internet herum und sah
sich die Seite einer Bekannten an, die ehrenamtlich in einem Hundeshelter in Rumänien arbeitete.
Dort war ein kleiner Welpe abgegeben worden, der nicht stehen, geschweige dann gehen oder laufen
konnte. Er lag einfach platt auf dem kalten Fußboden herum und zappelte mit seinen nicht
funktionierenden Beinchen wie ein Schwimmer auf dem Trockenen. Dies war sicherlich der Grund,
weshalb er dort abgegeben worden war und man konnte froh sein, dass man nicht „richtig“ entsorgt
hatte.
Ein Foto von ihm war auf der Internetseite der Bekannten gepostet und traf tief in das Herz unserer
Hundefreundin. Sie wusste sofort, dass sie diesen kleinen Kern haben wollte. Was aber war mit ihm
los und was konnte man tun, um ihm zu helfen?
Er litt unter dem Flat Puppy Syndrom und wurde in Rumänien mehrere Wochen lang therapiert, bis er
halbwegs laufen konnte.
Mittlerweile bestand ein fester Kontakt zwischen Deutschland und dem Shelter und als es dem
Kleinen gut genug ging konnte er in sein neues Zuhause gebracht werden. Dort stand dann am
24.12.2017 ein unsicheres, wackeliges, felliges Weihnachtswunder auf Hamburger Boden. Loopy war
angekommen. Er brauchte weiterhin physiotherapeutische Unterstützung und wurde in seiner neuen
Familie bestmöglich versorgt und gefördert. Alles machte er mit viel Einsatz, Tapferkeit und
unendlichem Hundecharme mit und tappste sich von einem Fortschritt zum nächsten.
Die letzte große Untersuchung zeigte dann, dass aus dem kleinen zappelnden Fellknäuel ein völlig
gesunder, vor Kraft nur so strotzender und unglaublich lebensfroher Hund geworden ist. Loopy liebt
Fahrradtouren, trifft sich regelmäßig mit seinen Hundefreunden und ist ein begeisterter Mantrailer
geworden. Dabei hört er bilderbuchmäßig, lernt mit atemberaubender Geschwindigkeit und
unendlichem Eifer und seine Hamburger Familie freut sich täglich über ihn. Dort lebt er noch mit drei
Cockerspaniel zusammen und hat so sein eigenes Rudel, in dem er sich entfalten und ausleben kann.
Seine Kraft, Intelligenz und Ausdauer liegen sicherlich auch in seinen Genen, zeigt sich in ihm doch
viel Schäferhund mit Collie, Golden Retriever und etwas tschechoslowakischem Wolfshund.
Wir sind uns sicher: Loopy hat noch viel vor und wird seiner Familie viele Jahre voller Spaß und
Freude bescheren und wir freuen uns, dass das kleine, platte, zappelnde Hundchen diese Chance
bekommen hat.
Euer zufriedenes ForGen Team

ForGen und der Nachweis von Blut – unser erstes „Lehrvideo“

Corona beeinträchtigt uns in vielen Bereichen. An den Unis gibt es keinen Präsenzunterricht und so
machen wir seit Wochen tapfer Online-Lehre. Geht alles, aber schön ist das nicht. Ganz besonders
schade ist es für den Kurs, in dem es um einen beinahe unentdeckten Mord geht. Diesen rollen die
Studierenden mit Dozentinnenhilfe ganz von vorn auf und arbeiten sich bis zum Ende durch. Das
macht immer super viel Spaß und die Studierenden sind meist so eifrig bei der Sache, dass die Lehre
einfach nur Spaß macht. Ganz besonders wichtig für diesen Fall waren Blutspuren. Zum Abschluss
bekommen die Studierenden daher in Kleingruppen eigene Spurenträger, an denen sie nun
untersuchen sollen, ob Blutantragungen zu finden sind (oder was anderes) und wenn ja, ob es sich
um menschliches Blut handelt oder nicht. Das ist dann der krönende Abschluss des Semesters.
Tja, ist nix dies Semester! Deshalb hatten wir im Labor Spurenträger vorbereitet (siehe unseren
älteren post) und für die Studierenden die wichtigsten Tests per Video aufgenommen. Nun sind ein
paar „junger Leute“ der Meinung, dass es zu schade sei, dieses Video nur im Rahmen der
Lehrveranstaltung zu zeigen. Was soll`s, man geht halt mit der Zeit und daher präsentieren wir heute
das erste offizielle ForGen-Lehrvideo. Wir möchten an dieser Stelle bedenken, dass wir es völlig
ungeübt, ohne Schnitt und ohne Wiederholungen „runtergespult“ haben. Daher bitten wir
Versprecher und Ähnliches zu entschuldigen.
Wir sind sehr gespannt und wünschen viel Spaß beim Anschauen.
Euer mit der Zeit mitgehendes ForGen-Team

ForGen feiert! Schon wieder bestanden….

Natürlich möchten wir hier niemanden langweilen, aber: Wir haben (mal wieder) den großen
Fachabstammungsringversuch bestanden. Mittlerweile macht das manch einer von uns ja seit weit
über 20 Jahren (hüstel, aufgrund eines sehr guten Bildungssystems haben wir offensichtlich schon im
Kindergarten teilnehmen dürfen.), aber es ist immer wieder spannend und das ein oder andere Mal
lassen sich die Verantwortlichen (die übrigens zu den besten forensischen Biostatistikern überhaupt
gehören) wirklich kniffelige Dinge einfallen.
Auch diesmal bekamen wir wieder Blut von drei verschiedenen Personen, die es vollständig zu
typisieren galt inklusive die männlich-spezifischen Y-STRs (wenn möglich) und es ist schon spannend,
sich vorzustellen, wo die nur immer die Leute mit völlig seltenen oder seltsamen Merkmalen
herbekommen.
Zusätzlich galt es eine Biostatistikaufgabe zu lösen, die wieder einmal zeigt, dass die sichere
Bestimmung von Verwandtschaftsverhältnissen nicht immer so einfach ist: Katharina hat zwei Söhne,
Thorsten und Sven und es stellt sich die Frage, ob beide tatsächlich den gleichen Vater haben oder
nicht. Und oh Wunder, es ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von nur 58 % für die Möglichkeit der
Vollgeschwisterschaft….Statistik halt! Wäre es jetzt nicht absolut sicher, dass die beiden nicht noch
anderweitig verwandt sein könnten (z.B. Cousins), wäre alles noch schwieriger.
Also werden die Y-STR-Merkmale zusätzlich untersucht. Da diese identisch sind, spricht dies durchaus
für einen gemeinsamen Vater. Aber Vorsicht: nur, wenn ausgeschlossen werden kann, dass es nicht
noch einen Bruder des möglichen Vaters gibt, der die gleichen Y-Merkmale hätte…
Deshalb werden wir häufig schief angesehen, wenn wir bei Abstammungsgutachten fragen, ob noch
andere Möglichkeiten existieren und es erfordert manchmal etwas Einfühlungsvermögen, damit diese
Fragen nicht falsch verstanden werden….OHNE dieses Hintergrundwissen aber ist eine genaue
Befundung nicht möglich.
Aber das nur am Rande. Wir wollten verkünden, dass auch dieses Soll für unser
Qualitätsmanagement erfüllt ist.
Euer zufriedenes
ForGen-Team

ForGen informiert: Wichtiges zum Thema Forensische Probenentnahmen

„Die Probenentnahme dient dazu, DNA von Oberflächen jeglicher Art zu entnehmen, mit dem Ziel
diese im Anschluss im Labor zu untersuchen und den „Besitzer“ dieser DNA und damit
möglicherweise den Täter zu identifizieren.“ Möglicherweise, da dies noch kein absoluter Beweis ist,
solange die DNA nicht absolut sicher Tat-relevant ist.
Dies gilt selbstverständlich auch bei einem verletzten oder gar toten Tier. Wer war der Täter, wer hat
die Wunden zugefügt?
Daher ist es als erstes wichtig zu wissen, dass die
PROBENENTNAHME
der wichtigste Schritt für die
Untersuchung ist. Egal wie gut ein Labor ist und was es für wunderbare Methoden zur Verfügung hat,
wenn die Probe schlecht entnommen wurde oder schlecht gelagert wurde, so dass sie degradieren
kann, dann schafft es auch das beste Labor nicht, hier noch etwas herauszufinden.
Entsprechend wichtig ist es, zu wissen, WO Proben entnommen werden. Wen will ich nachweisen?
Also überlegen wir uns, WO es den meisten Kontakt zwischen „Täter“ und „Opfer“ gegeben haben
muss. DORT entnehmen wir die Probe. Hier ist Mitdenken gefragt.
Außerdem ist das WERKZEUG wichtig. Am besten werden spezielle Abstrichtupfer eingesetzt, aber
auch hier gibt es gute und nicht so gute und ganz schreckliche.
Wir haben speziell für die Probenentnahme am verletzten oder gerissenen Tier ein
Probenentnahmeset zusammengestellt, das alles enthält, was in einem solchen Fall nötig ist. Ein
Entnahmebogen für die ordentliche Dokumentation, drei sehr gute, saugfähige Abstrichtupfer,
steriles Wasser, um die Tupfer ggf. anzufeuchten, Handschuhe und einen Maßstab, dazu noch einen
Rückumschlag und man hat alles, was man braucht, zusammen. Die Abstrichtupfer sind die, die auch
Europa-weit von der Polizei genutzt werden, so dass sie auch für eine Analyse auf humane DNA
einzusetzen sind.
Der Maßstab ist wichtig, damit sich notfalls ein Experte die Bilder ansehen kann, wenn sich
Diskussionen entwickeln, ob die Wunden von einem Hund, Wolf, Fuchs, Zaun, Stöckchen etc.
verursacht wurden. Leider wird das fast immer wieder vergessen.
Ist der traurige Fall eingetreten, kann der Betroffene sich gerne bei uns melden und wir helfen bei der
Probenentnahme. Mittlerweile gibt es auch sehr viele, die bei uns eine Fortbildung zu diesem Thema
absolviert haben und sicherlich auch unterstützen und helfen, wenn sie können.
Kürzlich erst haben wir ein kleines Lehrvideo für unsere Studenten gedreht. Da ging es um den
Nachweis von Blut. Vielleicht drehen wir demnächst auch ein
ähnliches Video speziell zur Probenentnahme, mal sehen, was unsere Zeit sagt und wie das ankommt.
Wer Fragen zur Entnahme hat, kann sich am besten direkt an uns wenden, gerne per Email oder
Messenger. Wir haben keinen 24 h Dienst, bemühen uns aber, erreichbar zu sein.
Wie immer in diesem Bereich (und aus der Rechtsmedizin kommend, wissen wir, wovon wir reden),
ist niemanden zu wünschen, dass er jemals in die Situation kommt, ein Entnahmeset tatsächlich zu
brauchen. Wenn der Fall aber eintritt, hilft es sehr, wenn eines vorliegt und man vorbereitet ist.
Ein ruhiges, sonniges Wochenende wünscht Euch
Euer ForGen-Team

Schon wieder die Presse: ForGen und die Rechtsmedizin

Das war ja klar! Kaum gibt es im Hamburger Abendblatt einen schicken Artikel über unsere forensisch-genetische Arbeit, hauptsächlich bei den Tieren, lässt sich unser rechtsmedizinischer Chefberater, der Herr Privatdozent Dr. med. Thorsten Schwark, nicht lumpen und zückt mal eben die Coverstory in der Luxemburger Revue!
Damit hat er wohl gewonnen. Voller Stolz müssen wir das anerkennen. Titelgeschichte mit riesigem Bild….seufz.
Wer also morgen zufällig in Luxemburg ist, kann sich die neueste Ausgabe mit einem interessanten Artikel über Rechtsmedizin erwerben. Natürlich ist das Ganze auch online erhältlich. http://www.revue.lu/revue-nr-26-6/
Und wir freuen uns mal wieder, dass dieses tolle und spannende Fach so hervorragend präsentiert wird!
Herzlichen Glückwunsch Doktor!
Wünscht Euer (auch nur ein bisschen neidisches aber super stolzes)
ForGen-Team

ForGen bildet fort: Blut ist ein besonderer Saft!

Corona hat uns noch immer voll im Griff! Seit Wochen machen wir unsere Lehre nun online und haben noch keinen Studenten „in Natur“ gesehen. Das ist wirklich sehr schade, da wir so viele schöne Themen haben, über die man normalerweise mit den Studenten wunderbar diskutieren kann.

Zum Abschluss veranstalten wir normalerweise mit unseren zukünftigen Polizisten immer ein kleines Spurenquiz. So wie früher an der Uni in Kiel mit den Biologen, Medizinern und Juristen in spe. Die Studenten bekommen präparierte Spurenträger, meist Kleidungsstücke mit Blutflecken, Speichelantragungen etc.; dazu diverse „künstliche Flecken“ mit Edding, Schokolade, Ketchup, Zahnpasta etc. Alles halt, was irgendwie Ähnlichkeit zu den zu bestimmenden Körperflüssigkeiten aufweist. Die Studierenden müssen dann zuerst die Spuren finden und dann feststellen, ob es tatsächlich Speichel oder Blut ist. Wenn es Blut sein kann, stellt sich die Frage nach der Humanspezifität, was sie auch überprüfen müssen. Dabei lernen sie, wie diese Schnelltests funktionieren, auf was geachtet werden muss und wie gut und schnell sie wirklich sind.

Zum Schluss überlegen wir alle zusammen, was denn bloß passiert sein kann. Das macht immer superviel Spaß und da wir unser Spurenquiz dieses Jahr nicht durchführen können, haben wir heute einen kleinen Film vorbereitet. Unsere beiden Praktikanten haben die Aufgabe der angehenden Polizisten übernommen, unser Doktor hat gefilmt und unsere Laborleiterin hat (wie üblich) gequatscht und alles erklärt. Das bekommen die Studenten zum letzten Rechtsmedizin-Kurs, in dem der sichere Nachweis menschlichen Blutes eine sehr wichtige Rolle einnimmt, präsentiert. Wir sind sehr gespannt, wie es ihnen gefällt. Uns hat auf jeden Fall der „Dreh“ großen Spaß gemacht.

Euer heute sehr zufriedenes und auch sehr gespanntes
ForGen-Team

Hola Marley!

Hier kommt eine neue ForGen-Hundegeschichte!
Und hier kommt auch eine Geschichte, darüber, dass man vorsichtig sein soll, mit dem, was man sagt ODER aber, dass Dinge, die geschehen
sollen, auch tatsächlich geschehen.
Die Familie in unserer Geschichte hatte einen Hund, der leider 2015 verstarb. Die Trauer war riesig
und irgendwie war klar, dass es ohne Hund nie wieder so schön sein könne. Dennoch aber wurde
nicht aktiv nach einem Nachfolger gesucht. Stattdessen beschloss man, das Ganze zu verarbeiten und
sacken zu lassen. „Sollte das Universum uns einen Hund schicken, sind wir offen für alles“.
Erst einmal aber verbrachte die Familie letzten Herbst und Winter im Wohnmobil und reiste durch
Spanien und Portugal. Da muss ja auch nicht noch ein Hund mit im Fahrzeug sitzen….
Und jetzt sind einmal wieder die Social Media schuld. Einige Wochen nach Reisebeginn bekam die
„Wohnmobil-Hausherrin“ per Facebook den Kontakt zu einem Wurf ausgesetzter Welpen geschickt,
der am Vortag zufälligerweise GAAANZ in der Nähe der Familie in einem Müllcontainer gefunden
wurde.
Tja, wie war das mit dem Universum und dem Schicksal? Das Wohnmobil fuhr am nächsten Tag
nahezu fast von allein zu der Familie, die die kleinen Fellknäuel aufgenommen hatte. Und hier liegt
natürlich schon das Problem: Welcher Hundefreund kommt an Hundewelpen vorbei? Welcher
Katzenfreund ignoriert Katzenbabies??? Zuckersüß waren die Kleinen alle und das aufquellende Herz
pumpt einem durch die Gefäße „Nimm sie alle!“. Die Vernunft aber hält tapfer dagegen und so
betrachteten sie das wuselige, quiekende Durcheinander von kleinen Pfötchen, Schnauzen und
Hundeschwänzen, die sich in die Höhe reckten. Und da war er, der Fels in der Brandung. Ein kleiner,
weißer und absolut cooler Rüde, der mit tiefster Ruhe und Gelassenheit auf diese vielen Fremden
blickte. Neugierig und tiefenentspannt begegnete er unserer Familie und machte damit den Deckel
zu. Der weiße Coole musste es sein!
Tja, mittlerweile ist Marley kein kleines Baby mehr (aber so etwas von nicht mehr) und hat sich auch
an das Leben in einem Haus in Deutschland mit seiner Familie gewöhnt. Er gehört dazu und es ist, als
wäre er schon immer dagewesen. Ohne ihn geht gar nichts mehr!
Und was haben WIR gefunden in Marley? Viel Labrador, Deutsch-Kurzhaar, Slovensky Cuvasz und
Podenko. Was für ein Mix und wir wünschen der Familie noch viele wunderbare Jahre mit diesem
beeindruckenden Hund!
Euer ForGen-Team

ForGen hat gewählt: Die Ohren sind Schuld !!!

Gleich zu Beginn möchten wir bemerken, dass wir uns völlig außer Stande gesehen haben, aus den vielen tollen Bildern unserer Osteraktion das niedlichste, lustigste, Herz-erwärmendste etc. auszuwählen.
Eine grobe Vorauswahl haben wir geschafft und dann waren wir einfach zu unentschlossen und „feige“. Wir haben die Bilder einer absolut harten, unbestechlichen Jury gegeben: Den Kindern!
Und was soll man sagen, sie waren sich tatsächlich fast einig. Die meisten Stimmen fielen auf Yoda. Ähm, Toffee!!! Und wir müssen sagen, dass wir uns selbst zwar nicht entscheiden mochten, aber zugeben müssen, dass die kleinen Juroren eine wirklich nachvollziehbare Entscheidung getroffen haben. Zaubert uns dieses Bild doch auch jetzt noch, beim x. mal Ansehen ein Lächeln ins Gesicht…
Also, liebe Monika Frei, bitte melden und den Preis auswählen: Marzipan oder Mischlingsanalyse!
Und an alle anderen gilt noch einmal ein großer Dank. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir sind auch noch nicht ganz von der ab, aus den vielen tollen Videos einfach ein Gute-Laune-Therapie-Video zu basteln… Wer sie noch nicht gesehen hat, muss unbedingt einmal nachgucken….Da hat der Corona-Blues keine Chance.
Jetzt aber, herzlichen Glückwunsch an Toffee samt Familie und allen Teilnehmern und Lesern noch ein schönes Restwochenende.
Euer geschafftes
ForGen-Team

Osteraktion 2020: ForGen sagt Danke! Achtung Zuckerschock!

Zuerst die Warnung: Die folgenden Bilder können bei zuckersensiblen Menschen zu Schockphänomenen führen. Personen, die aufgrund der momentan shutdown-Lage an Gesellschaftsmangel leiden, könnten aufgrund einiger besonders drastischer Bilder in Verzückungsstarre geraten.
Sollten Sie unsicher sein bezüglich Ihres aktuellen Blutzuckers, Blutdrucks oder Ihrer Kitschverträglichkeit, konsultieren Sie VOR Betrachtung Ihren Arzt, Apotheker oder Lebenspartner. Letzterer (insbesondere, wenn männlich) wird möglicherweise von der Betrachtung abraten. In diesem Fall einfach ignorieren und zur Sicherheit eine Tasse Kaffee (ohne Zucker!) bereitstellen.
DANKESCHÖN! Wir haben so viele wunderbare Fotos bekommen und sind völlig überwältigt! trudelte da nicht alles ein: tiefenentspannte Superaktive Hunde, Hundebabies, die uns fast sofort zum Tierheim rennen ließen, verschiedenste Tierarten von super klein bis unfassbar groß. Tiere in jedem Lebensalter von noch nicht wirklich geschlüpft (und das ist wörtlich gemeint) über gerade rausgeflutscht bis zum „erfahrenen Alter“. Alles dabei und eine riesige Freude zum Ansehen.
„Zeigt uns eure süßesten Bilder auf der nach oben offenen Zuckerskala“ war die Idee und sie ist wunderbar umgesetzt worden. Sehr sehr wörtlich von dem Herrn, der die Schokohasen einschickte und etwas gewöhnungsbedürftig von dem Herrn (ach was, wieder ein er) mit dem Bild vom frisch gebratenen Gockel….
Wir haben kapituliert und führen uns außerstande, das süßeste Foto auszuwählen. In der nächsten Woche, wenn wieder alle bei uns da sind, werden wir fleißig diskutieren.
Aber vielleicht gibt es ein paar Tipps? Wir sind für jede Hilfe dankbar
Euer begeistertes ForGen-Team